
Der 1. FC Heidenheim scheidet nach einer desolaten Defensivleistung gegen den Regionalligisten SSV Jeddeloh II aus dem DFB-Pokal aus.
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Der 1. FC Heidenheim kassierte in drei Pflichtspielen dieser Saison bereits 12 Gegentore. Trainer Frank Schmidt war aufgrund einer Sperre nicht an der Seitenlinie präsent.
Patrick Mainka war hingegen bedient. „Das ist eine Zäsur schon fast. Es ist hochgradig peinlich, wie wir aufgetreten sind“, klagte Heidenheims Kapitän bei Sky. „Ich muss traurigerweise sagen, dass diese Niederlage absolut verdient ist. Wir spielen gefühlt drauflos, als wenn es Kinderfußball wäre. Bei allem Respekt vor Kinderfußball. Das sind keine Sachen, die mit dem Trainer zu tun haben. Das sind ganz einfache individuelle Sachen, die wir als Mannschaft auffangen müssen.“
Dabei waren die Favoriten dank des Treffers von Yannik Wagner noch in Führung gegangen (12. Minute) – doch schnell nahm das Pokal-Debakel der Heidenheimer seinen Lauf. Nur zwei Minuten später glich Kamer Krasniqi (14.) aus. Ein Eigentor von Jan Schöppner (27.) und ein Traumtor von Haris Hyseni (29.) führten bereits zu einem klaren Pausen-Rückstand.
Zu Beginn der zweiten Hälfte verschoss der eingewechselte Budu Siwsiwadse einen selbst herausgeholten Foulelfmeter für Heidenheim. Der Zweitligist bemühte sich um den Anschluss, doch mit einem Konter holte auch Jeddeloh II einen Strafstoß heraus: Hyseni erhöhte mit seinem zweiten Treffer in der 70. Minute auf 4:1. Tim Janßen ließ die Heidenheimer noch schlechter aussehen (72.), Mikkel Kaufmann (89.) gelang nur noch Ergebniskosmetik. „Wir wollten einfach nicht aufgeben“, sagte der Torschütze Janßen. „Ich glaube, so einen Tag hat man nicht immer. Aber heute haben wir es geschafft.“
FCH-Coach Schmidt sah aus ungewohnter Position auf der Tribüne, wie sich die eklatante Defensivschwäche seines Teams fortsetzte. In nur drei Pflichtspielen in dieser Saison musste der Klub von der Ostalb nun 12 Gegentore hinnehmen. Der 52-jährige Schmidt war wegen einer Gelb-Roten-Karte aus der vergangenen DFB-Pokal-Saison gesperrt und wurde von Co-Trainer Bernhard Raab vertreten. Auch für Jeddelohs Trainer Kristian Arambasic war der Nachmittag ungewohnt. Zum fünften Mal ist Arambasic im DFB-Pokal dabei – und das mit dem vierten Verein. Erstmals schaffte der 49-Jährige den Einzug in die zweite Runde. Zuvor war seine persönliche DFB-Pokal-Bilanz mit 1:27-Toren verheerend.
Uefa-Präsident Aleksander Čeferin hat eine Kandidatur für das Amt des Fifa-Präsidenten ausgeschlossen. Er wolle Gianni Infantino nicht herausfordern, fordert jedoch weiterhin dessen Ablösung und kündigt die Suche nach einem Gegenkandidaten an.

Der 1. FC Heidenheim verlor überraschend deutlich gegen Jeddeloh II im DFB-Pokal. Trotz früher Führung kassierte der Zweitligist fünf Gegentore. Parallel dazu setzte sich der VfL Bochum mit 2:1 gegen die SpVgg Greuther Fürth durch.

FC Bayern-Profi Jamal Musiala erlitt während Vorbereitungsspielen Zusammenbrüche aufgrund einer neurologischen Dysfunktion. Der Verein war über die gesundheitliche Beeinträchtigung informiert und hatte das Thema zunächst intern behandelt.
Lando Norris siegt beim Großen Preis der Niederlande in Zandvoort. WM-Spitzenreiter Kimi Antonelli belegt den zweiten Platz vor George Russell. Lokalmatador Max Verstappen schied nach einem Unfall in der ersten Runde aus seinem letzten Heimrennen aus.

Max Verstappen verlor beim Formel-1-Rennen in Zandvoort die Kontrolle über sein Fahrzeug und landete in der Streckenbegrenzung. Eine Kollision konnte durch das Eingreifen von Nico Hülkenberg verhindert werden.
Der FC St. Pauli ist in der ersten Runde des DFB-Pokals nach einer 0:2-Niederlage gegen Rot-Weiss Essen ausgeschieden. Tore von Marek Janssen und Semir Telalovic besiegelten das Aus für den Zweitligisten, der eine schwache Chancenverwertung und Defensive zeigte.