Breaking
TRFenerbahçe and Beşiktaş will play derby for the 60th time in KadıköyESThe transfer market enters its final hours with pending operations, including the future of Julián ÁlvarezRUThe second tournament of the Real American Freestyle league outside the USA will be held in MoscowESThe Government of the Generalitat presents the events of the Day of September 11 on the occasion of the 50th anniversary of its recoveryRUIn Moscow, due to heavy rain, it is recommended to abandon personal transportDEHackers blackmail Berlin with a ransom demand of two million eurosINMultan Sultans CEO Gohar Shah Criticizes Pakistan Cricket Board's Squad and Coaching OverhaulCNChinese court freezes 2.14 billion yuan in Nexperia-affiliated assets amid custody disputeINTLUS accused of interfering in Brazil's 2026 election through economic pressure and covert support for BolsonaroARThe Speaker of the Iranian Parliament warns against "complex war" and stresses national unity to confront the enemyTRFenerbahçe and Beşiktaş will play derby for the 60th time in KadıköyESThe transfer market enters its final hours with pending operations, including the future of Julián ÁlvarezRUThe second tournament of the Real American Freestyle league outside the USA will be held in MoscowESThe Government of the Generalitat presents the events of the Day of September 11 on the occasion of the 50th anniversary of its recoveryRUIn Moscow, due to heavy rain, it is recommended to abandon personal transportDEHackers blackmail Berlin with a ransom demand of two million eurosINMultan Sultans CEO Gohar Shah Criticizes Pakistan Cricket Board's Squad and Coaching OverhaulCNChinese court freezes 2.14 billion yuan in Nexperia-affiliated assets amid custody disputeINTLUS accused of interfering in Brazil's 2026 election through economic pressure and covert support for BolsonaroARThe Speaker of the Iranian Parliament warns against "complex war" and stresses national unity to confront the enemy
BackEisenbahnunternehmen und Bayern klagen gegen neue Schienenmaut für Personennahverkehr
Eisenbahnunternehmen und Bayern klagen gegen neue Schienenmaut für Personennahverkehr
Developing
Tagesschau Wirtschaft1 hour agoBusiness2 min readGermanyView translation

Eisenbahnunternehmen und Bayern klagen gegen neue Schienenmaut für Personennahverkehr

Quick Look

  • Der Bundesverband SchienenNahverkehr, zahlreiche Eisenbahnunternehmen und der Freistaat Bayern haben Klage beim Verwaltungsgericht Köln gegen die Neugestaltung der Schienenmaut eingereicht.
  • Der Europäische Gerichtshof hatte den bisherigen Preisdeckel für den Personennahverkehr als rechtswidrig erklärt, wodurch die Bundesnetzagentur neue Trassenpreise veröffentlichte, die für 2026 Mehrkosten von mehreren Hundert Millionen Euro bedeuten.
  • Die Bundesländer warnen vor Verkehrskürzungen, falls keine finanzielle Kompensation erfolgt.

AI-generated summary

Why It Matters

Der Personennahverkehr in Deutschland hatte bisher einen Preisdeckel für Trassenpreise, der Kosten für Verkehrsunternehmen begrenzte. Der Europäische Gerichtshof erklärte diesen Deckel im März als mit europäischem Recht unvereinbar, woraufhin die Bundesnetzagentur neue Trassenpreise veröffentlichte.

Font size

Zahlreiche Eisenbahnunternehmen haben gemeinsam mit dem Bundesverband SchienenNahverkehr (BSN) Klage gegen die Neugestaltung der sogenannten Schienenmaut für den Personennahverkehr eingereicht. Wie der Verband mitteilte, beteiligt sich auch der Freistaat Bayern an der Klage gegen die Trassenpreise, diese sei außerdem mit allen Bundesländern und Verbandsmitgliedern abgestimmt. Die Klage wurde beim Verwaltungsgericht Köln erhoben.

Bei den Trassenpreisen handelt es sich um eine Art Schienenmaut, die die Verkehrsunternehmen für die Nutzung der Infrastruktur an die Deutsche Bahn als Netzbetreiber zahlen müssen. Für den Regionalverkehr waren die Kosten bisher gedeckelt - zulasten von Güter- und Fernverkehr.

Hunderte Millionen Euro Mehrkosten

Der Europäische Gerichtshof (EuGH) entschied im März jedoch, dass dieser Preisdeckel nicht mit europäischem Recht vereinbar ist. Deshalb veröffentlichte die Bundesnetzagentur vor zwei Wochen neue Trassenpreise, die für den Personennahverkehr allein im laufenden Jahr Mehrkosten von mehreren Hundert Millionen Euro bedeuten.

Dem BSN zufolge ist der Personennahverkehr auf der Schiene für 2026 mit Preissteigerungen von neun Prozent und damit Nachzahlungen von 400 Millionen Euro konfrontiert. "Auch in den Folgejahren drohen sich schon weitere Preissteigerungen an", teilte der Verband mit. Aus dem aktuellen Antrag der für die Infrastruktur zuständigen DB InfraGo ergäben sich Steigerungsraten von durchschnittlich 7,8 Prozent für den Schienenpersonennahverkehr.

Bundesländer drohen ebenfalls mit Klage

Die Bundesländer drohen bereits seit einigen Wochen mit einer gerichtlichen Auseinandersetzung. In einer gemeinsamen Erklärung forderten die Landesverkehrsminister zuletzt von der Bundesregierung eine vollständige finanzielle Kompensation für die gestiegenen Trassenpreise. Sie warnen, dass die Preissteigerungen andernfalls zur Abbestellung von Verkehr führen könnten.

Der Regionalverkehr wird in Deutschland von den Bundesländern bestellt. Sie verlagern diese Aufgabe an insgesamt 26 Aufgabenträger bundesweit. Der Bundesverband SchienenNahverkehr repräsentiert diese Aufgabenträger.

What to Watch

AI outlook — possibilities, not facts

  • Das Verwaltungsgericht Köln wird über die Rechtmäßigkeit der neuen Trassenpreise entscheiden.

    Very likely · Within months

  • Bei Erfolg der Klage könnten die Trassenpreise für den Personennahverkehr vorläufig ausgesetzt oder angepasst werden.

    Possible · Within months

  • Die Bundesländer werden bei ausbleibender finanzieller Kompensation Leistungsreduktionen im Regionalverkehr vornehmen.

    Likely · Short term

Open Questions

  • Wie hoch fallen die konkreten Mehrkosten für einzelne Verkehrsunternehmen aus?
  • Wird der Freistaat Bayern finanziell unterstützt werden, falls die Klage erfolgreich ist?
  • Wie lange wird das Gerichtsverfahren vor dem Verwaltungsgericht Köln voraussichtlich dauern?
  • Gibt es alternative Vorschläge zur Finanzierung des Personennahverkehrs außer Erhöhung der Trassenpreise?

Related Topics

This article was originally published by Tagesschau Wirtschaft.

Related Stories

Mietenkrise in Deutschland: Jeder zweite Mieter fürchtet keine bezahlbare Ersatzwohnung zu finden
Developing·32 minutes ago

Mietenkrise in Deutschland: Jeder zweite Mieter fürchtet keine bezahlbare Ersatzwohnung zu finden

Eine repräsentative Forsa-Umfrage im Auftrag des Deutschen Mieterbundes zeigt, dass 50 Prozent der Mieter in Deutschland befürchten, im Falle eines Umzugs keine bezahlbare Ersatzwohnung zu finden. 29 Prozent machen sich Sorgen, ihre Miete künftig nicht mehr zahlen zu können, und 58 Prozent gaben an, dass ihre Wohnkosten in den letzten zwölf Monaten gestiegen seien.

Handelsblatt
1 min read
Wall Street startet schwächer in den September wegen steigender Anleiherenditen und geopolitischer Spannungen
Developing·41 minutes ago

Wall Street startet schwächer in den September wegen steigender Anleiherenditen und geopolitischer Spannungen

Die Wall Street eröffnet den September mit Verlusten aufgrund steigender globaler Anleiherenditen und erhöhter Ölpreise nach Angriffen auf Supertanker in der Straße von Hormus. Der Markt preist eine Zinserhöhung der Fed am 16. September mit 66 Prozent Wahrscheinlichkeit ein, während Tech- und Halbleiteraktien besonders unter Druck stehen. Im KI-Sektor zeigen große Finanzierungsprojekte wie jener von SB Energy für OpenAI und der Clouddeal von Anthropic mit Lambda die anhaltend hohen Kapitalbedarfe.

Handelsblatt
1 min read
Nahverkehr klagt gegen Trassenpreiserhöhung der Bundesnetzagentur
Developing·1 hour ago

Nahverkehr klagt gegen Trassenpreiserhöhung der Bundesnetzagentur

Der Bundesverband Schienennahverkehr hat Klage gegen den Trassenpreisbescheid der Bundesnetzagentur für 2026 eingereicht, da rückwirkend Kostensteigerungen von neun Prozent und eine Nachzahlung von 400 Millionen Euro anfallen. Über 40 Eisenbahnverkehrsunternehmen sind beteiligt, Bayern unterstützt die Klage. Der Verband sieht die Erfolgsaussichten als 'sehr gut' an und warnt vor Betriebswirtschaftlichen Schwierigkeiten sowie möglichen Fahrplanausdünnungen.

n-tv Wirtschaft
2 min read
More on this topicschienenmaut