Breaking
ARTwo Israeli soldiers were killed and three others were injured in a shooting in Hebron, and Netanyahu orders a “complete closure” in the West Bank.TRNetanyahu gave instructions, the city was closed: Hebron is under blockade!FRLigue 1: the PSG-Lyon match postponed from Sunday to Monday evening at the request of the prefectureARUrgent: Shooting at a church in Karak Governorate, southern Jordan, results in deathsCNTaipei is on typhoon holiday! Kudo Shizuka’s concert will still be held, heartwarming and free of charge for refundsCNThe People's Bank of China will launch a 700 billion yuan MLF operationCNQiang Pi disrupts the situation! The college entrance examination level 3 public social worker oral examination is postponed to 10/26TRAttention, those who will set off on October 29: 14-hour traffic restriction on Osmangazi Bridge!FRMortars, looting and defense of Negresco: after the chaos of October 17, Nice put to the test of “Act II”DECanada as an “associated member” of the EU – surprising resistance comes from GermanyARTwo Israeli soldiers were killed and three others were injured in a shooting in Hebron, and Netanyahu orders a “complete closure” in the West Bank.TRNetanyahu gave instructions, the city was closed: Hebron is under blockade!FRLigue 1: the PSG-Lyon match postponed from Sunday to Monday evening at the request of the prefectureARUrgent: Shooting at a church in Karak Governorate, southern Jordan, results in deathsCNTaipei is on typhoon holiday! Kudo Shizuka’s concert will still be held, heartwarming and free of charge for refundsCNThe People's Bank of China will launch a 700 billion yuan MLF operationCNQiang Pi disrupts the situation! The college entrance examination level 3 public social worker oral examination is postponed to 10/26TRAttention, those who will set off on October 29: 14-hour traffic restriction on Osmangazi Bridge!FRMortars, looting and defense of Negresco: after the chaos of October 17, Nice put to the test of “Act II”DECanada as an “associated member” of the EU – surprising resistance comes from Germany
BackAutokonzern: Wie die neuen Modelle von Mercedes anlaufen – und welche noch folgen
Autokonzern: Wie die neuen Modelle von Mercedes anlaufen – und welche noch folgen
Developing
Handelsblatt4 hours agoAutomotive4 min readGermanyView translation

Autokonzern: Wie die neuen Modelle von Mercedes anlaufen – und welche noch folgen

Neue Elektro-Modelle von Mercedes-Benz übertreffen in Europa die Erwartungen, während der Markt in China weiterhin enttäuscht.

Quick Look

  • Die größte Modelloffensive in der Geschichte von Mercedes-Benz zeigt in Europa starke Verkaufszahlen bei neuen Elektroautos wie dem CLA und GLC.
  • Während der deutsche Autobahnkonzern seine europäischen Auftragsbücher füllt und zum Rivalen BMW aufschließt, bleiben die Verkäufe im wichtigen chinesischen Markt jedoch enttäuschend.

AI-generated summary

Why It Matters

Mercedes-Benz hat mit der Einführung einer neuen Generation von Elektroautos seine Designsprache und Software überarbeitet, um frühere Misserfolge im EV-Segment auszugleichen.

Font size

Düsseldorf. Regelmäßig lädt Mercedes-Benz seine Händler nach Sindelfingen ins Designcenter ein. In einem riesigen Raum mit grauem Boden und hellem Deckenlicht werden ihnen künftige Baureihen präsentiert, um Meinungen einzuholen. Handys, Laptops und Smartwatches müssen abgegeben werden, Fotos dürfen nicht nach außen dringen.

Händler, mit denen das Handelsblatt gesprochen hat, berichten, dass auf der Automesse IAA in München im Herbst 2027 die Elektroversion der E-Klasse präsentiert werden soll. Die Business-Limousine ist ein wichtiges Volumenmodell, das Mercedes erstmals unter Strom setzt.

2028 soll dann die A-Klasse auf den Markt kommen. Das Einstiegsfahrzeug soll so heißen wie das aktuelle Einstiegsmodell, zwischenzeitlich gab es die Diskussion, die Baureihe umzubenennen. „Das sportliche Coupé ist ein Volltreffer“, sagt ein Händler über die A-Klasse.

Dem Vernehmen nach soll sie rundlicher gestaltet und halb so teuer wie der große Bruder sein. Auch weitere Varianten der Tuningtochter AMG sollen kommend Jahr präsentiert werden.

Die Baureihen sind Teil der größten Modelloffensive der Konzerngeschichte, mit der Mercedes seine Krise überwinden will. In der Bilanz sollen die Effekte ab kommendem Jahr Marge und Gewinn endlich wieder nach oben treiben. Mercedes stellt seit 2025 Dutzende neue und überarbeitete Baureihen vor und erweitert sein Angebot an Elektroautos deutlich.

Die erste Generation der Elektroautos von Mercedes überzeugte zwar mit der elektrischen Reichweite, war aber ein Ladenhüter, weil vielen Mercedes-Kunden die rundlichen Silhouetten und die Frontverkleidung aus Plastik nicht gefallen haben. Für die damaligen Fahrzeuge habe man sich fast schämen müssen, sagt ein Händler.

Mit den neuen Modellen hat Mercedes das Design zwischen Verbrennern und Stromern angeglichen und setzt wieder auf traditionelle Elemente wie den Wabengrill. Durch das Betriebssystem MB.OS haben die Fahrzeuge eine wettbewerbsfähige Software. Und mit der neuen Generation der Batterien bieten die Autos hohe Reichweiten und können schnell nachladen. Bei Testfahrten überzeugen die neuen Baureihen. Auch Händler sind zufrieden: „Die neuen Autos sehen wieder aus wie ein Mercedes“, sagt einer.

Erste Zulassungszahlen und Aussagen von Händlern und Managern zu den Vorbestellungen deuten denn auch darauf hin, dass die Modelloffensive in Europa aufgeht. In der Heimatregion bringt Mercedes die neuen Fahrzeuge in der Regel zuerst auf den Markt. Vertriebschef Mathias Geisen rechnet damit, dass Mercedes dieses Jahr in allen Märkten außer China so viele Fahrzeuge verkaufen wird seit 2019 nicht mehr.

Das erste Modell der Offensive, die Coupé-Limousine CLA, ist seit September 2025 auf den Straßen – und wurde in Europa seither über 71.000-mal verkauft, im Schnitt sind das 5400 Einheiten pro Monat. Das zeigt eine exklusive Handelsblatt-Auswertung von Daten des Dienstleisters Dataforce. Das hat die Erwartungen des Managements weit übertroffen. Die Vorgängerversion, die es nur als Verbrenner gab, kam im monatlichen Schnitt der Jahre 2021 bis 2024 auf rund 3500 Zulassungen.

Auch die SUV-Baureihe GLC kommt in Europa sehr gut an. Diese gilt als Schicksalsmodell für den Konzern. Denn der GLC war als Verbrenner die meistverkaufte Baureihe, zudem ist das SUV deutlich margenstärker als der CLA aus dem Einstiegssegment.

Nachdem Probleme mit fehlenden Batterien und Bordnetzen den Hochlauf im Frühjahr ausgebremst hatten, steigen die Zulassungszahlen seit Juli deutlich an. Im September wurde der GLC laut Dataforce fast 7400-mal zugelassen. Sollte das Elektroauto diese Zahl halten, würde es sich besser verkaufen als der Verbrenner-GLC. Dieser kam in seinem besten Verkaufsjahr 2025 auf monatlich 6500 Einheiten.

Mercedes schließt auch zum ärgsten Rivalen BMW auf. Der GLC-Konkurrent iX3, der zeitgleich auf die Straßen gekommen ist, hat sich zwischen Januar und Ende September 45.100-mal verkauft und damit doppelt so oft wie der GLC, der auf 23.600 Einheiten kommt. Im September lag der GLC nur noch knapp hinter dem iX3. Bei Mercedes heißt es intern, dass man BMW bis Jahresende überholen wolle.

Erfolgreich ist auch das Einstiegs-SUV GLB. Auf den Straßen sind die ersten Elektrofahrzeuge seit März. Im September wurde der Stromer etwa 5000-mal zugelassen. So gut hat sich der elektrische Vorgänger EQB in den vergangenen Jahren nie in einem Monat verkauft. Auch der Verbrenner-Vorgänger GLB kam im besten Verkaufsjahr 2021 auf monatlich 3200 Einheiten.

Mercedes hat im dritten Quartal 68.400 Elektroautos verkauft, so viele wie nie zuvor in einem Vierteljahr. Der Konzern profitiert angesichts steigender Spritpreise und staatlicher Förderungen vom Trend zur E-Mobilität. Ein Händler berichtet, dass 60 bis 70 Prozent der Vorbestellungen auf Elektroautos entfallen würden.

Bis 2028/29 strebt der Konzern an, dass 40 Prozent seiner Fahrzeuge vollelektrisch sind oder einen Hybridmotor haben. Das ist weit hinter früheren Ambitionen – aber gilt als realistisch. Im aktuellen Quartal waren 25 Prozent der Mercedes-Neuzulassungen elektrifiziert.

Bei Mercedes gab es dieses Jahr weitere Weltpremieren: Die Oberklassenlimousine S-Klasse wurde genauso überarbeitet wie deren Maybach-Nobelversion. Die S-Klasse, die seit Mai ausgeliefert wird, zählte im September 1300 Zulassungen in Europa – verglichen mit weniger als 400 im Januar.

Auch die großen SUV-Baureihen GLS und GLE wurden überarbeitet, ihr kleiner Bruder GLA neu vorgestellt. Im Volumensegment hat Mercedes erstmals die elektrische C-Klasse präsentiert. Und mit dem VLE gibt es einen neuen Luxusvan.

Diese Modelle sind erst seit Kurzem auf den Straßen oder werden noch kommen. Daher gibt es noch keine belastbaren Zulassungszahlen. Das gilt für alle neuen Baureihen auch für den US-Markt.

Doch die Hinweise mehren sich, dass auch diese Modelle gut ankommen werden. So sind die Auftragsbücher für die elektrischen Varianten von GLA, GLB, GLC und CLA in Europa nach Konzernangaben für den Rest des Jahres ausverkauft. Die Auftragsbücher sollen bis weit ins kommende Jahr hinein reichen.

Händler berichten dem Handelsblatt ebenfalls von vielen Vorbestellungen und langen Wartezeiten. Gerade die elektrische C-Klasse „kommt richtig gut an“, berichtet einer. Auch S-Klasse und VLE seien gefragt.

Was die Freude allerdings trübt: In China, dem wichtigsten und einst renditeträchtigsten Einzelmarkt von Mercedes, enttäuschen die Modelle bislang. Im weltgrößten Automarkt sind aktuell CLA, GLC und seit Mitte September der GLE erhältlich.

Der CLA hat sich zwischen Oktober 2025 und Ende August 2026 keine 2800-mal verkauft, zeigen Daten des Dienstleisters Marklines. Gerade in den vergangenen Monaten erreichte das Modell keine 100 Zulassungen mehr im Monat.

What to Watch

AI outlook — possibilities, not facts

  • Präsentation der Elektroversion der E-Klasse auf der IAA in München

    Likely · Within months

  • Markteinführung der neuen A-Klasse

    Likely · Within months

Open Questions

  • Wann stabilisieren sich die Verkaufszahlen von Mercedes in China?
  • Wie hoch werden die Margen der neuen Elektro-Baureihen sein?

Related Topics

This article was originally published by Handelsblatt.

Related Stories

More on this topicmercedes-benz