Rund 500 Menschen demonstrieren unter dem Motto „Liebe statt Hass“ für Vielfalt und gegen Queerfeindlichkeit.
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Am 25. Juli gab es einen islamistischen Terroranschlag am Rande des CSD im Berliner Tiergarten, bei dem eine Frau starb und 31 Menschen verletzt wurden.
Rund einen Monat nach dem Berliner CSD-Anschlag haben Hunderte Menschen beim ersten Christopher Street Day in Königs Wusterhausen für mehr Vielfalt geworben. Brandenburgs Innenminister Jan Redmann lobte den Mut der Teilnehmer des CSD. Ein bunter Zug zog unter dem Motto «Liebe statt Hass» durch die Stadt nahe Berlin. Die Polizei sprach von rund 500 Besucherinnen und Besuchern.
«Dass ihr euch alle nicht einschüchtern lasst, dass ihr trotzdem kommt, dass ihr von eurem Versammlungsrecht Gebrauch macht, Gesicht zeigt und sagt: Ja, wir sind hier, wir treten für unsere Rechte ein - das ist ein ganz großartiges Zeichen», sagte der CDU-Politiker, der schwul ist und offen mit seiner Homosexualität umgeht.
«Ich glaube, gerade in diesem Jahr braucht es vielleicht auch noch ein bisschen mehr Mut, weil es diesen schrecklichen Anschlag gab, islamistischen Anschlag in Berlin», sagte Redmann. In Brandenburg gebe es seit einiger Zeit Gegendemonstrationen gegen die CSDs, wozu auch aus dem gewaltbereiten, rechtsextremen Milieu aufgerufen werde. «Die Polizei in Brandenburg steht für eure Sicherheit ein», sagte der Minister zu.
Der CSD will ein Zeichen gegen Queerfeindlichkeit, Diskriminierung und Ausgrenzung setzen. Die rechtsextremistische Jugendgruppierung «Jägertruppe Berlin-Brandenburg» hatte Protest angekündigt. Sie wird im Verfassungsschutzbericht 2025 für Brandenburg als neues rechtsextremistisches Jugendphänomen bezeichnet.
Während der CSD in Königs Wusterhausen Premiere hatte, war es in Ludwigsfelde im Landkreis Teltow-Fläming die zweite Ausgabe des Christopher Street Days.
Bei dem Terroranschlag am 25. Juli im Berliner Tiergarten hatte der 21 Jahre alte Attentäter mit einem Van mehrere Passanten am Rande des CSD angefahren, bevor er vermutlich mit einer Machete weitere Menschen verletzte. Eine Frau starb und mindestens 31 Menschen wurden verletzt.
CSDs finden in vielen Städten statt und sollen an die Rechte queerer Menschen erinnern. Als queer bezeichnen sich nicht heterosexuelle Menschen beziehungsweise Menschen, die sich nicht mit dem traditionellen Rollenbild von Mann und Frau oder anderen gesellschaftlichen Normen rund um Geschlecht und Sexualität identifizieren.

Nach einem Bombenanschlag auf das Haus des Investigativjournalisten Sigfrido Ranucci im Oktober 2025 wurde sein Freund Valter Lavitola verhaftet und gestand, den Anschlag inszeniert zu haben, um Ranucci in die Politik zu drängen. Ranucci behauptet, von nichts gewusst zu haben, wurde jedoch von der Rai nach neun Jahren als Moderator von »Report« abgesetzt, angeblich auf Betreiben von Ministerpräsidentin Giorgia Meloni. Die Absetzung löste Kritik in der Redaktion aus und entfachte die Debatte über die politische Kontrolle des öffentlich-rechtlichen Senders Rai neu.
Der Thüringer Landesverband des BSW behält den Sonderparteitag für den 6. September bei, obwohl andere Landesverbände eine Verschiebung wegen der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt fordern. Der Termin sei gewählt, um zeitnah über aktuelle Ereignisse zu debattieren und sei nicht mit der Wahl in Sachsen-Anhalt kollidierend geplant.
Der ecuadorianische Oberste Gerichtshof hat den ehemaligen Präsidenten Lenín Moreno wegen Bestechlichkeit im Zusammenhang mit dem Wasserkraftwerk Coca Codo Sinclair zu fünf Jahren Haft verurteilt. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. Moreno soll als Vizepräsident zugunsten des chinesischen Konzerns Sinohydro eingegriffen haben, wobei laut Staatsanwaltschaft 76,1 Millionen US-Dollar an Bestechungsgeldern geflossen sein sollen. Neben Moreno wurden 19 weitere Angeklagte verurteilt.
AfD-Spitzenkandidat Ulrich Siegmund ruft Wähler in Sachsen-Anhalt auf, die Stimmenauszählung im Wahllokal zu verfolgen. Er versichert, das Wahlergebnis zu akzeptieren, und verweist auf vereinzelte Unregelmäßigkeiten in der Vergangenheit.
Vertreter Deutschlands und weiterer europäischer Staaten haben in Ruanda Gespräche über die Einrichtung von Abschiebezentren geführt, wie die ruandische Regierung bestätigte. Die Verhandlungen zu sogenannten Return Hubs laufen an, wobei unter anderem das Transitzentrum in Gashora etwa 60 Kilometer von Kigali im Gespräch ist. Ziel ist es, mehr Abschiebungen aus der EU zu ermöglichen.

Die AfD-nahe Jugendorganisation GD traf sich in Magdeburg, forderte massenhafte Abschiebungen, verteidigte körperliche Selbstwehr gegen politische Gegner und lehnte einen Euro-Ausstieg ab, nachdem interne Widerstände deutlich wurden. Der Landeschef Martin Reichardt äußerte sich mit beleidigenden Aussagen über den Vater Staat und die Muttersprache.