Nach dem Erdbeben der Stärke 7,7 in Ostindonesien: 51 Tote geborgen, Hilfslieferungen aus Jakarta unterwegs
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Indonesien liegt am Pazifischen Feuerring, einer seismisch aktiven Zone.
Nach dem schweren Erdbeben der Stärke 7,7 im Osten Indonesiens sind Hilfslieferungen aus der Hauptstadt Jakarta auf dem Weg zur betroffenen Insel Flores. Die Nationale Such- und Rettungsbehörde Indonesiens meldete zuletzt 51 geborgene Tote. Noch am Tag des Bebens waren laut der Katastrophenschutzbehörde des Landes (BNPB) 275 Tonnen Hilfsgüter an einem Luftwaffenstützpunkt bei Jakarta eingetroffen, um in die betroffene Region gebracht zu werden. Die Hauptstadt des südostasiatischen Inselstaates liegt auf Java, mehr als 1.500 Kilometer entfernt von Flores im Osten Indonesiens. Wesentlich abgelegener und infrastrukturell nicht so gut erschlossen, steht die Insel Flores deutlich weniger im Fokus von Touristen als das eine gute Flugstunde entfernte Bali. Einsatzkräfte suchen nach Verschütteten Auf der Insel suchen Einsatzkräfte nach Verschütteten und begutachten die Schäden im Erdbebengebiet. Zunächst hätten die Rettungskräfte den durch Erdrutsche versperrten Zugang zu mehreren betroffenen Ortschaften wieder freimachen müssen, berichtete der Koordinator der Such- und Rettungsmission, Fathur Rahman. Nach Katastrophenschutzangaben sind mindestens 346 Wohnhäuser beschädigt, davon fast die Hälfte schwer. Hinzu kämen Schäden an mehr als 100 Bildungs- und Gesundheitseinrichtungen, Verwaltungsgebäuden und Religionshäusern. Neben zahlreichen, teils stärkeren Nachbeben in der Region ereignete sich auch ein größeres Beben der Stärke 6,9 auf Sumatra ganz im Westen Indonesiens. Über mögliche Schäden oder Verletzte war zunächst nichts bekannt. Die Behörden warnten anfangs vor möglichen Tsunamis, später entwarnten sie. Tsunami-Beben von 2004 war deutlich stärker Indonesien befindet sich auf dem sogenannten Pazifischen Feuerring, einer geologisch äußerst aktiven Zone mit zahlreichen Vulkanen und tektonischen Platten, die aufeinandertreffen. Dies führt häufig zu Erdbeben, Vulkanausbrüchen und Tsunamis.
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Weitere Hilfslieferungen und Rettungseinsätze in den nächsten Tagen
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