
Nach einem Urteil des belgischen Staatsrats müssen Anbieter ihre Flotten bis zum 1. September aus dem öffentlichen Raum entfernen.
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Der belgische Staatsrat erklärte die 2023 vergebenen Lizenzen für Leihfahrzeuge nach einer Klage von Lime für ungültig.
Wer in Brüssel regelmäßig mit dem Fahrrad unterwegs ist, braucht starke Beine. Egal ob zum Schuman-Viertel, zum Place Luxembourg oder abends ins beliebte Châtelain oder andere Teile von Ixelles – auf mindestens einer Strecke warten Anstiege. Kein Wunder also, dass E-Scooter und elektrische Leihräder zu gängigen Fortbewegungsmitteln der Stadt zählen.
Doch das könnte bald Geschichte sein. Bis spätestens 1. September müssen Bolt, Dott und Voi ihre Leihfahrzeuge aus dem öffentlichen Raum entfernen.
Grund ist ein Urteil des belgischen Staatsrats: Er erklärte Ende Juli die 2023 vergebenen Lizenzen für ungültig – nachdem Lime, das bei der Vergabe leer ausgegangen war, jahrelang dagegen geklagt hatte.
Die konkrete Frist und deren Durchsetzung gegenüber den Betreibern kommuniziert seither die Verkehrsbehörde Brussel Mobiliteit. Ursprünglich sollte ein Verbot erst 2027 greifen, und auch nur für Scooter gelten. Jetzt trifft es plötzlich auch die Leihräder, und niemand kann derzeit sagen, wie lange diese Lücke bestehen bleiben wird.
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Entfernung aller Leihfahrzeuge von Bolt, Dott und Voi aus dem öffentlichen Raum bis 1. September.
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