
Der neue britische Premierminister hat sich kritisch zum Brexit geäußert und eine Rückkehr in den EU-Binnenmarkt oder sogar einen Wiederbeitritt ins Spiel gebracht.
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Großbritannien trat nach einem Referendum 2016 Ende Januar 2020 aus der EU aus.
Der neue britische Premier Andy Burnham hat sich deutlich zum Thema Brexit positioniert: »Der Brexit hat mehr geschadet als genutzt«, sagte er in seiner ersten Parteitagsrede als Labour-Chef über den 2016 per Referendum beschlossenen EU-Austritt seines Landes. Im Umfeld des nächsten Gipfels mit der Europäischen Union will er deshalb mehrere Möglichkeiten für eine langfristige Beziehung zu den europäischen Partnern darlegen.
Burnham hat damit eine Grundsatzdebatte über die künftigen Beziehungen seines Landes zur Europäischen Union angestoßen und dabei eine mögliche Rückkehr in die EU nicht ausgeschlossen. Man müsse ohne Scheuklappen prüfen, wie es weitergehe, sagte Burnham am Mittwoch dem Sender BBC. Die Optionen reichten vom Beibehalten des Status quo über eine Zollunion bis hin zu einer Rückkehr in den EU-Binnenmarkt. »Oder wir könnten den ganzen Weg gehen«, fügte er hinzu und deutete damit einen Wiederbeitritt an.
Burnham, der erst im Juli Keir Starmer an der Regierungsspitze abgelöst hatte, will bei einem britisch-europäischen Gipfel im November Optionen für das langfristige Verhältnis zur EU skizzieren. Er hatte bereits früher erklärt, er würde es begrüßen, wenn Großbritannien noch zu seinen Lebzeiten wieder der EU beitreten würde. Das Land könne sich kein weiteres Jahrzehnt der Unsicherheit in dieser Frage leisten, so der Premier.
Am 23. Juni 2016 hatte eine knappe Mehrheit von 51,9 Prozent der Briten für den Austritt des Vereinigten Königreichs aus der EU gestimmt. Vollzogen wurde der Brexit dann Ende Januar 2020, Anfang 2021 verließ Großbritannien nach einer Übergangsphase die Zollunion und den EU-Binnenmarkt.
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Darbietung von Optionen für das langfristige Verhältnis zur EU bei einem Gipfel im November
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After a long struggle between the Union and the SPD, the federal government has decided on the planned care reform. The cabinet passed Health Minister Carsten Linnemann's draft law to reorganize long-term care insurance.

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On the third day of his trip to Türkiye, North Rhine-Westphalia Prime Minister Hendrik Wüst announced visa relief for business people. The accelerated procedure is intended to strengthen economic cooperation.