Bovenschulte wirbt am Tag der Deutschen Einheit für Demokratie und Respekt
Bundesratspräsident fordert beim Festakt in Bremen mehr Anerkennung für unterschiedliche Lebenswege und warnt vor Angriffen auf Institutionen.
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Bundesratspräsident Andreas Bovenschulte hat zum Tag der Deutschen Einheit in Bremen mehr Anerkennung für ostbiografische Lebenswege gefordert und zu einem entschlossenen Einsatz für die Demokratie aufgerufen.
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Why It Matters
Bundesratspräsident Andreas Bovenschulte äußerte sich beim Festakt zum Tag der Deutschen Einheit in Bremen.
Bundesratspräsident Andreas Bovenschulte hat zum Tag der Deutschen Einheit für mehr Anerkennung unterschiedlicher Lebenswege und einen entschlossenen Einsatz für die Demokratie geworben.
Die deutsche Einheit sei eine gemeinsame Entscheidung gewesen, sagte der SPD-Politiker und Bremer Bürgermeister beim Festakt in der Hansestadt. «Die Ostdeutschen waren nicht Zuschauer ihrer Geschichte. Sie haben Geschichte geschrieben.» Gute Arbeit, Bildung und verlässliche Daseinsvorsorge dürften keine Frage der Postleitzahl sein.
Zugleich warnte Bovenschulte vor Kräften, die gleiche Rechte infrage stellten und freie Medien, unabhängige Gerichte sowie Wissenschaft verächtlich machten. «Demokratie braucht Streit. Aber der politische Gegner ist kein Feind», sagte der Bundesratspräsident. Die Einheit sei nicht nur ein historischer Akt, sondern ein Auftrag für die Zukunft.
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