
SPIEGEL-Gespräch mit Studenten der Ohio State University über Politik, Inflation und Zukunftssorgen.
AI-generated summary
Vor den Zwischenwahlen in den USA ist das Rennen in Ohio zwischen Demokraten und Republikanern sehr knapp.
Josie Speakman, College-Demokraten:
»Es ist Wahnsinn, es geht um Ballsäle und Bullshit.«
Elena Bock, SPIEGEL:
»Kurz vor den Zwischenwahlen sind diese Werte eine echte Ansage. Aber was genau werfen junge Menschen dem Präsidenten vor? Wir haben mit Studenten der Ohio State University über Trump gesprochen.«
Studierende:
»Zum einen hat er sein ganzes Leben lang Frauen sexuell missbraucht, und ich denke nicht, dass es gut ist, wenn junge Männer in unserem Land glauben, dass sie damit durchkommen und trotzdem Präsident werden können.«
»Ich finde, der Präsident wird dauerhaft von den Medien angegriffen.«
»Ich stimme den Republikanern in neun von zehn Fällen zu, aber ich bin nicht der größte Trump-Fan.«
»Er scheint Situationen nicht mit dem Respekt zu behandeln, den sie verdienen. Es wird mit zweierlei Maß gemessen: Einerseits können wir der Ukraine so viele Waffen geben, wie wir wollen, weil es um ihre Selbstverteidigung geht, andererseits geben wir Israel so viele Waffen, wie wir wollen, um Unschuldige zu töten.«
Elena Bock, SPIEGEL:
»Was sind gerade die wichtigsten Themen bei jungen Menschen?«
Studierende:
»Außenpolitik. Es ist das Wichtigste, worüber die Leute sprechen. Die sozialen Medien haben es einfach so zugänglich gemacht, zu sehen, wohin unsere Steuergelder fließen.«
»Es gibt große Sorgen über KI und KI-Regulierung. Besonders bei Studierenden, weil wir in den Arbeitsmarkt eintreten werden und wir unsicher sind, ob viele Einstiegsjobs bald durch KI ersetzt werden.«
»Alles ist teuer: Ich bezahle viel für Benzin. Benzinpreise sind extrem hoch. Und selbst alltägliche Lebensmittel und Einkäufe, alles ist so viel teurer.«
»Die Spaltung zwischen den Demokraten und den Republikanern.«
Elena Bock, SPIEGEL:
»Die Zwischenwahlen sind ein Stimmungsbild für Trump. Und hier in Ohio ist das Rennen zwischen Demokraten und Republikanern richtig, richtig knapp. Und das ist auch auf dem Campus spürbar. Um zu verstehen, wie die Parteien junge Leute erreichen wollen, haben wir uns mit den Vorsitzenden der Studigruppen von Demokraten und Republikanern getroffen.«
Hunter Willmitch, College-Republikaner:
»Viele jüngere Leute glauben, dass der amerikanische Traum immer schwieriger zu verwirklichen ist. Und das ist seit Jahren so. Das ist nicht nur ein Fehler von Präsident Trump. Das ist ein Fehler mehrerer Regierungen. Er hat es wirklich gut gemacht, einige seiner Versprechen einzuhalten. Allerdings finde ich es ein wenig besorgniserregend, dass uns versprochen wurde, keine neuen Kriege zu starten. Jetzt sind wir im Krieg mit Iran.«

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