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Die bayerische Staatsregierung aus CSU und Freien Wählern plant, verschiedene Familienleistungen wie Familiengeld, Kinderstartgeld, Krippengeld und Beitragszuschuss für den Kindergarten zu streichen und die Mittel direkt ins Betreuungssystem umzuschichten, um den Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung für Grundschulkinder ab dem Schuljahr 2026/27 zu finanzieren.
Obwohl auch die bayerische Geburtenrate seit vier Jahren rückläufig ist, gibt es laut Scharf vorerst immer noch einen steigenden Betreuungsbedarf – auch deshalb, weil die Betreuungszeiten für jedes einzelne Kind zunehmen. Der Durchschnitt liege aktuell bei rund sieben Stunden pro Tag. Man rechne „noch ein paar Jahre“ mit steigendem Bedarf, sagte Scharf.
Es gebe nun mehr als 11 000 Kitas in Bayern, mehr als je zuvor. Nach den Zahlen des Sozialministeriums steigt auch die Zahl der Fach- und Ergänzungskräfte. Scharf erwartet, dass die hohe Personalnot der vergangenen Jahre bald vorbei ist: „Wir gehen fest davon aus, dass wir bis 2027 den Fachkräftebedarf werden decken können.“ Kleineren Kitas, denen bereits Kinder fehlen, sicherte die Ministerin ihre Unterstützung zu.
Erneut formulierte die Sozialministerin den Wunsch, dass Kitas ihre Beiträge, wenn überhaupt, nur „sozialverträglich“ erhöhen. Die jüngste Kitareform des Freistaats gewähre den Kitas so viel zusätzliches Geld, „dass sie keinen Grund dafür liefert, die Elternbeiträge zu erhöhen“. Trotzdem rechneten viele Städte und Gemeinden zuletzt mit steigenden Beiträgen zum 1. Januar 2027.
Zum Hintergrund: Die Staatsregierung aus CSU und Freien Wählern hat beschlossen, nach dem Familiengeld (250 Euro pro Monat im zweiten und dritten Lebensjahr), dem als Ersatz für das Familiengeld geplanten Kinderstartgeld (einmalig 3000 Euro) und dem Krippengeld (bis zu 100 Euro pro Monat) auch den Beitragszuschuss für den Kindergarten (100 Euro pro Monat) zu streichen und die Förderung jeweils direkt in das Betreuungssystem umzuschichten.
Mit Blick auf den mit dem Schuljahr 2026/27 beginnenden Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung für Grundschulkinder erwartet Sozialministerin Scharf keine größeren Startprobleme. Derzeit sehe alles danach aus, dass der Rechtsanspruch, der zunächst für die ersten Klassen gilt, erfüllt werden könne. Die Ganztagsbetreuung umfasst acht Stunden pro Tag, inklusive Mittagsbetreuung.
AI outlook — possibilities, not facts
Bis 2027 wird der Fachkräftebedarf in bayerischen Kitas gedeckt sein.
Possible · Within years
Der Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung für Grundschulkinder ab dem Schuljahr 2026/27 wird ohne größere Startprobleme erfüllt werden können.
Likely · Within years

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