
Euro-Zone meldet höchste Inflation seit drei Jahren, während UniCredit eine Hürde bei Commerzbank nimmt.
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Die Inflation in der Euro-Zone ist gestiegen und die EZB reagiert darauf mit Zinserhöhungen.
Am Donnerstag hatte er 0,3 Prozent höher bei 25.382 Punkten geschlossen. Die US-Börsen hatten den Handel uneinheitlich beendet. Während Anleger Technologieaktien verkauften, griffen sie bei als defensiv geltenden Gesundheits- und Konsumwerten zu.
Am Freitag blicken die Investoren auf die Inflationsdaten der Euro-Zone. Laut vorläufigen Zahlen erreichte die Inflationsrate mit 3,8 Prozent den höchsten Stand seit drei Jahren. Im August lag sie noch bei 3,2 Prozent. Die Europäische Zentralbank (EZB) hat dieses Jahr bereits mit zwei Zinserhöhungen auf den starken Preisauftrieb reagiert, der durch den Ölpreisschock infolge des Irankrieges angefacht wurde.
An den Finanzmärkten wird damit gerechnet, dass die EZB die Zinsen im laufenden Jahr noch ein weiteres Mal anhebt – womöglich im Dezember, nach einer Zinspause auf der Sitzung Ende Oktober.
Der Chef der US-Notenbank Federal Reserve (Fed), Kevin Warsh, hält sich vor der anstehenden Sitzung Ende Oktober bedeckt. Er nehme Zinsentscheidungen nicht vorweg, sagte Warsh am Freitag auf der Jahrestagung des Internationalen Währungsfonds (IWF) und der Weltbank in Bangkok.
Am Donnerstagabend gab es bereits Nachrichten aus der Bankenbranche. Die italienische Großbank Unicredit hat eine weitere wichtige Hürde auf dem Weg zur Übernahme der Commerzbank genommen. Die EZB stellt sich nicht gegen die Aufstockung der Beteiligung von UniCredit über die Schwelle von 30 Prozent. Im Tagesverlauf stehen aus den USA Daten zu Importpreisen und Industrieproduktion an.
Die Ölpreise geben leicht nach. Die Rohölsorte Brent aus der Nordsee verbilligt sich um 0,5 Prozent auf 105,43 Dollar je Barrel (159 Liter). US-Öl WTI notiert 0,6 Prozent schwächer bei 97,44 Dollar. Auf Wochensicht haben beide Terminkontrakte allerdings zugelegt, der Preis für WTI sogar um 5,8 Prozent.
„Die Unsicherheit im Nahen Osten und die Sorge über die Verlässlichkeit der Öllieferungen durch die Straße von Hormus führen dazu, dass der Markt eine erhebliche Risikoprämie einpreist“, schreiben die Analysten von ING. Es müsse eine Art Abkommen zwischen den USA und dem Iran geben, um das Vertrauen der Märkte zu stärken, dass höhere Ölexporte aus der Region anhielten.
Die Stimmung im deutschen Wohnungsbau hat sich im September angesichts steigender Zinsen eingetrübt. Das Barometer für das Geschäftsklima fiel auf minus 25,1 Punkte, von minus 22,5 Zählern im August, wie das Münchner Ifo-Institut am Freitag zu seiner Umfrage mitteilte.
Besonders die Geschäftsaussichten für die kommenden Monate wurden von den Unternehmen skeptischer gesehen, ihre aktuelle Lage bewerteten sie weitgehend gleich. „Die Zinserhöhung der EZB dürfte die Zuversicht im Wohnungsbau gedämpft haben“, sagte Ifo-Umfragechef Klaus Wohlrabe. „Die Aussicht auf wieder höhere Finanzierungskosten belastet die Branche.“
Gleichzeitig allerdings ist die Zahl der Baugenehmigungen für Wohnungen in Deutschland auch im August gestiegen. Sie nahm um 6,8 Prozent oder 1300 im Vergleich zum Vorjahresmonat auf 20.600 zu, wie das Statistische Bundesamt am Freitag mitteilte.
Von Januar bis August gaben die Behörden damit grünes Licht für den Bau von 169.400 Wohnungen in neuen sowie bereits bestehenden Gebäuden. Das sind 12,1 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Höhere Zinsen und Materialkosten hatten in den Vorjahren viele Bauherren abgeschreckt.
Aixtron: Beim Chipanlagenbauer Aixtron mit Sitz in Herzogenrath hat sich die Geschäftserholung im dritten Quartal fortgesetzt. Die Analysten von JPMorgan erklärten, die Aufträge seien durch eine starke Nachfrage im Optoelektronik-Geschäft gestützt worden. Die Papiere gewinnen sechs Prozent.
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EZB hebt Zinsen im laufenden Jahr noch ein weiteres Mal an
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Because of the coalition crisis, Finance Minister Klingbeil is traveling late to the IMF annual meeting in Bangkok, where economic challenges and international partners await.

Despite a three-year crisis in the German personnel consulting market, six prominent headhunters continue to successfully place top executives and are increasingly using artificial intelligence.

Children born in 2020 and older receive ten euros a month from the state to invest in the capital market. Parents can choose between a private depository or the state-run early start pension fund.

The Dax started trading on Friday morning with an increase of 0.8 percent at 25,595 points. Investors are looking at the upcoming inflation data for the euro zone and possible interest rate steps by the ECB.

The DAX rose at the start of trading despite AI concerns, supported by traditional sectors. In addition, the Italian UniCredit receives ECB approval to expand its stake in Commerzbank.

Handelsblatt chief economist Bert Rürup and IW director Michael Hüther discuss the inheritance tax reform against the background of the current negotiations at the Federal Constitutional Court. Rürup calls for low tax rates with a broad assessment base and warns against a revival of the wealth tax if inequalities are ignored. Hüther defends the sparing of business assets, emphasizes the responsibility of heirs and sees no signs of the court changing course.