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Victoria Beckham gründete ihr Modelabel 2008 und erweiterte es 2019 um eine Kosmetiklinie. Das Unternehmen schrieb jahrelang Verluste und war auf finanzielle Unterstützung durch ihren Ehemann David Beckham angewiesen.
Nach jahrelangen Verlusten hat das Mode- und Beautyunternehmen von Victoria Beckham den finanziellen Umschwung geschafft. Wie das Unternehmen gegenüber der "Financial Times" (FT) bestätigte, erwirtschaftete die Marke im vergangenen Geschäftsjahr erstmals seit ihrer Gründung einen Betriebsgewinn von 7,3 Millionen Pfund (rund 8,5 Millionen Euro). Im Vorjahreszeitraum stand noch ein Minus von 1,6 Millionen Pfund zu Buche.
Im Gespräch mit der Zeitung betont das ehemalige Mitglied der Girlband Spice Girls, wie stolz sie auf diesen Meilenstein sei. "Wir haben alle lange Zeit hart für diesen Moment der Rentabilität und des Wachstums gearbeitet", sagt Beckham. Die 52-Jährige hatte nie einen Hehl daraus gemacht, dass es ihrem Unternehmen finanziell schlecht ging. Jahrelang war das Label in der Modewelt als Verlustgeschäft bekannt. Um das auszugleichen, musste Ehemann David Beckham erhebliche Summen nachschießen.
Ein Wendepunkt war 2017 der Einstieg einer Investmentfirma, die 30 Prozent der Anteile für 30 Millionen Pfund übernahm. Es folgte eine drastische Restrukturierung, die Ausgaben wurden zusammengestrichen. Eine Netflix-Doku über die Modedesignerin legt unter anderem offen, dass Beckham jährlich rund 70.000 Pfund für Büropflanzen ausgegeben hatte.
Inzwischen habe sich das Unternehmen erholt und wachse in einem angemessenen Tempo, sagt Beckham der FT. Hinzu komme: Inzwischen würden die Menschen ihre Marke nicht mehr als Promi-Marke betrachten. Beckham hatte ihr Modelabel 2008 gegründet. Im Jahr 2019 wurde das Portfolio um eine Kosmetiklinie erweitert. Wie hoch der Anteil der beiden Sparten am Gewinn ist, machte die Firma nicht öffentlich. Eine Einschätzung der FT zufolge deuten die Zahlen aus dem Jahr 2024 darauf hin, dass die Beauty-Linie rund zwei Drittel des Umsatzes ausmacht.
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Das Unternehmen wird seine Profitabilität im nächsten Geschäftsjahr halten oder weiter ausbauen.
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Das Berliner Autohaus König, größter Renault-Händler Deutschlands, hat nach 60 Jahren Insolvenz angemeldet, obwohl es im ersten Quartal 2025 einen Rekordabsatz von über 11.600 Fahrzeugen und einen Höchstwert beim Werkstattumsatz erzielte. Mehrheitsgesellschafterin Dagmar König soll zuvor nach einem Käufer gesucht haben.

Der Bundesverband SchienenNahverkehr, zahlreiche Eisenbahnunternehmen und der Freistaat Bayern haben Klage beim Verwaltungsgericht Köln gegen die Neugestaltung der Schienenmaut eingereicht. Der Europäische Gerichtshof hatte den bisherigen Preisdeckel für den Personennahverkehr als rechtswidrig erklärt, wodurch die Bundesnetzagentur neue Trassenpreise veröffentlichte, die für 2026 Mehrkosten von mehreren Hundert Millionen Euro bedeuten. Die Bundesländer warnen vor Verkehrskürzungen, falls keine finanzielle Kompensation erfolgt.

Eine Umfrage des Deutschen Mieterbunds zeigt, dass jeder zweite Mieter in Deutschland Angst hat, bei einem Umzug keine bezahlbare Ersatzwohnung zu finden. 29 Prozent befürchten, ihre Miete nicht mehr zahlen zu können. Die Mietpreisbremse und geplante Gesetzesänderungen reichen laut Mieterbund nicht aus, um die Krise zu lindern. Es fehlen rund 1,4 Millionen Wohnungen.

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Trotz Hitze, Dürre und sinkenden Wasserständen zeigen deutsche Winzer vorsichtigen Optimismus für den Jahrgang 2026, da tief wurzelnde Reben Zugang zu Wasser haben und jüngste Regenfälle sowie kühlere Nächte die Traubenreife verbessern. Winzer wie Hanspeter Ziereisen, Simone Adams und Christoph Schaefer betonen die Bedeutung von humusreichen Böden, wassersparendem Anbau und günstigen Wetterbedingungen für eine erfolgreiche Lese.

Volkswagen erwägt, das Werk in Osnabrück von der Automobilproduktion auf Rüstungsproduktion umzustellen, möglicherweise in Zusammenarbeit mit dem israelischen Unternehmen Rafael. Dabei sollen Komponenten für Luftabwehrsysteme wie Iron Dome hergestellt werden. Der Schritt könnte rund 600 bis 700 Arbeitsplätze sichern, stößt jedoch auf ethische und politische Bedenken, insbesondere wegen der Friedensgeschichte Osnabrücks und der Beteiligung des Staates Katar an VW.