
Wegen Mangel an bezahlbarem Wohnraum in touristischen Regionen will die EU-Kommission neue Vorschriften für Kurzzeitvermieter erarbeiten.
AI-generated summary
Metropolen wie Paris, Barcelona und Venedig waren bereits eigenmächtig gegen Airbnb und Kurzzeitvermietungen vorgegangen.
Die Europäische Union plant schärfere Regeln für Kurzzeitvermieter wie Airbnb. Dies geht aus einem Gesetzentwurf hervor, der der Nachrichtenagentur Reuters vorliegt. Anlass ist der Mangel an bezahlbarem Wohnraum in touristischen Regionen.
EU-Kommissionsvizepräsidentin Teresa Ribera will das Gesetz wohl voraussichtlich am 9. September vorstellen.
Der Entwurf legt fest, unter welchen Voraussetzungen Einschränkungen der Kurzzeitvermietungen verhältnismäßig sind. Maßgeblich soll das Verhältnis der Immobilienpreise zum Einkommen der Bevölkerung sein. Zudem sollen die Behörden das Bevölkerungswachstum sowie Angebot und Nachfrage auf dem jeweiligen Wohnungsmarkt vor Ort berücksichtigen.
Obergrenzen und Bestandsschutzregelungen statt Verbote
Als mögliche Maßnahmen schlägt die Kommission zudem Obergrenzen für Vermietungen oder Bestandsschutzregelungen vor, um komplette Verbote von Kurzzeitvermietungen zu vermeiden.
Damit will die EU die Vorschriften in Europa vereinheitlichen. Metropolen wie Paris, Barcelona und Venedig waren bereits eigenmächtig gegen Airbnb vorgegangen. Über den Gesetzentwurf müssen noch die EU-Staaten und das Europäische Parlament beraten.
Der Lobbyverband CCIA, der auch Airbnb vertritt, warnte vor unverhältnismäßigen Einschränkungen. Ohne entsprechende Prüfungen diene das Gesetz niemandem, teilte der Verband mit. Dies gelte auch für Regionen, die vom Tourismus lebten.
AI outlook — possibilities, not facts
Teresa Ribera stellt den Gesetzentwurf vor.
Very likely · Within days
EU-Staaten und Europäisches Parlament beraten über den Gesetzentwurf.
Very likely · Within months

Volkswagen has decided on the most far-reaching transformation program in its history. 50,000 jobs are to be cut worldwide in order to make the ailing company competitive, while at the same time four locations are given a breathing space for the time being.

Henkel boss Carsten Knobel announces further company acquisitions in the “Rheinische Post”. The group is strengthening its Adhesive Technologies and Consumer Brands divisions, but at the same time is feeling the rise in costs for energy and raw materials.

The CIA-founded venture capitalist In-Q-Tel is increasingly investing in European defense startups. In the ntv interview, investor Thomas Oehl explains what interests lie behind the European strategy and where Europe needs to take action.

European gas wholesale prices are rising due to the Middle East conflict. Experts and consumer advocates predict higher heating costs of up to 20 percent and recommend switching to tariffs with a price guarantee.

After purchases worth around five billion euros, the consumer goods group Henkel is planning further takeovers. Boss Carsten Knobel announced that he would take advantage of suitable offers, but at the same time pointed out the challenges posed by high energy and raw material costs.

Saxony-Anhalt has weak economic strength compared to the rest of the country: high unemployment (8.2%), low wages and an aging population lead to a shortage of skilled workers and weak business establishment, despite cost advantages through low rents.