Daten des Bildungsministeriums zeigen einen Rückgang der Kita-Anzahl im Freistaat
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Die Thüringer Kindergartenlandschaft ist aufgrund kommunaler Entscheidungen einem Strukturwandel unterworfen. Gemeinden sind gesetzlich verpflichtet, Betreuungsplätze bereitzustellen.
Die Thüringer Kindergartenlandschaft steht weiter unter Druck. Nach Daten des Bildungsministeriums liegen zwölf kommunale Beschlüsse zur Schließung von Kindergärten bis zum 1. September 2027 vor. Zuvor hatte der MDR darüber berichtet.
Während es im Freistaat zum Stichtag 1. März 2025 noch 1.340 Kitas gab, sank die Zahl zum 1. März 2026 auf 1.321 und zum 19. August auf 1.314. Bleibt es bei den bisher getroffenen Beschlüssen in den Kommunen, würde dies einen Wegfall von 38 Kindergärten zwischen März 2025 und September 2027 bedeuten.
Den Daten zufolge entfielen auf die zwischen 2025 und August 2026 geschlossenen Einrichtungen 1.175 genehmigte Kita-Plätze. Für die nach derzeitigem Kenntnisstand bis zum 31. Dezember 2026 zu erwartenden Schließungen seien es voraussichtlich 786 Plätze.
Ein Sprecher des Ministeriums wies darauf hin, dass die Schließungen nicht in gleichem Umfang einen Wegfall von Betreuungskapazitäten bedeuten.
So seien etwa im Unstrut-Hainich-Kreis zwei Einrichtungen in einem Neubau zusammengelegt worden, eine weitere werde als Außenstelle fortgeführt. Im Altenburger Land werden demnach die Kinder der betroffenen Einrichtungen jeweils auf weitere Einrichtungen des Trägers beziehungsweise der Gemeinde verteilt. Auf die zwischen dem 1. Januar 2025 und dem 19. August 2026 geschlossenen Einrichtungen entfielen zum jeweiligen Schließungszeitpunkt insgesamt 1.175 genehmigte Plätze. Für die nach derzeitigem Kenntnisstand bis zum 31. Dezember 2026 zu erwartenden Schließungen sind es voraussichtlich 786 Plätze.
Nach Angaben des Sprechers sind die Gemeinden grundsätzlich verpflichtet, die erforderlichen Plätze in Kindertageseinrichtungen bereitzustellen.

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