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Das BSW erzielte bei der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt knapp über fünf Prozent, während die AfD mit 43,8 Prozent stärkste Kraft wurde. Wagenknecht hatte eine Koalition mit der AfD vor der Wahl ausgeschlossen, punktuelle Zusammenarbeit jedoch nicht.
BSW-Gründerin Sahra Wagenknecht lässt offen, wie ihre Partei mit der AfD in Sachsen-Anhalt zusammenarbeiten will. «Wir machen mit jedem gemeinsame Politik, der bereit ist, Veränderungen durchzusetzen, die sich die Menschen in unserem Land wünschen», sagte Wagenknecht in einem Interview des ZDF-«heute journal».
Doch fügte sie hinzu: «Natürlich gibt es in dem AfD-Programm eine Reihe von Positionen, die wir nicht teilen. Und da wird es auch keine Unterstützung geben, sondern deutlichen Widerstand.»
Wagenknecht wirbt für überparteilichen Regierungschef
Wagenknecht bekräftigte den Vorschlag ihrer Partei, einen «überparteilichen Ministerpräsidenten» zu nominieren, der mit wechselnden Mehrheiten regieren würde. Nur weil AfD-Spitzenkandidat Ulrich Siegmund dies abgelehnt habe, sei der Vorschlag ja nicht falsch.
«Wir halten es immer noch für sinnvoll, dass wir mit den Parteien – und die Einladung gilt auch für die AfD – ins Gespräch kommen für einen überparteilichen Ministerpräsidenten, der über Parteigrenzen hinaus respektiert wird, der für einen politischen Neubeginn steht», sagte sie.
Bisher gebe es von der AfD keinen Vorschlag für Gespräche mit dem BSW. Siegmund habe deutlich gemacht, dass er nun mit Abgeordneten der CDU reden wolle. «Dort erhofft er sich scheinbar dann, eine Mehrheit zu bekommen», sagte Wagenknecht. «Das steht ihm frei, er hat ein sehr starkes Wahlergebnis und wenn die CDU ihn wählen möchte, oder Mitglieder der CDU ihn wählen möchten, dann wird er sicherlich gewählt.»
Das BSW war bei der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt knapp über fünf Prozent gekommen. Sie könnte der AfD, die 43,8 Prozent holte, zu Mehrheiten verhelfen. Eine Koalition mit der AfD hatte Wagenknecht vor der Wahl ausgeschlossen, punktuelle Zusammenarbeit aber nicht.
AI outlook — possibilities, not facts
Die CDU wird Gespräche mit der AfD über eine mögliche Regierungsbeteiligung führen.
Likely · Within weeks

The Greens achieved almost nine percent in Saxony-Anhalt, doubling their result compared to the last election, while the CDU lost heavily and the SPD remained below ten percent. The AfD won almost all constituencies regardless of their candidates. The party leadership shows cautious joy and warns against hasty conclusions, as democratic forces now need clear values and a compass to counter the AfD.
After the AfD's election victory in Saxony-Anhalt, according to police reports, around 5,000 people protested against the party at the Brandenburg Gate in Berlin. Demonstrations also took place in Mecklenburg-Western Pomerania, Potsdam, Münster, Göttingen, Dresden, Aachen, Bamberg, Darmstadt, Halle and Halberstadt. The organizers spoke of a total of around 14,000 participants. Among the participants were Luisa Neubauer and the top candidates of the Greens and the Left for the election to the House of Representatives in Berlin on September 20th.

Bundestag member Sepp Müller announces his candidacy for the CDU state chairmanship in Saxony-Anhalt after Prime Minister Sven Schulze announced a new election for the state executive committee for the end of November or beginning of December due to the strong electoral loss in the 2021 state election.

The former Union parliamentary group leader Jens Spahn (CDU) took part in a parliamentary group meeting in the Bundestag for the first time two months after his resignation. He is now a member of the Budget Committee and no longer has a leading role in the group.
Bundestag member Sepp Müller (CDU) has declared his candidacy for the position of state chairman of the CDU in Saxony-Anhalt. He may succeed Sven Schulze. Müller had already caused a stir before the state elections with critical statements about the AfD coalition and was publicly reprimanded by Chancellor Friedrich Merz. He has been a member of the Bundestag since 2017 and criticizes the left-wing development of his party.
The sociologist Hartmut Rosa sees the election results in Saxony-Anhalt as the long-awaited end point of a social development that he compares to a journey through a tunnel, and is critical of the political situation.