Eurostat korrigiert Wirtschaftswachstum im Euroraum nach oben
Das BIP im Euroraum stieg im zweiten Quartal um 0,6 Prozent, angetrieben durch starke Zuwächse in Irland und Spanien.
Quick Look
- Eurostat hat das Wirtschaftswachstum des Euroraums für das zweite Quartal auf 0,6 Prozent nach oben korrigiert.
- Besonders Irland mit einem Anstieg von 10,2 Prozent und Spanien mit 0,7 Prozent trugen zu diesem Ergebnis bei, das über dem der USA liegt.
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Why It Matters
Eurostat veröffentlicht regelmäßig BIP-Daten für die Mitgliedstaaten der Europäischen Union. Die Schätzungen werden bei Vorliegen präziserer nationaler Daten revidiert.
Das EU-Statistikamt Eurostat hat seine Schätzung des Wirtschaftswachstums im zweiten Quartal leicht nach oben korrigiert. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Euroraum sei zwischen April und Juni im Vergleich zum Vorquartal um 0,6 Prozent gestiegen, teilte die Behörde mit. Die Schätzung zuvor war von einem Wachstum von 0,4 Prozent ausgegangen.
Die nach oben korrigierte Wirtschaftsleistung im Euroraum übertraf die der US-Wirtschaft. Das BIP der USA war im Frühjahr ungefähr um 0,4 Prozent gestiegen.
Besonders Irland sei den Angaben zufolge mit einem starken Wachstum für die Korrektur verantwortlich. Dort sei die Wirtschaftsleistung um 10,2 Prozent gestiegen. Das irische BIP ist stark von Pharma-Exporten abhängig und schwankt teils deutlich. Im ersten Quartal war die dortige Wirtschaftsleistung noch um 7,8 Prozent gesunken.
Zu den wachstumsstärksten Ländern zählte neben Irland auch Spanien. Die viertgrößte Volkswirtschaft der Eurozone schaffte ein Plus von 0,7 Prozent, wozu der boomende Tourismus beitrug.
Für Deutschland gehen die EU-Statistiker von einem Wachstum von 0,3 Prozent aus. Das entspricht den Schätzungen des Statistischen Bundesamtes. In Österreich ging die Wirtschaftsleistung hingegen um 0,1 Prozent zurück, Frankreich und Belgien konnten nicht an Wachstum gewinnen.
Open Questions
- Wie nachhaltig ist das irische Wachstum angesichts der Volatilität?




