
China gilt als schwieriger Partner, doch deutsche Konzerne weiten ihre Investitionen aus. Ganz anders ist die Lage in den USA.
AI-generated summary
Deutsche Unternehmen investieren trotz politischer Bedenken weiterhin stark in China, während US-Investitionen wegen Zöllen sinken.
Deutsche Unternehmen haben ihre Investitionen in China einer Untersuchung zufolge im ersten Halbjahr dieses Jahres wieder deutlich erhöht. Sie investierten demnach rund 5,6 Milliarden Euro zusätzlich in der Volksrepublik, wie aus einer Auswertung von Bundesbank-Daten durch das arbeitgebernahe Institut der deutschen Wirtschaft in Köln (IW) hervorgeht.
Der Betrag liegt rund ein Drittel über dem des Vorjahreszeitraums. Im längerfristigen Vergleich bewegt er sich im langfristigen Mittel: Der Durchschnitt der Halbjahreswerte von 2020 bis 2025 lag ebenfalls bei 5,6 Milliarden Euro. Die deutschen Unternehmen finanzieren den Ausbau aber immer mehr aus eigenen Gewinnen vor Ort.
»Deutschen Unternehmen bleibt kaum eine Wahl, als weiter in China zu investieren«, sagte IW-Experte Jürgen Matthes. »Das Land ist ein wichtiger Absatzmarkt und einige Firmen nutzen es als ›Fitnesscenter‹.« Dahinter stecke ein Kalkül: Wer sich gegen die harte Konkurrenz vor Ort durchsetze, schaffe das auch eher auf dem Weltmarkt.
Einbruch bei Investitionen in die USA
Zum Vergleich: Bei Investitionen in die USA treten die deutschen Unternehmen auf die Bremse. Im ersten Halbjahr fuhren sie ihr Engagement um fast zwei Drittel auf rund 4,3 Milliarden Euro zurück. US-Präsident Donald Trump hat mit seiner Wirtschaftspolitik viele wichtige Handelspartner verprellt und mit hohen Zöllen überzogen, darunter die EU und damit Deutschland.
Die anhaltend hohen China-Investitionen haben dem IW zufolge auch mit dem Yuan-Kurs zu tun. »Die Produktion in China ist künstlich vergünstigt – der Staat subventioniert Unternehmen, und die unterbewertete Währung verbilligt chinesische Waren zusätzlich«, erklärte Matthes. Wer im scharfen globalen Preiswettbewerb gegen chinesische Firmen bestehen wolle, müsse deshalb stärker dort produzieren und die Wettbewerbsverzerrungen auch für sich nutzen. »Für Deutschland heißt das: Produktion und Arbeitsplätze wandern nach China ab«, betonte der IW-Experte. »Die EU sollte diesem unfairen Spiel einen Riegel vorschieben und Ausgleichszölle auf chinesische Importe erheben.«

As a result of the Middle East crisis and pipeline shutdowns in Saudi Arabia, fuel prices in Germany are rising sharply. Brandenburg's Prime Minister Woidke is calling for a state fuel price cap, while economist Schnitzer rejects state aid.

Fuel prices in Germany rose sharply over the weekend, driven by the Middle East conflict and the shutdown of an important Saudi pipeline. Super E10 cost an average of 2.27 euros, diesel just under 2.40 euros.

Fuel prices in Germany have risen sharply due to the Middle East crisis and pipeline shutdowns in Saudi Arabia. While SPD politicians like Dietmar Woidke are calling for a state cap on fuel prices, the Council of Experts rejects this.
The ongoing Middle East crisis is causing fuel prices in Germany to rise dramatically. Super E10 and diesel hit new highs after pipeline shutdowns and blockages. While politicians argue about a price cap, economic experts warn against government aid.

After decades of falling interest rates, they are rising again worldwide. While many see this as a crisis phenomenon, it is a normal market reaction to rising inflation and immense investments, for example by AI companies.

The company IBS is renovating roads in Upper Bavaria using the cold recycling process and the binding agent Novocrete in order to halve time and costs. Despite international success, the method struggles in Germany with rigid regulations and technical regulations.