BMW setzt neue Renditeziele und plant Modell oberhalb des X7
Quick Look
- BMW hat seine Strategie aktualisiert und neue finanzielle Ziele vorgestellt.
- Beim Kapitalmarkttag erklärte Vorstandschef Milan Nedeljkovic, dass die Ebit-Marge im Autosegment langfristig acht bis zehn Prozent erreichen soll, mit einem Zwischenziel von drei bis fünf Prozent bis 2028.
- Für 2025 wird eine Marge von ein bis drei Prozent erwartet.
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Why It Matters
BMW befindet sich in einem schwierigen Umfeld aufgrund der aktuellen Lage der Autoindustrie und hat seine Strategie auf dem Kapitalmarkttag aktualisiert.
Laut einem Analystenbericht setzt der neue BMW-Chef Nedeljkovic auf eine stärkere Lokalisierung und weniger Modelle. Bei der Rendite setzt sich der Konzern ein neues Zwischenziel.
BMW-Chef Nedeljkovic: Die Rendite soll in Etappen wieder steigen. Foto: Sven Hoppe/dpa
München. Der deutsche Autohersteller BMW hat seine Strategie aktualisiert und sich neue Ziele gesetzt. Beim derzeit laufenden Kapitalmarkttag haben BMW-Vorstandschef Milan Nedeljkovic und Finanzvorstand Walter Mertl Analysten und Investoren den Kurs für die kommenden Jahre nähergebracht.
Wie aus einem Analystenbericht vom Mittwoch hervorgeht, will BMW am selbstgesteckten Ziel von einer Ebit-Marge im Autosegment von acht bis zehn Prozent festhalten. Angesichts der derzeit schwierigen Lage des Konzerns und der gesamten Autoindustrie lässt sich das Unternehmen damit aber noch etwas Zeit.
Diese Marke soll zu Beginn des kommenden Jahrzehnts erzielt werden. Als Zwischenziel hat sich der Konzern eine Rendite von drei bis fünf Prozent bis zum Jahr 2028 gesetzt. Davon ist der Autobauer derzeit noch ein gutes Stück weit entfernt. Für das kommende Jahr stellt BMW eine Marge im Autogeschäft von einem bis drei Prozent in Aussicht.
Auch der Free Cashflow soll sich in Etappen erholen. In zwei Jahren soll er bei mindestens fünf Milliarden Euro liegen, am Anfang des kommenden Jahrzehnts bei mehr als sieben Milliarden.
Am heutigen Mittwoch setzt der Hersteller seinen Kapitalmarkttag fort.
Laut dem Bernstein-Analysten Stephen Reitman will sich BMW grundlegend neu aufstellen. Wachstum soll demnach künftig in einem Segment kommen, das BMW bislang nicht besetzt hat. In den USA plane BMW, ein Modell oberhalb des Luxus-SUV X7 auf den Markt zu bringen. In China wolle der Autobauer stärker auf Lokalisierung setzen.
BMW-Chef Milan Nedeljkovic habe deutlich gemacht, dass es ihm nicht nur um Einsparungen gehe, so Reitman. BMW organisiere sich vielmehr grundlegend neu, was das Entwickeln von Autos, den Verkauf, den Einkauf von Komponenten oder die Zusammenarbeit mit Partnern angehe.
Mehr: Mercedes-Vorstand: „Gewinne der Verbrenner finanzieren Investitionen in Nachhaltigkeit"
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What to Watch
AI outlook — possibilities, not facts
BMW wird ein Modell oberhalb des Luxus-SUV X7 in den USA auf den Markt bringen.
Likely · Within months
Die Ebit-Marge im Autosegment wird bis 2028 ein Zwischenziel von drei bis fünf Prozent erreichen.
Possible · Within years
Open Questions
- Wie genau soll die Lokalisierung in China umgesetzt werden?
- Welches spezifische Modell plant BMW oberhalb des X7?
- Wie soll die grundlegende Neuorganisation in Entwicklung, Verkauf und Einkauf aussehen?






