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Das Baden in der Seine war von 1923 bis 2025 verboten. Die ehemalige Bürgermeisterin Anne Hidalgo setzte sich für die Reinigung der Seine ein, um Olympische Wettbewerbe 2024 im Fluss zu ermöglichen.
Die neuen Flussbäder in Paris werden immer beliebter. Die drei offiziellen neuen Badestellen an der Seine haben in diesem Sommer – zwei Jahre nach ihrer Eröffnung – rund 120.000 Gäste angezogen, 20 Prozent mehr als im vergangenen Jahr. Das teilte die Pariser Stadtverwaltung mit. Weitere 63.000 Schwimmer nutzten demnach zwei weitere Badestellen in Kanälen, die von den Behörden im Juni eingerichtet worden waren.
Die offiziellen Badestellen hätten es den Parisern erlaubt, »sich abzukühlen in diesem Sommer, der wegen der Hitzewellen besonders belastend war«, sagte Bürgermeister Emmanuel Grégoire. Im vergangenen Jahr hatten insgesamt 100.000 Menschen die Flussbäder besucht.
Das Baden in der Seine war von 1923 bis 2025 verboten gewesen. Die ehemalige Pariser Bürgermeisterin Anne Hidalgo hatte sich in den vergangenen Jahren dafür eingesetzt, die Seine bis zu den Olympischen Spielen 2024 so weit zu säubern, dass ein Teil der Wettbewerbe im Fluss stattfinden konnte.
Sprung von der Brücke bei 40 Grad
In diesem Sommer weitete die Stadtverwaltung die Badestellen zusätzlich auf einen Teil des Kanals Saint-Martin aus, nachdem zuvor viele Jugendliche bei Temperaturen von 40 Grad unerlaubt von einer Brücke in den Kanal gesprungen waren. Der amtierende Bürgermeister Grégoire entschied daraufhin, das Baden unter Auflagen zu erlauben, anstatt es grundsätzlich zu verbieten.

Dänemark verzeichnete im ersten Halbjahr eine Rekordzahl von 26 Millionen Übernachtungen. Besonders deutsche Urlauber trugen mit über 7,5 Millionen Buchungen zum Anstieg bei, unterstützt durch früher beginnende Sommerferien in deutschen Bundesländern.

Nach verheerenden Waldbränden an der französischen Atlantikküste wirbt das Pariser Tourismusministerium um die Rückkehr von Urlaubern. Strände, Campingplätze, Flughäfen und Bahnhöfe sind wieder geöffnet, während die Behörden Entwarnung geben.
Fahrgäste eines ICE in Nordrhein-Westfalen mussten über vier Stunden warten, nachdem ein Baum in die Oberleitung fiel und die Strecke stromlos wurde.

Am Wochenende vom 7. bis 9. August wird aufgrund überlappender Schulferien in Deutschland, Österreich und der Schweiz mit extrem hohem Reiseverkehr und langen Staus gerechnet. Besonders betroffen sind die An- und Abreiserouten sowie Transitstrecken wie der Gotthardtunnel.
Am Sonntag kam es auf Bayerns Autobahnen, insbesondere A7 und A8, zu erheblichen Staus durch Rückreiseverkehr, Tagesausflügler und Baustellen. Bundesweit registrierte der ADAC über 30 Staus über 10 km. Die Lage entspannte sich ab Sonntagnachmittag.
Deutschlands Autobahnen erlebten seit Freitag lange Staus, verursacht durch die letzten Ferienstarts des Sommers sowie Pendler und Ausflügler. Am Samstagnachmittag beruhigte sich die Lage, doch am Sonntag wird Rückreiseverkehr in Bayern erwartet, besonders auf der A7.