
AI-generated summary
Die Pisa-Studie misst alle drei Jahre die Kompetenzen von 15-jährigen Schülerinnen und Schülern in Mathematik, Lesen und Naturwissenschaften. Die Ergebnisse 2025 zeigen für Deutschland 464 Punkte in Mathematik, 465 im Lesen und 486 in den Naturwissenschaften, was dem OECD-Durchschnitt entspricht, aber unter den Spitzenwerten von China, Singapur und Estland liegt.
Ich bin ein Boomer. Über meinen letzten Kommentar zur Quote der Schulabbrecher habe ich vielleicht auch deshalb etwas sarkastisch die Überschrift gesetzt: „Deutschland verblödet sich arm“. Die Reaktionen waren enorm. Ich bekam viel Zuspruch. Sogar eine Lehrerin schrieb mir, sie habe den Artikel mit ihren Schülerinnen und Schülern besprochen.
Damit könnte ich es bewenden und die Ergebnisse der aktuellen Pisa-Studie 2025 für sich sprechen lassen. 464 Punkte in Mathematik, 465 im Lesen und 486 in den Naturwissenschaften. Das ist OECD-Durchschnitt, weit entfernt von der Spitze, an der China und Singapur und aus Europa Estland liegen. Vor allem aber: Es sind weniger Punkte als in der Vergangenheit. Deutschlands Schülerinnen und Schüler werden seit zehn Jahren beständig schlechter – die deutsche Bildungspolitik macht sie nicht von Generation zu Generation klüger, sondern dümmer.
Natürlich, Deutschland hat auch seine Stärken. Um die duale Berufsausbildung beneidet uns die Welt. Deutsche Schülerinnen und Schüler gehen zudem überdurchschnittlich gerne in die Schule, sie interessieren sich mehr und mehr für Naturwissenschaften. Auch sind ihre Leistungen nicht desaströs schlecht, sie sind einfach Durchschnitt. Und Durchschnitt wird weder die einzelnen Schülerinnen und Schüler noch das Land als Ganzes dorthin bringen, wo es hin will und muss. Deutschland darf sich eben, um mich noch einmal selbst zu zitieren, nicht arm verblöden.
AI outlook — possibilities, not facts
Die Bundesregierung wird voraussichtlich neue Bildungsreformen ankündigen, um die Pisa-Ergebnisse zu verbessern.
Likely · Within months
Elija Walk is suing the state of Rhineland-Palatinate because of 405 missed lessons at the Eduard-Spranger-Gymnasium in Landau. His mother documented the failure for three years. The case raises questions about educational opportunities and state responsibility. The case will be heard at the Neustadt Administrative Court on October 30th.

After Germany's historically poor PISA results, employer associations and unions are jointly calling for more investment, targeted support for disadvantaged children and binding education control.
In Marburg, around 300 people demonstrated against the Hessian state government's reform plans. The planned shortening of the traineeship from 21 to 18 months, a hiring freeze at study seminars and an increasing workload are criticized.
Around 20,400 students in Saxony-Anhalt had grades missing from their certificates due to lessons not being taught. Music and secondary schools were particularly affected.

Just a week after the PISA study, the education monitor for Hesse shows a differentiated picture: the federal state comes in seventh place. While the integration of foreign students is praised, there are clear deficits in digitalization and education spending.
The new school year has begun for 1.77 million students in Bavaria, including 132,000 first graders. In view of the high number of students, the strained supply of teachers and traffic risks, politicians and associations are calling for more safety on the way to school.