Die Strategie der AfD in Sachsen-Anhalt: Nostalgie und Kulturkampf
Ein Gespräch über den Erfolg rechtsextremer Erzählungen und die Rolle von Götz Kubitschek in Schnellroda.
Quick Look
- Das Gespräch analysiert den Erfolg der AfD in Sachsen-Anhalt.
- Die Partei nutzt eine Erzählung vom Verrat der Eliten und radikalem Systemwechsel, die durch rechtsextreme Netzwerke und Akteure wie Götz Kubitschek in Schnellroda vorbereitet wurde.
AI-generated summary
Why It Matters
Die AfD ist in Sachsen-Anhalt politisch stark verankert. Götz Kubitschek betreibt in Schnellroda ein Zentrum für neurechte Ideologie.
Berlin. Herr Knaus, die AfD liegt in Sachsen-Anhalt fast uneinholbar vorn. Sie romantisiert eine Vergangenheit, die erst von Diktatur, dann von Massenarbeitslosigkeit geprägt war. Warum ist das Spiel mit der Nostalgie so erfolgreich?
Die AfD bietet heute eine große Erzählung vom Verrat der Eliten, dem drohenden Volkstod und dem notwendigen radikalen Systemwechsel. Rechtsextreme Denker haben in den vergangenen 15 Jahren den Boden dafür bereitet. Identitäre entwickelten Erzählungen, um den „Krieg um die Köpfe“ führen zu können. Der neurechte Herausgeber Götz Kubitschek baute die Infrastruktur für diesen Kulturkampf – und zwar in Schnellroda, Sachsen-Anhalt.
Open Questions
- Wie reagieren andere Parteien auf diese Erzählungen?



