Bekennerschreiben aufgetaucht – „Kinder des Zorn“ reklamieren Brandanschlag für sich
Eine bislang unbekannte Gruppe namens „Kinder des Zorns“ reklamiert den Brandanschlag vom 5. Oktober für sich.
Quick Look
- Nach einem Brandanschlag auf die Stromversorgung in Berlin-Marzahn am 5.
- Oktober liegt den Behörden ein Bekennerschreiben der Gruppe „Kinder des Zorns“ vor.
- Der Staatsschutz ermittelt.
AI-generated summary
Why It Matters
In der Vergangenheit kam es mehrfach zu linksextremistischen Anschlägen auf Stromtrassen in Berlin.
Nach einem Brandanschlag in Berlin-Marzahn vor zehn Tagen ist ein Bekennerschreiben aufgetaucht. Das Schreiben einer bislang unbekannten Gruppe liegt der Berliner Staatsanwaltschaft vor, wie ein Behördensprecher auf Anfrage sagte. Es werde bei den laufenden Ermittlungen zu dem Brand am 5. Oktober unter einer Brücke an der Boxberger Straße berücksichtigt. Zuvor hatten RBB und „Tagesspiegel“ berichtet.
In dem Schreiben bekennt sich eine Gruppe mit dem Namen „Kinder des Zorns“ zu dem Anschlag und erklärt, gezielt die Stromversorgung mehrerer Technologieunternehmen unterbrochen zu haben. Einige der Unternehmen stellten sogenannte Dual-Use-Produkte her, die sowohl zivil als auch militärisch genutzt werden könnten, heißt es weiter.
19 Firmen und Gewerbebetriebe mussten vorübergehend mit Notstrom versorgt werden. Der für politisch motivierte Taten von Extremisten zuständige Staatsschutz des Landeskriminalamtes (LKA) hat die Ermittlungen übernommen.
In der Vergangenheit kam es mehrfach zu linksextremistischen Anschlägen auf Stromtrassen in Berlin. Diese führten teils zu großen Stromausfällen.
What to Watch
AI outlook — possibilities, not facts
Fortführung der Ermittlungen durch den Staatsschutz
Very likely · Within weeks
Open Questions
- Wer sind die Mitglieder der Gruppe „Kinder des Zorns“?
- Welche konkreten Unternehmen waren betroffen?



