AI-generated summary
Die EU-Parlament und Mitgliedstaaten hatten sich Anfang Juni auf eine Rückführungsverordnung geeinigt, die mehr Abschiebungen aus der EU ermöglicht und Mitgliedstaaten erlaubt, Abschiebezentren in Drittländern einzurichten. Deutschland hatte bereits früher angekündigt, solche Return Hubs außerhalb der EU aufbauen zu wollen.
Vertreter Deutschlands und weiterer europäischer Staaten haben in dieser Woche in Ruanda nach Angaben der dortigen Regierung Gespräche über die Einrichtung von Abschiebezentren geführt. „Die Besuche haben tatsächlich stattgefunden und die Verhandlungen dauern an“, sagte Ruandas Außenminister Olivier Nduhungirehe der Nachrichtenagentur AFP, ohne weitere Einzelheiten oder den Zeitpunkt der Treffen zu benennen. In der vergangenen Woche hatten der „Spiegel“ und das ARD-Magazin „Report Mainz“ über die Verhandlungen zu sogenannten Return Hubs berichtet.
Die Reise ging den Berichten zufolge auf eine Gruppe von Staaten zurück, die sich selbst „die Umsetzer“ nennen. Neben Deutschland gehören ihr Österreich, Dänemark, Griechenland und die Niederlande an.
Die Unterhändler von EU-Parlament und Mitgliedstaaten hatten sich Anfang Juni auf eine Rückführungsverordnung geeinigt, mit der mehr Abschiebungen aus der EU ermöglicht werden sollen. Die Vereinbarung erlaubt es Mitgliedstaaten, Abschiebezentren in Drittländern einzurichten, die außerhalb der EU liegen.
Eine Sprecherin der Regierung in Ruanda hatte den Berichten zufolge vor ein paar Tagen „erste Gespräche“ mit europäischen Regierungen über ein nicht näher definiertes Migrationsabkommen bestätigt. Es sei aber noch nichts entschieden.
Einrichtung 60 Kilometer von Hauptstadt Kigali im Gespräch
Im Gespräch ist unter anderem das Transitzentrum in Gashora etwa 60 Kilometer von der ruandischen Hauptstadt Kigali entfernt. Dort wurden seit 2019 in Libyen gestrandete Migranten aufgenommen, während ihre Asylanträge bearbeitet wurden. Nach Regierungsangaben haben viele die Einrichtung seither verlassen.
Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) hatte schon mehrfach angekündigt, sogenannte Return Hubs außerhalb der EU aufbauen zu wollen. Im Juni sagte er, dazu würden Gespräche mit möglichen Ländern geführt. Ziel sei es, im Laufe des Jahres entsprechende Vereinbarungen zu treffen.
Ruanda hatte 2022 mit der damaligen britischen Regierung des konservativen Premiers Boris Johnson ein Abkommen darüber geschlossen, Migranten ohne Papiere aufzunehmen, die über den Ärmelkanal nach Großbritannien gekommen waren. Die Labour-Regierung von Keir Starmer strich 2024 die Vereinbarung indes, die vom britischen Obersten Gerichtshof als „illegal“ eingeordnet worden war.
AI outlook — possibilities, not facts
Es wird eine formelle Vereinbarung zwischen Deutschland und Ruanda über ein Abschiebezentrum in Gashora getroffen.
Possible · Within months
Weitere europäische Staaten werden ähnliche Abkommen mit Ruanda oder anderen Drittstaaten verhandeln.
Likely · Within months
Der Thüringer Landesverband des BSW behält den Sonderparteitag für den 6. September bei, obwohl andere Landesverbände eine Verschiebung wegen der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt fordern. Der Termin sei gewählt, um zeitnah über aktuelle Ereignisse zu debattieren und sei nicht mit der Wahl in Sachsen-Anhalt kollidierend geplant.
Der ecuadorianische Oberste Gerichtshof hat den ehemaligen Präsidenten Lenín Moreno wegen Bestechlichkeit im Zusammenhang mit dem Wasserkraftwerk Coca Codo Sinclair zu fünf Jahren Haft verurteilt. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. Moreno soll als Vizepräsident zugunsten des chinesischen Konzerns Sinohydro eingegriffen haben, wobei laut Staatsanwaltschaft 76,1 Millionen US-Dollar an Bestechungsgeldern geflossen sein sollen. Neben Moreno wurden 19 weitere Angeklagte verurteilt.
AfD-Spitzenkandidat Ulrich Siegmund ruft Wähler in Sachsen-Anhalt auf, die Stimmenauszählung im Wahllokal zu verfolgen. Er versichert, das Wahlergebnis zu akzeptieren, und verweist auf vereinzelte Unregelmäßigkeiten in der Vergangenheit.

Die AfD-nahe Jugendorganisation GD traf sich in Magdeburg, forderte massenhafte Abschiebungen, verteidigte körperliche Selbstwehr gegen politische Gegner und lehnte einen Euro-Ausstieg ab, nachdem interne Widerstände deutlich wurden. Der Landeschef Martin Reichardt äußerte sich mit beleidigenden Aussagen über den Vater Staat und die Muttersprache.

Ulrich Siegmund, AfD-Spitzenkandidat für die Landtagswahl in Sachsen-Anhalt, versprach auf dem Bundeskongress der Jugendorganisation "Generation Deutschland" in Magdeburg, jeden Winkel des Landes zurückzuerobern und als erste Amtshandlung den Medienstaatsvertrag zu kündigen. Die Resolution "Für ein Europa der Völker" scheiterte, während Tim Demuth mit 87,8 Prozent zum neuen Vorstandsmitglied gewählt wurde. Martin Reichardt äußerte vulgäre Kritik an Staat und Muttersprache, während Jean-Pascal Hohm für Wiedereinsetzung der Wehrpflicht und eine starke Rüstungsindustrie plädierte.
AfD-Spitzenkandidat Ulrich Siegmund hat in Magdeburg Wahlberechtigte aufgefordert, die Stimmenauszählung am Wahlabend zu beobachten, um rechtssichere Ergebnisse zu gewährleisten. Er betonte, dass die AfD demokratische Ergebnisse akzeptiere, auch bei knappem Verfehlen der absoluten Mehrheit, und verwies auf vereinzelte Unregelmäßigkeiten bei früheren Wahlen in Magdeburg und Halle als Grund für die Forderung nach Kontrolle.