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Die Abschiebungen basieren auf einer Zusammenarbeit zwischen deutschen Behörden und der Taliban-Regierung. Seit Regierungsantritt der Koalition wurden 250 afghanische Staatsangehörige abgeschoben.
Die Bundespolizei hat erneut 22 Männer nach Afghanistan abgeschoben. Die Ausreisepflichtigen seien per Charterflugzeug nach Afghanistan ausgeflogen worden, teilte eine Sprecherin des Bundesinnenministeriums mit. Es handele sich bei dem Betroffenen ausschließlich um Straftäter. Ihnen werde unter anderem Mord, Raub und schwere Brandstiftung zur Last gelegt. Zuerst hatte die Rheinische Post über die Abschiebung berichtet, die demnach bereits am Montag vom Flughafen Leipzig/Halle aus stattgefunden haben soll.
Seit dem Regierungsantritt der schwarz-roten Koalition wurden damit insgesamt 250 afghanische Staatsangehörige aus Deutschland nach Afghanistan abgeschoben. Grundlage dafür ist eine umstrittene Zusammenarbeit der deutschen Behörden mit der islamistischen Taliban-Regierung Afghanistans.

Die USA luden den russischen Finanzminister Siluanow zum G20-Treffen ein, ohne ihre europäischen Partner zu informieren. Dies untergräbt die transatlantische Einigkeit in der Russland-Politik und stellt Deutschland vor die Herausforderung, Trumps Alleingang öffentlich zu widersprechen, während Bundeskanzler Merz Russland für einen Drohnenvorfall am Flughafen Leipzig/Halle verantwortlich machen will.

Im Vorfeld der israelischen Parlamentswahl am 27. Oktober hat Sara Netanyahu, Ehefrau von Premierminister Benjamin Netanyahu, in einem TV-Interview Zweifel an den Aussagen des ehemaligen Generalstabschefs Yair Golan geäußert, der am 7. Oktober 2023 als Held gilt, weil er Zivilisten vor dem Hamas-Angriff rettete. Sie suggerierte, Golan könnte von den Angriffen gewusst haben, während ihr Mann nichts davon wusste. Israelische Medien werteten dies als Unterstützung für Verschwörungstheorien über ein mögliches Vorwissen von Militär und Geheimdiensten. Golan hat dagegen gewarnt, Netanyahu könnte eine Sicherheitskrise herbeiführen, um die Wahl zu stören.

Wirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) hat die von Finanzminister Lars Klingbeil (SPD) geplante Steuerreform als unzureichend kritisiert. In einem Schreiben an das Bundesfinanzministerium fordert ihr Staatssekretär Thomas Steffen zusätzliche Maßnahmen gegen die kalte Progression und warnt vor einer inflationsbedingten heimlichen Steuererhöhung.

Bei einem G20-Finanztreffen in den USA weigerte sich Bundesfinanzminister Lars Klingbeil, ein Gruppenfoto mit einem Vertreter Russlands zu machen, und distanzierte sich damit von den Gastgebern. Der Vorfall ereignete sich in Asheville und wurde von Gerald Traufetter berichtet.
Die Deutsche Umwelthilfe kritisiert, dass nur 90 von 249 untersuchten Dienstwagen von Politikern in Bund und Ländern rein elektrisch unterwegs sind – ein Rückgang gegenüber dem Vorjahr. Sie fordert konsequent auf Elektroautos umzusteigen und keine Plug-in-Hybride mehr zu kaufen. Reem Alabali-Radovan und Cem Özdemir fahren laut Auswertung am klimafreundlichsten.
Nach dem Tod seines Vaters Harald V. hat der neue norwegische König Haakon VIII. in Oslo seinen Eid auf die Verfassung abgelegt und den Wahlspruch »Alles für Norwegen« bekräftigt.