
Zum Jahresende startet der vollelektrische i3 auf Basis der Neuen Klasse, während die bestehende 3er-Reihe ein Update erhält.
AI-generated summary
BMW verfolgt eine Strategie der Technologieoffenheit und bietet den 3er künftig parallel als Elektroauto und Verbrenner an. Der Diesel entfällt künftig aus dem Modellprogramm.
Den 3er gibt es jetzt zweimal: Wenn BMW zum Jahresende den elektrischen i3 einführt, stellen sie der neuen Limousine auch ein Update für die alte zur Seite. Und weiterer Familienzuwachs folgt.
Zum Jahresende bringt BMW den vollelektrischen i3 auf Basis der Neuen Klasse auf den Markt und unterzieht zugleich die bestehende Verbrennergeneration einer umfassenden Modellpflege. Foto: Tom Kirkpatrick/BMW AG/dpa-tmn
München. Ein Name, zwei Autos: BMW treibt die Technologieoffenheit auf die Spitze und leistet sich künftig einen doppelten Dreier. Denn die Bayern führen zum Jahresende nicht nur den voll elektrischen i3 aus der Neuen Klasse ein. Sie gönnen auch der bisherigen Generation der Verbrenner ein gründliches Update.
So sind beide Autos auf den ersten Blick außen mit dem schlanken Gesicht und innen mit der neuen Displayleiste unter der Frontscheibe kaum zu unterscheiden.
Beim echten Unterscheiden hilft allerdings spätestens die Preisliste: Während die Verbrenner laut BMW bei zunächst 49.900 Euro starten, werden für den günstigsten Stromer genau 10.000 Euro mehr fällig. Und ganz so technologieoffen sind die Bayern dann übrigens doch nicht: Den Diesel sucht man im Modellprogramm künftig vergebens.
Auch ein elektrischer M3 soll in den Startlöchern stehen
Los geht es für die E-Fraktion zunächst mit zwei 800-Volt-Akkus von mit 82,8 oder 108,7 kWh, die Normreichweiten von bestenfalls 912 Kilometern ermöglichen und mit bis zu 400 kW laden können. Sie kombiniert BMW nach eigenen Angaben mit je zwei Motoren, die im i40 275 kW/374 PS und im i50 auf 345 kW/469 PS kommen.
Den Sprint von 0 auf 100 km/h schafft der i3 damit schnellstens in 4,7 Sekunden und das Spitzentempo geben die Bayern mit 200 km/h an. Dass da noch mehr geht, wollen sie im neuen Jahr mit dem ersten elektrischen M3 beweisen, der vier Motoren bekommt, angeblich über 735 kW/1.000 PS leisten und sicher mindestens 250 km/h schnell sein wird.
Wer Benzin tanken, statt Batterien laden will, bekommt zunächst einen zwei 2,0 Liter großen Vierzylinder-Benzinern mit 115 kW/156 PS im 318 oder 155 kW/211 PS im 320. Vorläufiges Topmodell wird der M350 mit Sechszylinder und Allradantrieb. Er hat 3,0 Liter Hubraum und leistet laut BMW 326 kW/443 PS. Das reicht für einen Sprintwert von 4,1 Sekunden und ein Spitzentempo von 250 km/h.
Auch wenn die 3er-Familie mit der elektrischen Linie deutlichen Zuwachs erhält, will BMW an anderer Stelle nicht sparen: Auch den Kombi soll es bald elektrisch in der Neuen Klasse geben und analog zur Limousine wird dann wohl auch der Benziner-Touring ein Update bekommen.
Veröffentlicht nach den redaktionellen Standards des Handelsblatts. Mehr Informationen finden Sie in unseren Richtlinien.
AI outlook — possibilities, not facts
BMW wird im neuen Jahr einen elektrischen M3 mit vier Motoren und über 1.000 PS vorstellen.
Likely · Within months
Der Kombi-Touring wird bald elektrisch in der Neuen Klasse erhältlich sein und ein Update der Benziner-Version bekommen.
Likely · Within months

Tesla will stop producing the Cybertruck at its Texas factory in the middle of next year. According to Elon Musk, this is intended to create capacity for the Robotaxi Cybercab.

Volkswagen Financial Services expects special depreciation on leased vehicles of over one billion euros. Because of the falling residual values of combustion engines and electric cars, VWFS boss Anthony Bandmann is planning a savings program and wants to reduce costs by over 20 percent.

Audi can still cancel its planned plant in the US state of Georgia even after the location agreement has been signed. The car manufacturer has until mid-2027 to terminate the contract if the site inspection is not satisfactory. Georgia makes advance payments and has to buy land and finance earthworks. The funding package amounts to around one billion dollars. Audi plans to invest four billion dollars and create 4,500 jobs by the end of 2033.

Audi is considering a second construction phase of its Georgia plant for $3 billion and 3,000 additional jobs by 2033. The $4 billion factory near Macon is expected to produce 200,000 SUVs annually from the early 2030s. Georgia is granting tax breaks and subsidies worth hundreds of millions of dollars, and the US government under Donald Trump is said to have promised tariff relief.

Audi is considering expanding its planned US plant in Georgia with a second construction phase for three billion dollars. Together with the first factory, which cost four billion dollars, around 4,500 employees are expected to produce 200,000 SUVs annually from the beginning of the 2030s. The US government has promised the car manufacturer tariff relief under President Donald Trump.

Tesla has opened a new European development center in Berlin-Köpenick, where more than 250 employees work on material, drive and vehicle development. The investment costs total 100 million euros. The company also plans to double production at the Grünheide plant from 500,000 to one million cars per year.