
US-Sanktionen, militärische Blockaden in der Straße von Hormus und Gewalt im Westjordanland prägen die aktuelle Sicherheitslage.
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Der Konflikt zwischen den USA und dem Iran hat sich seit Februar durch militärische Auseinandersetzungen und eine Blockade der Straße von Hormus verschärft. Israel führt zudem Operationen im Westjordanland und Libanon durch.
Der Iran erlaubt mehreren irakischen Öltankern die Durchfahrt durch die Straße von Hormus. Dies meldet die staatliche iranische Nachrichtenagentur IRNA. Die Führung in Teheran reagiere damit auf wiederholte Bitten aus dem Irak, die sie über verschiedene Kanäle erreicht hätten. Die Erteilung der Sondergenehmigung war eine der Hauptforderungen Bagdads während des jüngsten Besuchs des iranischen Parlamentspräsidenten Mohammad Bagher Ghalibaf im Irak.
US-Präsident Donald Trump hält den Iran nach eigenen Worten noch nicht für bereit, das „richtige Abkommen“ abzuschließen. Die USA beobachteten die Entwicklungen in dem Konflikt genau, sagt Trump vor Journalisten auf die Frage, ob die militärischen Optionen der USA begrenzt seien. Die USA hätten die vollständige Kontrolle über die gesamte Region rund um die Straße von Hormus, fügt er hinzu.
Der von den USA angekündigte „Wirtschaftskrieg“ gegen den Iran wäre nach Überzeugung der Führung in Teheran ein Verstoß gegen das Völkerrecht. Banken, Unternehmen oder Flughäfen, die der ausschließlichen Gerichtsbarkeit eines Landes unterlägen, dürften nicht von anderen Staaten dazu gezwungen werden, „auf rechtmäßigen Handel mit einem Drittstaat zu verzichten“, schrieb der iranische Außenamtssprecher Ismail Baghai auf X.
Im Zuge der Blockade gegen den Iran haben die US-Streitkräfte nach Angaben des zuständigen Regionalkommandos Centcom 68 Handelsschiffe umgeleitet. Zudem seien drei Schiffe außer Gefecht gesetzt und zwei weitere geentert worden, teilt das US-Militär mit.
Die Türkei beantragt bei Interpol eine internationale Fahndung nach dem israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu. Der Antrag auf eine sogenannte Rote Ausschreibung beruht auf einem nationalen Haftbefehl von Mitte Juli und steht im Zusammenhang mit der israelischen Abfangaktion gegen die Gaza-Hilfsflotte.
Ein Israeli hat im besetzten Westjordanland nach Angaben örtlicher Behörden einen 17-jährigen Palästinenser erschossen. Der Vorfall ereignete sich in dem Dorf Sa'ir nahe der Stadt Hebron. Das israelische Militär sprach von einer „nicht genehmigten Wanderung“ der Siedler.
Fast ein halbes Jahr nach Kriegsbeginn hat der iranische Präsident Massud Peseschkian für ein Ende der militärischen Eskalation geworben. „Es ist besser, ihn heute zu beenden, da wir in einer Position der Stärke und Würde sind“, sagte er. Peseschkian lehnte bei seiner Rede eine Kapitulation kategorisch ab.
Das israelische Militär greift weiter im Libanon an. Getroffen wurden nach Angaben libanesischer Sicherheitskreise in der Nacht die Umgebung der strategisch wichtigen Anhöhen von Ali al-Taher nahe der Stadt Nabatija.
Der iranische Parlamentspräsident Mohammad Bagher Ghalibaf fordert angesichts drohender neuer US-Sanktionen engere wirtschaftliche Beziehungen zum Irak. Beide Länder sollten im Handel ihre Landeswährungen nutzen, um die Abhängigkeit vom US-Dollar zu verringern.
Der Schiffsverkehr in der strategisch wichtigen Straße von Hormus halbiert sich im Vergleich zum Vortag auf sieben Frachter. Hintergrund des Rückgangs sind wachsende Sorgen um die Sicherheit der Schifffahrt im Nahen Osten.
Seit Beginn des Krieges gegen den Iran im Februar sind nach Angaben des Pentagons 757 Angehörige der US-Streitkräfte verwundet worden. Viele der Fälle werden unter „Operation Epic Fury“ erfasst.
Deutschland, Frankreich, Großbritannien und Italien verurteilen die Pläne Israels, Ausschreibungen für das Wohnbauprojekt „E1“ im besetzten Westjordanland zu veröffentlichen.
US-Finanzminister Scott Bessent sagte dem Sender CNBC: „Es ist an der Zeit, dass unsere Verbündeten und der Rest der Welt eine Entscheidung treffen. Entweder bist du auf unserer Seite oder gegen uns.“
Der US-Flugzeugträger „USS George Washington“ ist im Nahen Osten eingetroffen. Er löst die „USS Abraham Lincoln“ ab.
Der Iran hat die jüngsten Drohungen von US-Präsident Donald Trump mit einem Wirtschaftskrieg scharf zurückgewiesen. Das sei ein Versuch, von innenpolitischen Problemen in den USA abzulenken, teilte der iranische Außenminister Abbas Araghtschi mit.
Das US-Militär soll einen bislang nicht öffentlich bekannten Schifffahrtskorridor durch die Straße von Hormus eingerichtet haben. Über die südliche Route entlang der Küste Omans fahren demnach seit mehreren Wochen jede Nacht 15 bis 20 Tanker in den Persischen Golf hinein und wieder hinaus.
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US-Finanzministerium verkündet am Montag neue Sanktionen gegen den Iran.
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Der Iran-Konflikt verschärft sich durch US-Wirtschaftssanktionen und militärische Blockaden. Während die USA ihre Präsenz in der Straße von Hormus verstärken, droht Teheran mit Widerstand. Parallel dazu eskaliert die Gewalt im Westjordanland.

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