Nationalspielerinnen starten in Berlin bei der Heim-WM und wollen an die Erfolge der Männer anknüpfen.
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Die deutsche Basketball-Frauenmannschaft nimmt an der Heim-WM in Berlin teil. Es ist erst ihre zweite WM-Teilnahme.
Auf diesen Moment haben Deutschlands Basketballerinnen jahrelang hingefiebert. Heim-WM in Berlin, volle Hallen und das große Ziel einer Medaille: Jetzt gilt es für die deutsche Mannschaft. Bei ihrer erst zweiten WM-Teilnahme will das Team zumindest ein bisschen den Welt- und Europameistern um Dennis Schröder nacheifern.
„Es ist ein richtig cooles Event. Es wird hier der beste Basketball der Welt gespielt“, sagte Leonie Fiebich, der große Star des Teams. Die 26-Jährige vom WNBA-Klub New York Liberty muss die deutsche Mannschaft in Abwesenheit der wegen der Nachwirkungen einer Gehirnerschütterung fehlenden Satou Sabally durch das Turnier tragen.
Frage: Was ist der deutschen Mannschaft zuzutrauen?
Greinacher: Bei dem ganzen Hype – weil wir eben seit vielen Jahren eine Mannschaft haben, wo wirklich unglaublich viel Qualität jetzt drin ist – muss man schon immer auch berücksichtigen, wo wir gerade sind und wo wir herkommen. Wir waren 2024 das erste Mal bei Olympia dabei. Es ist alles noch relativ frisch. Aber zuzutrauen ist ihnen erst mal alles. Das kenne ich aus meiner eigenen Erfahrung. Wir haben auch nie gedacht, dass wir in Paris mit einer Medaille nach Hause kommen, und dann standen wir da auf einmal mit Gold. Aber ich glaube, wenn wir ins Viertelfinale und vielleicht ins Halbfinale kommen, das wäre schon riesig.
Frage: Wen sehen Sie als die wichtigsten Säulen in der Truppe?
Greinacher: Ganz klar: Leonie Fiebich. Sie ist für mich eine Spielerin, die aufs Feld geht und mit ihren Aktionen anführt. Unglaublich viel Qualität dahinter! Wenn die im Rhythmus ist, dann kann die locker jedes Spiel über 20 Punkte machen. Der Ausfall von Satou Sabally tut natürlich weh. Dann gibt’s eine Nyara, die immer einen konstanten Job macht. Und klar, dann ist da Marie Gülich, die die Kapitänin ist, die wieder ihren Rhythmus finden muss. Eine Luisa Geiselsöder. Aber ich glaube, auch auf so Leute wie eine Frieda Bühner kommt es extrem an, oder eine Emily Bessoir, die dann reinkommen und echt wichtige Minuten geben können.
Frage: Ist es für Sie komisch, „Ihren“ Mädels in der neuen Rolle gegenüberzustehen?
Greinacher: Ich glaube schon. Das sind alles Freundinnen von mir, mit fast allen habe ich lange gespielt, da kann das schon komisch werden, über Fehler zu reden. Jeder macht im Spiel Fehler, jeder hat mal ein gutes und mal ein schlechtes Spiel. Sie haben sich auf jeden Fall alle sehr für mich gefreut, als ich kommuniziert habe, dass ich als Expertin mit dabei bin, und ich habe da Bock drauf, und dann gucken wir mal, wie es wird.
Frage: Wo steht der deutsche Basketball im Moment insgesamt?
Greinacher: Es ist schon Wahnsinn, was da in den letzten Jahren passiert ist. Man merkt es vor allen Dingen in den Vereinen. Ich habe in meinem Heimatort ein Mädchenprojekt gegründet. Die Anmeldezahlen sind echt rasant gestiegen. Überall. Es geht ein Basketball-Push durch Deutschland.
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Erreichen des Viertel- oder Halbfinals bei der WM
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