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Die ESA unterstützt europäische Raumfahrtunternehmen, um die Unabhängigkeit von den USA und China zu stärken. Der erfolgreiche Testflug von Isar Aerospace markiert einen Meilenstein für die europäische Privatraumfahrt.
Die Europäischen Weltraumagentur ESA hat dem bayerische Startup Isar Aerospace eine Finanzierung von 200 Millionen Euro versprochen. ESA-Chef Josef Aschbacher sagte der Süddeutschen Zeitung, dass das Unternehmen Aerospace »noch einmal 200 Millionen Euro für die weitere Entwicklung bekommt«. Der geglückte Start der Rakete von Isar Aerospace Anfang September habe einen »sehr großen symbolischen Wert«.
Der Start fand kurz vor dem Weltraumgipfel in Paris statt. Das Treffen in der französischen Hauptstadt mit etwa 2.000 Teilnehmern aus Politik und Wirtschaft, das Europas Weltraumambitionen einen Schub verschaffen sollte, war aus Sicht Aschbachers erfolgreich. »Europa wacht jetzt auf«, sagte er. Es würden nun auch mehr Mittel zur Verfügung gestellt, um in Konkurrenz mit den USA und China treten zu können.
Laut Aschbacher baut die ESA ein »Beobachtungssystem mit hochauflösenden Satelliten« auf, um der hybriden Bedrohung durch Russland etwas entgegenzusetzen. So könnten Vorfälle wie jener mit Drohnen am Leipziger Flughafen möglicherweise verhindert werden. »Im Idealfall könnte man 2030 alle 20 bis 30 Minuten von jedem Ort der Welt ein Bild bekommen und sogar automatisch mit künstlicher Intelligenz erkennen, wenn sich irgendwas Verdächtiges bewegt.«
Erfolgreicher Testflug
Die ESA habe bislang 1,2 Milliarden Euro für dieses Programm erhalten. »Aber klar ist, es braucht noch Zeit, bis ein volloperationelles System aufgebaut ist«, sagte Aschbacher.
Das bayerische Startup Isar Aerospace hatte mit dem erfolgreichen Testflug seiner Trägerrakete Spectrum nach eigenen Angaben Weltraumfahrtgeschichte geschrieben. Es sei das erste Mal, dass eine privat entwickelte Rakete vom europäischen Kontinent aus die Erdumlaufbahn erreicht habe, hatte das Unternehmen mitgeteilt. Die Rakete hob am 5. September vom norwegischen Weltraumbahnhof Andöya ab.
Das Raumfahrt-Startup aus Ottobrunn bei München baut Trägerraketen für den Transport kleiner und mittelgroßer Satelliten. Die zweistufige Spectrum-Rakete ist 28 Meter hoch und kann mit ihren zehn Triebwerken Nutzlasten von bis zu tausend Kilogramm in erdnahe Umlaufbahnen befördern.
AI outlook — possibilities, not facts
Die ESA wird die zugesagte Finanzierung von 200 Millionen Euro für Isar Aerospace im Jahr 2027 auszahlen.
Likely · Within months
Das europäische Beobachtungssystem mit hochauflösenden Satelliten wird bis 2030 schrittweise deployed.
Possible · Within years

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