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In Brüssel kam es zu einer Schießerei vor einer Pizzeria, bei der ein Schütze Warnschüsse abgab. Der Vorfall steht im Zusammenhang mit Revierkämpfen zwischen Drogenbanden.
Jean Spinette ist es gewohnt, zu später Stunde von Kalaschnikow-Schüssen aufgeschreckt zu werden. Der Bürgermeister der Brüsseler Kommune Saint-Gilles bricht jedes Mal sofort auf, um sich ein Bild der Lage zu machen. So war das auch am Montag vergangener Woche. Spinette musste auf der Terrasse einer Pizzeria verstörte Kinder trösten. Sie hatten mit ihren Eltern zu Abend gegessen, als sich ein Schütze vor ihnen aufbaute und in die Umgebung feuerte – Warnschüsse im Revierkampf der Brüsseler Drogenbanden.
Ein 35-jähriger serbischer Häftling ist am Sonntagmorgen aus der Justizvollzugsanstalt Duisburg-Hamborn ausgebrochen, indem er einen Gitterstab durchsägte, ein Fenster aufdrückte und an der Fassade kletterte. Er saß seit Februar in Untersuchungshaft wegen Diebstahlsvorwürfen und wurde Ende Mai zu sechs Jahren Haft wegen zweier Wohnungseinbrüche verurteilt, wobei die Strafe noch nicht rechtskräftig ist. Der Ausbruch ist der erste erfolgreiche klassische Gefängnisausbruch aus dem geschlossenen Vollzug in Nordrhein-Westfalen seit über fünf Jahren.
Eine 42-jährige Frau aus Gießen hat gestanden, mit einer vorgetäuschten Krebserkrankung ihres Sohnes 358.000 Euro an Spenden ergaunert zu haben. Sie gab gewerbsmäßigen Betrug und Urkundenfälschung zu. Der Prozess läuft bis Oktober.
Im Landkreis Altenkirchen wurde am Mittag eine 500-Kilogramm-Brandbombe aus dem Zweiten Weltkrieg entschärft. Rund 300 Menschen aus einem 300-Meter-Umkreis waren evakuiert worden. Die Entschärfung dauerte etwa drei Stunden, da ein Zünder erst spät gefunden werden konnte. Nach der Entschärfung durften die Bewohner zurückkehren.
Nach tödlichen Schüssen bei einem Techno-Rave im Kanton Aargau hat die Schweizer Polizei einen 43-jährigen Tatverdächtigen festgenommen. Bei der Tat starb eine 22-jährige Italienerin, vier weitere Personen wurden verletzt. Die Polizei geht von einem Einzeltäter aus.
Am 29. August 2026 nahm die Polizei in Halle-Neustadt einen 20-jährigen Mann fest, nachdem in seiner Wohnung Materialien zum Bau von Brand- und Sprengvorrichtungen gefunden wurden. Der Verdächtige befindet sich in der Jugendanstalt Raßnitz in Haft.
Der wegen bandenmäßigen Betrugs verurteilte Hendrik Holt ist aus dem offenen Vollzug in Berlin geflohen. Der 36-Jährige, der durch den Verkauf nicht existenter Windparks bekannt wurde, wird nun mit einem europäischen Haftbefehl gesucht.