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Eli Lilly hat in den letzten Jahren hohe Gewinne aus seinen Fettleibigkeits- und Diabetesmedikamen wie Zepbound und Mounjaro erzielt und nutzt diese jetzt für Übernahmen, um das Portfolio zu diversifizieren.
Frankfurt. Der US-Pharmakonzern Eli Lilly baut sein Geschäft mit Autoimmun- und Allergieerkrankungen durch einen Milliardenzukauf aus. Das Unternehmen übernimmt die Biotechfirma Merida Biosciences für bis zu 2,88 Milliarden Dollar in bar, wie Eli Lilly am Montag mitteilte. Der Kaufpreis setzt sich aus einer Vorabzahlung und erfolgsabhängigen Meilensteinzahlungen zusammen. Der Abschluss des Deals ist für das vierte Quartal geplant.
Merida entwickelt Medikamente, die gezielt krankheitserregende Antikörper angreifen. Der wichtigste Wirkstoffkandidat MER511 wird derzeit in einer frühen klinischen Phase gegen Autoimmunerkrankungen wie Morbus Basedow und schilddrüsenbedingte Augenerkrankungen getestet. Ersten Daten zufolge senkt das Mittel die verantwortlichen Antikörper deutlich. Zur Pipeline von Merida gehört zudem ein experimentelles Mittel gegen Lebensmittelallergien und Asthma.
Eli Lilly finanziert den Zukauf mit den hohen Gewinnen aus dem Verkauf seiner Medikamente gegen Fettleibigkeit und Diabetes. Der Konzern befindet sich auf Einkaufstour, um sich breiter aufzustellen und die Abhängigkeit von seinen Kassenschlagern zum Abnehmen zu verringern. Die Ausgaben für Übernahmen im Jahr 2026 übersteigen bereits jetzt die der Vorjahre.
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Die klinischen Studien zu MER511 gegen Morbus Basedow werden in den nächsten 12 Monaten Fortschritte zeigen.
Possible · Within months
Franka Lu, eine chinesische Journalistin und Unternehmerin, berichtet in einer ZEIT-Serie kritisch über Leben und Kultur in China. Sie beschreibt, wie der KI-Boost im Frühling und Sommer 2026 jungen Menschen in China Hoffnung gab, bevor der Aktienmarkt plötzlich zusammenbrach und Träume von Wohlstand zerstörte, wobei staatliche Intervention sichtbar wurde.

Die Inflation in Deutschland stieg im August auf 2,9 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat, getrieben durch steigende Ölpreise aufgrund des Nahost-Kriegs und durch Niedrigwasser im Rhein, das die Schifffahrt beeinträchtigt. Energiepreise legten um 7,5 Prozent zu, Kraftstoffpreise in NRW stiegen um 2,6 Prozent innerhalb eines Monats. Die EZB könnte den Leitzins im September anheben.

Eine Studie von Simon Kucher zeigt, dass 67 Prozent der deutschen Hersteller langlebiger Konsumgüter trotz bereits erfolgter Preiserhöhungen und schwacher Nachfrage weitere Erhöhungen planen, was Experten vor einer Abwärtsspirale warnen lassen.

Der Dax legte in der vergangenen Woche knapp 1,7 Prozent zu und erreichte mit 26.619 Punkten ein Rekordhoch. Trotz erneuter Spannungen im Nahen Osten beliefen sich die Verluste am Montag nur auf moderate Werte. Die Handelsblatt-Umfrage Dax-Sentiment zeigt, dass Privatanleger die Marktsituation nach den Kursgewinnen wieder positiver einschätzen.

Obwohl Deutschland bei Patentanmeldungen europaweit führend ist, gelingt es selten, Forschungsergebnisse in marktbestimmende Produkte umzuwandeln. Die Schwäche liegt nicht in der Ideenfindung, sondern in der Skalierung aufgrund von fehlendem Kapital und einem nicht integrierten europäischen Markt.

Der Rüstungsaufschwung der Bundeswehr führt zu Investitionen in Regionen wie Kassel, Görlitz und Unterlüß, wo Unternehmen der Rüstungsindustrie ihre Produktion ausbauen. Mit dem Verteidigungsbudget von 180 Milliarden Euro bis 2030 wechseln Tausende aus der Auto- und Maschinenbauindustrie in den Verteidigungssektor, wobei einige Betriebe ihre Produktion von Waggons auf Panzer umstellen.