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Die Umfrage wurde von Forsa im Auftrag von Save the Children durchgeführt. Vor einem Jahr lag der Anteil der besorgten Eltern bei 25 Prozent, im Januar 2025 bei 15 Prozent. Der Anteil der Eltern ohne finanzielle Sorgen sank von 48 auf 40 Prozent.
Gut ein Viertel der Eltern minderjähriger Kinder in Deutschland machen sich einer Umfrage zufolge Sorgen, dass sie Grundbedürfnisse ihrer Familie wie Heizen, Kleidung oder Essen in den nächsten zwölf Monaten nicht mehr decken können. Zu diesem Ergebnis kommt eine Forsa-Studie im Auftrag der Organisation Save the Children.
Seit der letzten Umfrage dieser Art vor einem Jahr ist der Anteil der Familien, die mit Sorgen in die Zukunft blicken, demnach von 25 auf 27 Prozent leicht gestiegen. Im Januar 2025 lag der Wert noch bei 15 Prozent. Der Anteil der Befragten ohne finanzielle Zukunftssorgen ging im Vergleich zur letzten Umfrage von 48 Prozent auf 40 Prozent zurück.
21 Prozent der Befragten sagten, Dinge wie neue Möbel, Ausflüge, Restaurantbesuche, Urlaube oder Hobbys der Kinder seien »eher nicht« oder »auf keinen Fall« möglich. 22 Prozent gaben an, sie hätten in den vergangenen zwölf Monaten bei Ausgaben für ihr Kind zurückstecken oder zumindest überlegen müssen. Darunter fallen etwa Freizeitaktivitäten und Hobbys sowie Feiern und Geschenke.
Betroffen von finanziellen Sorgen sind laut Umfrage insbesondere Eltern mit geringem Einkommen und Alleinerziehende. 83 Prozent der Befragten bezweifeln demnach, dass die aktuellen Pläne der Bundesregierung ausreichen, um Kinderarmut wirksam zu bekämpfen.
Bundesregierung muss »Vertrauen der Familien zurückgewinnen«
Der Experte für Kinderarmut und soziale Ungleichheit bei Save the Children Deutschland, Eric Großhaus, forderte von der Bundesregierung eine Gesamtstrategie, die Kindern ungeachtet ihrer Herkunft ein gutes Aufwachsen ermögliche. Damit könne sie »das Vertrauen der Familien zurückgewinnen und gleichzeitig etwas dafür tun, dass auch die Wirtschaft später auf die bestmöglich ausgebildeten Fachkräfte bauen kann«.
AI outlook — possibilities, not facts
Die Bundesregierung wird unter Druck gesetzt, ihre Strategie gegen Kinderarmut zu überarbeiten.
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