Breaking
FRSyrie : Emmanuel Macron sain et sauf après des explosions près de son hôtel à DamasFRFrappes américaines contre l'Iran en réponse aux attaques dans le détroit d'OrmuzFRAvion-cargo pakistanais perd le contact après un problème de navigationFRTensions in Strait of Hormuz: US Strikes Iran, Reinstates SanctionsCRYPTO-FRMichael Saylor détaille cinq risques majeurs pour l'écosystème BitcoinFRMarine Le Pen : la résurrection politique d'une "sacrifiée"CRYPTO-FRFrance : le gouvernement serre la ceinture avec 3 milliards d'euros de crédits supplémentaires gelésFRLa Suisse élimine la Colombie aux tirs au but et affrontera l'Argentine en quartsFRLe Venezuela s'apprête à rouvrir son principal aéroport après les séismesFRMortalité périnatale et infantile en hausse en France, les causes restent à éclaircirFRSyrie : Emmanuel Macron sain et sauf après des explosions près de son hôtel à DamasFRFrappes américaines contre l'Iran en réponse aux attaques dans le détroit d'OrmuzFRAvion-cargo pakistanais perd le contact après un problème de navigationFRTensions in Strait of Hormuz: US Strikes Iran, Reinstates SanctionsCRYPTO-FRMichael Saylor détaille cinq risques majeurs pour l'écosystème BitcoinFRMarine Le Pen : la résurrection politique d'une "sacrifiée"CRYPTO-FRFrance : le gouvernement serre la ceinture avec 3 milliards d'euros de crédits supplémentaires gelésFRLa Suisse élimine la Colombie aux tirs au but et affrontera l'Argentine en quartsFRLe Venezuela s'apprête à rouvrir son principal aéroport après les séismesFRMortalité périnatale et infantile en hausse en France, les causes restent à éclaircir
Newsgather
BackDAX gibt nach – Ölpreise fallen, BMW senkt Ausblick
DAX gibt nach – Ölpreise fallen, BMW senkt Ausblick
Developing
Tagesschau Wirtschaft6/17/2026Business3 min readGermany

DAX gibt nach – Ölpreise fallen, BMW senkt Ausblick

Quick Look

  • Der DAX fällt leicht, während Ölpreise sinken und BMW seinen Jahresausblick wegen der Krise in China und des Iran-Kriegs deutlich senkt.
  • US-Indizes und Nikkei verzeichnen Gewinne.

AI-generated summary

Why It Matters

Ein Rahmenabkommen zwischen den USA und dem Iran zur Beilegung von Kämpfen wurde angekündigt, Details bleiben offen. Gleichzeitig senkt BMW seinen Ausblick aufgrund der Krise am chinesischen Automarkt.

Font size

Im frühen Geschäft geht es mit dem DAX moderat um knapp 0,4 Prozent abwärts. Der Index bleibt damit leicht unter der Marke von 25.000 Punkten, behauptet aber sein hohes Niveau. Entsprechende vorbörsliche Indikationen bestätigen sich damit. Gestern hatte der deutsche Leitindex leicht um 0,1 Prozent auf 24.910 Punkte zugelegt.

Allerdings zeigt sich auch, dass das umstrittene Rahmenabkommen der Trump-Regierung mit Iran nicht mehr wirklich zieht. Zu viele Details bleiben noch offen. Ab Freitag wollen die Konfliktparteien beraten. Im Blick der Anlegerinnen und Anleger bleibt auch das G7-Treffen im französischen Évian.

Die internationalen Vorgaben sind für heute uneinheitlich. In den USA hat der Dow-Jones-Index der Standardwerte zugelegt und sogar ein neues Rekordhoch bei 51.999 Punkten markiert. Bei Tech-Aktien gab es allerdings Gewinnmitnahmen.

In Asien zeigten sich die Anlegerinnen und Anleger heute zuversichtlicher - in Japan stieg der Leitindex Nikkei in der Spitze auf ein neues Allzeithoch von 70.125 Punkten. Aus dem Handel ging er 0,7 Prozent höher bei 69.902 Zählern.

Einen wichtigen Effekt aber hat das Rahmenabkommen der Kriegsparteien aber: Die Ölpreise fallen - am Morgen wird ein Fass der Nordseesorte Brent bei rund 79 Dollar je Fass gehandelt. Nach Angaben aus Teheran haben die USA ihre seit zwei Monaten andauernde Blockade iranischer Häfen nach Angaben aus Teheran beendet.

US-Präsident Trump hatte am Sonntagabend erklärt, sich auf ein Rahmenabkommen mit Iran zur Beilegung der Kämpfe geeinigt zu haben. Die Sperrung der Straße von Hormus für die Schifffahrt werde aufgehoben, ebenso die Blockade iranischer Häfen durch die US-Marine.

Der Autobauer BMW kappt wegen der Krise am chinesischen Automarkt und der Folgen des Iran-Kriegs seinen Jahresausblick deutlich. Für die Autosparte rechnet der DAX-Konzern in diesem Jahr nur noch mit einer operativen Gewinnmarge vor Zinsen und Steuern von ein bis drei Prozent, wie er am Dienstag nach Börsenschluss in München überraschend mitteilte. Bisher hatte das Management vier bis sechs Prozent veranschlagt.

Die negative Entwicklung im chinesischen Automarkt habe sich im zweiten Quartal weiter beschleunigt, hieß es zur Erklärung. Dies führe zu einem härteren Wettbewerb in China und in Ländern der Region Asien-Pazifik, dem sich BMW nicht entziehen könne.

Im Fokus der Anlegerinnen und Anleger steht auch die Zinssitzung der US-Notenbank Federal Reserve (Fed). Angesichts der erhöhten Inflation in den USA rechnen Expertinnen und Experten zwar nicht mit einer Veränderung der Zinsspanne von derzeit 3,5 bis 3,75 Prozent. Investoren warten jedoch mit Spannung auf die erste Pressekonferenz des neuen Fed-Chefs Kevin Warsh.

"Die Börsen preisen aktuell eine Zinserhöhung in diesem Jahr ein. Der US-Präsident fordert sinkende Zinsen. In diesem Spannungsfeld wird Kevin Warsh seinen eigenen Weg finden müssen", resümierte Thomas Altmann, Portfoliomanager beim Vermögensverwalter QC Partners. Zudem werden am Abend die Zinsprognosen der einzelnen Fed-Mitglieder aktualisiert. Diese dürften zeigen, für welchen künftigen Zinspfad sich eine Mehrheit in der US-Notenbank abzeichnet.

Bei den US-Einzelwerten standen SpaceX im Fokus. Die Papiere des Raumfahrt- und KI-Konzerns legten am Ende 4,83 Prozent auf 201,80 Dollar zu, gaben aber einen Teil ihrer frühen Gewinne im Verlauf wieder ab. Der Weltraum- und KI-Konzern von Elon Musk ist nun das fünftwertvollste Unternehmen der Welt. Damit schuf SpaceX schon an seinem dritten Handelstag eine historisch beispiellose Wertsteigerung um rund eine Billion Dollar seit der Erstnotiz.

Zwischenzeitlich waren die Aktien von SpaceX um gut 17 Prozent nach oben geschnellt, woraus sich eine Marktkapitalisierung von fast drei Billionen Dollar ergeben hatte. Damit hatte der Konzern beim Börsenwert sowohl den Handels- und Technologieriesen Amazon als auch den Softwaregiganten Microsoft überholt.

What to Watch

AI outlook — possibilities, not facts

  • Fed wird Zinsen nicht ändern, aber Ausblick auf künftige Pfade geben.

    Likely · Within days

  • Ölpreise bleiben unter Druck, solange Blockaden nicht wieder eingeführt werden.

    Likely · Within weeks

Open Questions

  • Wie detailliert ist das Iran-Abkommen?
  • Wie wird sich die Fed-Zinspolitik entwickeln?
  • Wie stark wird sich die China-Krise auf BMW auswirken?

Related Topics

This article was originally published by Tagesschau Wirtschaft.

Related Stories

BASF-Finanzvorstand Elvermann zieht positive Bilanz zum China-Standort
Developing·50m ago

BASF-Finanzvorstand Elvermann zieht positive Bilanz zum China-Standort

Rund 100 Tage nach der Eröffnung des 8,7 Mrd. Euro teuren BASF-Verbundstandorts in China zieht Finanzvorstand Dirk Elvermann eine positive Bilanz. Trotz erwarteter Verluste im ersten Betriebsjahr verzeichnete der Standort bereits fast zwei profitable Monate, was als "spektakulär" gilt. Der Markt entscheidet über Investitionen, und das Werk in Zhanjiang wurde planmäßig und budgetunterschritten fertiggestellt.

Die Zeit
More on this topicDAX