Eine Bombardier Global 5000 der Bundeswehr-Flugbereitschaft steht seit Tagen auf den Seychellen - wegen eines technischen Problems, nicht wegen einer Regierungsreise
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Die Bundeswehr-Flugbereitschaft transportiert regelmäßig hochrangige Politiker.
Ein Flugzeug der Bundeswehr-Flugbereitschaft steht seit Tagen im Urlaubsparadies auf den Seychellen – allerdings nicht wegen einer Dienstreise von Regierungsmitgliedern. Eine Bombardier Global 5000 sei auf einem Trainingsflug von Ägypten zur französischen Insel Réunion im Indischen Ozean wegen eines technischen Problems außerplanmäßig auf dem Inselstaat zwischengelandet, sagte ein Sprecher des Verteidigungsministeriums auf dpa-Anfrage. „An der Behebung des Problems wird aktuell gearbeitet.“ Außer der Crew sei niemand an Bord gewesen, sagte der Sprecher. „Die Besatzung ist wohlauf.“ Solche Trainingsflüge sind den Angaben zufolge für die Aus- und Weiterbildung der Besatzungen notwendig. Zuvor hatte die „Bild“ über die Zwischenlandung des Regierungsfliegers berichtet. Geübt werden den Angaben zufolge unter anderem Verfahren beim Fliegen über unkontrolliertem Luftraum, besondere Anflugverfahren sowie der Flugbetrieb unter besonderen klimatischen Bedingungen – etwa in Äquatornähe, in der Innertropischen Konvergenzzone und bei hohen Temperaturen. AfD-Politiker machte auf geparkten Jet aufmerksam Für die Flugbereitschaft ist das Verteidigungsministerium zuständig. Die Flugbereitschaft transportiert regelmäßig den Bundeskanzler, Ministerinnen und Minister, den Bundestagspräsidenten sowie weitere Repräsentanten der Bundesrepublik im In- und Ausland. Aufmerksamkeit erregt hatte der geparkte Jet auf der Insel Mahé, nachdem der AfD-Bundestagsabgeordnete Malte Kaufmann ein Foto der Maschine auf der Plattform X veröffentlicht hatte. Der Politiker, der sich nach eigenen Angaben im Urlaub auf den Seychellen aufhält, vermutete zunächst eine unangekündigte Reise des Kanzlers oder eines Ministers. „Jeder darf seinen Sommerurlaub machen, keine Frage. Wenn der Regierungsflieger genutzt wird, braucht man aber keine Geheimniskrämerei daraus zu machen. Oder steht er zur Wartung hier?“, schrieb Kaufmann am Sonntag auf X.
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