
Ein historisches Schmuckstück von Van Cleef & Arpels wurde aus dem Museum für angewandte Kunst entwendet.
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Das Collier stammt aus der Sammlung Van Cleef & Arpels und wurde 2015 bei Sotheby's für 4,3 Millionen Dollar versteigert. Es gehörte ursprünglich der ägyptischen Königin Nasli.
In einem Wiener Museum ist ein wertvolles Diamantcollier gestohlen worden. Die Polizei veröffentliche ein Bild des Schmuckstücks, das vom Pariser Luxusjuwelier Van Cleef & Arpels stammt. Das Museum für angewandte Kunst (MAK) gab keine Details bekannt, doch auf der Website des Museums finden sich Informationen zu dem Stück: Demnach handelt es sich wohl um einen königlichen Halsschmuck mit 673 Diamanten und mehr als 200 Karat.
Das MAK bestätigte in einer knappen Mitteilung nur, dass es im Rahmen der Schmuckausstellung zu einem Diebstahl gekommen sei. Dabei seien keine Personen zu Schaden gekommen. Zu den laufenden Ermittlungen würden keine Auskünfte gegeben, hieß es.
Im Rahmen der Ausstellung „Glanzstücke“ zeigt das MAK seit Anfang Juni mehr als 300 Objekte aus der Sammlung Van Cleef & Arpels. Ein Foto der Schau auf der MAK-Website zeigt das von der Polizei publizierte Schmuckstück hinter einer Glaswand. Aus der Beschriftung geht hervor, dass das Collier einst der Königin Nasli von Ägypten gehörte.
Sie trug es demnach im Jahr 1939 zur Hochzeit zwischen ihrer Tochter Fausia und dem damaligen iranischen Kronprinzen Mohammad Reza Palavi, der wenig später zum Schah wurde. Das prachtvolle Stück erzielte im Jahr 2015 bei einer Versteigerung in New York knapp 4,3 Millionen Dollar (3,7 Millionen Euro), wie aus der Datenbank des Auktionshauses Sotheby's hervorgeht.
Wie die Polizei mitteilte, schlugen zwei bislang unbekannte Männer während der Besucherzeit eine Vitrine ein und entnahmen das Ausstellungsstück. Die Täter flohen demnach mit der Beute. Auf Fahndungsfotos waren zwei unauffällige, dunkel gekleidete Verdächtige im Museum zu sehen. Die Ermittlungen der Kriminalbeamten liefen auf Hochtouren, hieß es. Vor und in dem Museum waren am Abend Polizeibeamte zu sehen.
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Polizeiliche Fahndung nach den zwei Tätern
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