
Deutschland wirkt im Sommer mau, unvorbereitet und ideenlos gegen den ungebremsten Aufstieg der AfD, trotz Appellen und Gewissheiten.
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Deutschland erlebt seit Jahren einen Aufstieg rechtspopulistischer Kräfte.
Es ist der Sommer, in dem die Geschichten auserzählt wirken, durchgesungen wie schale Hymnen. Als fiele niemandem mehr etwas ein. Als hätte es von diesem vermaledeiten Ost-West-Ding einige Runden zu viel gegeben. Als säße in den Polittalks von Illner, Maischberger oder Lanz immer eine Person mit in der Runde, die zwar nie zu Wort kommt, aber gerne gesagt hätte: „Bitte nicht, lasst gut sein.“ Es ist der Sommer, in dem das Land mau, unvorbereitet, ideenlos wirkt gegen den ungebrochenen AfD-Trend. Trotz der Appelle und Gewissheiten.
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Erhöhte politische Spannungen vor den Wahlen
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Bundesfinanzminister Lars Klingbeil und fünf europäische Amtskollegen fordern eine EU-weite Übergewinnsteuer für Energiekonzerne. Das Thema soll beim Treffen der EU-Finanzminister Mitte September in Irland diskutiert werden, um auf hohe Energiepreise zu reagieren.

Die FDP fordert zur Senkung der Gaspreise und Sicherung der Versorgung eine Ausweitung der heimischen Gasförderung. Generalsekretär Martin Hagen plädiert dabei auch für den Einsatz weiterentwickelter Fracking-Verfahren und eine Senkung der staatlichen Abgaben.

Der Deutsche Städtetag plädiert für eine Vollversicherung in der Pflege, um Senioren vor Sozialhilfeabhängigkeit zu schützen und Kommunen finanziell zu entlasten. Präsident Burkhard Jung schlägt zudem einen Deckel für Eigenanteile bei Heimplätzen vor.

Juristen des Bundestages bewerten das Heizungsgesetz der Bundesregierung weiterhin als potenziell verfassungswidrig. Trotz vorgenommener Nachbesserungen sehen die Experten ein Risiko für ein Scheitern des Gesetzes vor dem Bundesverfassungsgericht.
Der CDU-Kommunalpolitiker Bernd Prange aus Sachsen-Anhalt hat öffentlich zur Wahl der AfD aufgerufen und die Partei mit 10.000 Euro unterstützt. Er kritisiert den Kurs der Union scharf und provoziert aktiv ein Parteiausschlussverfahren.
Annalena Baerbock steht kurz vor Ende ihrer Amtszeit als UN-Generalversammlungspräsidentin unter Druck. USA und Russland kritisieren ihr transparentes Auswahlverfahren für den nächsten UN-Generalsekretär als Kompetenzüberschreitung.