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DFB beschließt Weitergabe von Polizeikosten bei Hochrisikospielen
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Spiegel Sport19 minutes agoSports1 min readGermanyView translation

DFB beschließt Weitergabe von Polizeikosten bei Hochrisikospielen

Der Deutsche Fußball-Bund wird Gebührenbescheide für Polizeieinsätze künftig an die jeweiligen Heimvereine weiterreichen.

Quick Look

  • Der DFB hat beschlossen, künftige Gebührenbescheide für Polizeieinsätze bei Hochrisikospielen mindestens anteilig an die Heimvereine weiterzugeben.
  • Dies ist eine Reaktion auf die rechtliche Bestätigung einer entsprechenden Gebührenregelung im Bundesland Bremen.

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Why It Matters

Das Bundesverfassungsgericht hat die Erhebung von Gebühren für Polizeieinsätze bei Hochrisikospielen in Bremen für rechtmäßig erklärt. Die saarländische Landesregierung plant derzeit eine ähnliche Regelung.

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Der Deutsche Fußball-Bund wird künftig nicht für mögliche Kosten für Polizeieinsätze bei Hochrisikospielen aufkommen. Sollte der Verband mittels eines Gebührenbescheides für entstandene Mehrkosten der Polizei in Anspruch genommen werden, werde er diese »mindestens anteilig an den jeweiligen Heimverein weitergeben«. Diesen Grundsatzbeschluss hat das DFB-Präsidium gefasst, wie der Verband mitteilte.

Hintergrund der Entscheidung ist eine vom Bundesverfassungsgericht bestätigte Regelung des Landes Bremen, wonach eine Erhebung von Gebühren im Zusammenhang mit Hochrisikoveranstaltungen grundsätzlich rechtmäßig ist. Der Rechtsstreit in Bremen hatte die Deutsche Fußball Liga und besonders Werder Bremen betroffen.

Da die saarländische Landesregierung aktuell eine vergleichbare Regelung plant, sah sich der DFB zu einem Grundsatzbeschluss über die mögliche Kostenverteilung veranlasst.

Unabhängig davon hält der Verband die Gebührenerhebung für Polizeikosten jedoch »nach wie vor für den falschen Ansatz. Das gemeinsame Ziel von Politik, Polizei, Verbänden und Vereinen muss es sein, die Sicherheitslage vor Ort zu verbessern und Polizeieinsatzstunden anlässlich Fußballspielen zu verringern. Beides wird durch eine Gebührenregelung nicht erreicht«, sagte DFB-Präsident Bernd Neuendorf. Man bevorzuge daher weiterhin »einen kooperativen Ansatz in der Zusammenarbeit mit Politik und Polizei«.

Open Questions

  • Welche Vereine sind konkret von den Gebühren betroffen?
  • Wie hoch werden die Kosten pro Einsatz ausfallen?

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This article was originally published by Spiegel Sport.

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