
Übersicht zu aktuellen Entwicklungen in der deutschen Wirtschaft, von Luftfahrt-Aufträgen bis zu Insolvenzen und Chemie-Konjunktur.
AI-generated summary
Die deutsche Wirtschaft steht vor strukturellen Herausforderungen durch hohe Energiekosten und geopolitische Instabilitäten. Gleichzeitig konsolidieren sich Branchen wie der Einzelhandel durch Insolvenzverfahren.
Das Rüstungs- und Technologieunternehmen Hensoldt hat einen wichtigen Auftrag aus Indien erhalten. Der Auftraggeber ist Ubifly, auch bekannt als ePlane Company. Es handelt sich um einen indischen Entwickler von elektrischen Senkrechtstartern.
Das Unternehmen will die Avionik für sein Flaggschiff bei Hensoldt bestellen. Laut einer am Montag von Hensoldt veröffentlichten Pressemitteilung geht es um das „digitale Nervensystem“ für Navigation, Lageerfassung und sichere Konnektivität im dichten städtischen Luftraum.
Verschiedene Kamerabilder sollen der Besatzung der Lufttaxis eine klare Sicht insbesondere in kritischen Situationen wie Starts und Landungen verschaffen. Das System soll zudem die Besatzung vor anderen Luftfahrzeugen in der Nähe warnen. Der Lufttaxi-Entwickler ePlane sei mit dem Prototypen e200X von der Konstruktions- in die Testphase übergegangen.
Die Finanzaufsicht Bafin will im Herbst 2028 in ein Gebäude in der Stephensonstraße nahe der Galluswarte einziehen. Derzeit arbeiten etwa 1000 Mitarbeiter der Bafin im Frankfurter Norden. Am zweiten Dienstsitz der Bafin in der Graurheindorfer Straße in Bonn ändert sich nichts.
Ein Rechtsstreit über ein nur rund 500 Quadratmeter großes Grundstück am Tagebau Hambach könnte in die nächste Runde gehen. Das Stück Land gehört dem Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) Nordrhein-Westfalen. Die Organisation stemmt sich dagegen, dass große Bagger von RWE dort künftig Sand und Kies für die Tagebau-Rekultivierung abbauen.
Ein Kommentar des US-Notenbankchefs Kevin Warsh hat die Aktienkurse an den asiatischen Börsen fallen lassen. Die Investoren erwarten wegen Warshs Äußerungen offenbar eine Zinserhöhung durch die US-Notenbank Federal Reserve im September.
Der Mainzer Biotechkonzern Biontech hat eine klinische Studie für eine mRNA-basierte Therapie gegen eine bestimmte Art von Darmkrebs eingestellt. Ein unabhängiges Kontrollkomitee habe den Abbruch empfohlen, da eine Fortsetzung der Studie voraussichtlich nicht die erhoffte Wirksamkeit zeigen würde.
Die Baumarktkette Obi teilte mit, dass sie im Bieterverfahren um die Übernahme von Standorten von Hellweg und BayWa Bau & Garten den Zuschlag für mindestens fünf Filialen erhalten habe.
Bundeskanzler Friedrich Merz plant derzeit keine Gespräche mit der italienischen UniCredit zur Übernahme der Commerzbank. Die Commerzbank spiele eine wichtige Rolle für die Finanzierung des Mittelstands in Deutschland.
In der deutschen Chemieindustrie zeichnet sich eine Trendwende ab: Die Unternehmen beurteilen ihre Geschäftslage erstmals seit vier Jahren wieder positiv. Das entsprechende Barometer stieg im August auf plus 11,6 Punkte.
Die hinter der Kette Depot stehende GDC Deutschland GmbH stellt Ende September seinen Geschäftsbetrieb ein. Sämtliche Arbeitsverhältnisse sowie Mietverträge werden zum 30. September gekündigt.
Beim Spezialchemiekonzern Evonik muss Vorstandschef Christian Kullmann wegen einer Erkrankung vorübergehend ersetzt werden. Claus Rettig übernimmt die Ämter bis zur Genesung Kullmanns.
Die Europäische Weltraumagentur ESA fördert das Münchner Raumfahrt-Start-up Isar Aerospace mit 200 Millionen Euro für die Entwicklung der nächsten Generation von Trägerraketen.
AI outlook — possibilities, not facts
Treffen zwischen Finanzminister Klingbeil und UniCredit-Chef Orcel am 14. September 2026.
Very likely · Within weeks

Das Handelsblatt analysiert ein Portfolio aus drei globalen Dividenden-ETFs, das durch versetzte Ausschüttungstermine monatliche Zahlungen ermöglicht. Trotz attraktiver Renditen zeigt die Analyse, dass die Erträge schwanken und eine spezifische Sektorgewichtung aufweisen.

Der GKV-Spitzenverband warnt vor einer Finanzlücke von zehn Milliarden Euro im kommenden Jahr. Chef Oliver Blatt fordert kurzfristige Bundeshilfen und eine grundlegende Pflegereform, um die soziale Pflegeversicherung zu stabilisieren.

Deutsche Unternehmen leiden unter veralteten Beförderungsmustern, die oft zu Fehlbesetzungen führen. Experten kritisieren die 'Kaminkarriere', mangelnde externe Impulse und ein Führungsverständnis, das Verwaltung über echte Leadership-Qualitäten stellt.

Das Niedrigwasser des Rheins führt zu massiven Logistikproblemen für Agrarhändler und Industrie. Während Transportkosten stark steigen, warnen Experten vor langfristigen Infrastrukturdefiziten, auch wenn direkte Auswirkungen auf Verbraucherpreise vorerst begrenzt bleiben.

Der deutsche Markt für Unterhaltungselektronik sinkt 2026 um 2,4 Prozent auf 7,6 Milliarden Euro. Trotz Impulsen durch die Fußball-WM bremsen Preisdruck und Kaufzurückhaltung das Geschäft. Zudem wächst die Skepsis gegenüber KI in der Unterhaltungsbranche.

Italien hat rund 200 Milliarden Euro aus dem EU-Wiederaufbauprogramm PNRR für 660.000 Projekte genutzt. Während Ministerpräsidentin Meloni die Einhaltung des Zeitplans lobt, kritisieren Experten die hohe Schuldenlast und fehlende Mittel für den langfristigen Unterhalt.