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Deutsche Bahn plant geänderte Sperrung der RE1-Strecke ab 2029
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Die Zeit15 hours agoTransportation2 min readGermanyView translation

Deutsche Bahn plant geänderte Sperrung der RE1-Strecke ab 2029

Sanierungskonzept für die Verbindung Berlin–Frankfurt (Oder) wird angepasst, um Nahverkehr zwischen Berlin und Fürstenwalde zu entlasten.

Quick Look

  • Die Deutsche Bahn plant die Sanierung der RE1-Strecke ab 2029 in zwei Phasen aufzuteilen, um den Nahverkehr zwischen Berlin und Fürstenwalde zu entlasten.
  • Brandenburgs Verkehrsminister Crumbach kritisiert die anhaltenden Einschränkungen auf dem Ost-Ast.

AI-generated summary

Why It Matters

Die Strecke Berlin–Frankfurt (Oder) muss für das europäische Zugsicherungssystem ETCS aufgerüstet werden. Die Sanierung ist für 2029 geplant.

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Die Deutsche Bahn will die Sperrung der RE1-Strecke von Berlin nach Frankfurt (Oder) für die Sanierung ab 2029 etwas verkürzen und auf zwei Jahre verteilen. Das kündigte die Bahn im Verkehrsausschuss des Brandenburger Landtags an. Bei dem Konzept werden die Arbeiten östlich von Fürstenwalde/Spree konzentriert, damit ist Nahverkehr westlich von Fürstenwalde möglich. Die ursprünglich geplante neunmonatige Sperrung war auf Kritik gestoßen.

Brandenburgs Verkehrsminister Robert Crumbach (SPD) zeigte sich auch mit den neuen Plänen noch nicht ganz zufrieden. «Auch wenn dadurch möglicherweise eine einzelne sehr lange Sperrung vermieden wird, wären die verkehrlichen Einschränkungen auf dem Ost-Ast des RE1 über viele Jahre hinweg erheblich», sagte er. «Aus Sicht des Landes ist das noch keine nachhaltige Entlastung der Fahrgäste.» Das habe er in einem Schreiben an die Deutsche Bahn im August deutlich gemacht.

Nahverkehr zwischen Berlin und Fürstenwalde

Die Bahn will die Sperrung teilen. «Die Aufteilung in zwei mal vier Monate Totalsperrung bezieht sich nicht auf die gesamte Strecke, wie es ja ursprünglich geplant war», sagte der Konzernbevollmächtigte der Deutschen Bahn für Berlin, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern, Alexander Kaczmarek. «Wir können bei dieser Lösung tatsächlich sicherstellen, dass der Nahverkehr zwischen Berlin und Fürstenwalde im Jahr 2029 weitestgehend ungestört verlaufen kann.» Im Jahr 2030 gelte das in der zweiten Bauphase von März bis Mai und im Juni bis Fangschleuse.

Der Bahnmanager sagte, es gebe die Verpflichtung, das europäische Zugsicherungssystem ETCS auf dieser wichtigen internationalen Verbindung Berlin-Frankfurt/Oder bis 2030 einzurichten. «ETCS bedeutet halt tatsächlich, ein komplett neues Leit- und Sicherungssystem für eine solche Strecke aufzubauen - und das kann man eben notgedrungenerweise nicht unter dem rollenden Rad.»

Sanierung der Oberleitungen kommt später

Die Deutsche Bahn verzichtete auf mehrere Alternativen. Eine Variante hätte 11,5 Monate Sperrung 2029 - fast ein Jahr - bedeutet. Das lehnte die Bahn-Tochter DB InfraGo wegen des Engpasses ab. Bei einer anderen Variante hätte die Sperrung 23,5 Monate - knapp zwei Jahre - gedauert, wäre aber eingleisig gewesen. Das lehnte das Eisenbahnunternehmen ODEG wegen der Dauer ab. Eine weitere Variante wären neun Monate Streckensperrung in zwei Jahren gewesen, die Bahn-Tochter verwies aber auf Personalengpässe bei der Stellwerksanierung.

Die Sanierung der Oberleitungen wird verschoben. «Es gibt einfach im Moment viel zu wenig Kapazitäten auf dem Markt, und deswegen haben wir diese Anteile herausgenommen und dann in die Jahre 33 und 35 verschoben», sagte der Konzernbevollmächtigte.

Der RE1 ist eine wichtige Pendler-Strecke, die Strecke ist auch Teil der Zugverbindung von Berlin nach Warschau. Auch in diesem Jahr gab es eine Streckensperrung für den Regionalexpress RE1 zwischen Berlin und Frankfurt (Oder), sie wurde noch verlängert.

What to Watch

AI outlook — possibilities, not facts

  • Beginn der ETCS-Umrüstung auf der RE1-Strecke im Jahr 2029.

    Very likely · Within years

Open Questions

  • Wie reagiert die Bahn auf die weitere Kritik des Landes?
  • Können die Kapazitätsengpässe bis 2033 gelöst werden?

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This article was originally published by Die Zeit.

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