
Jugendforscher Mathias Albert im Interview über Verunsicherung, Perspektivlosigkeit und die Auswirkungen von KI auf die Gen Z.
Jugendforscher Mathias Albert sieht die Generation Z angesichts von Krisen und KI-Arbeitsmarktveränderungen als „lost generation“ mit zunehmender Perspektivlosigkeit.
AI-generated summary
Jugendliche erleben mehrere Umbrüche wie Pandemie, Ukrainekrieg und Veränderungen des Arbeitsmarktes durch KI.
Berlin. Herr Albert, die heutigen jungen Menschen haben bereits mehrere Umbrüche erlebt: die Pandemie, den Ukrainekrieg, jetzt einen Arbeitsmarkt, der von KI auf den Kopf gestellt wird. Wie blicken Sie auf diese Generation?
Mathias Albert: Die Gen Z ist zunehmend nicht mehr nur verunsichert, sondern auch perspektivlos. Ich würde sogar so weit gehen, sie als „lost generation“ zu bezeichnen.
Eine verlorene Generation – ist das nicht etwas sehr düster?
Tatsächlich wissen wir noch nicht, wie sich der Arbeitsmarkt mit KI wirklich entwickelt. Wir sind auch nicht in einer Situation, in der sich eine generationsweite kollektive Depression durchgesetzt hat. Wer sich momentan am wenigsten Gedanken machen muss, sind diejenigen mit mittleren Bildungsabschlüssen und Handwerksausbildung. Denn die KI wird so schnell kein Dach decken und keinen Wasserhahn reparieren. Aber was wir bei anderen jungen Menschen sehen, bietet durchaus Anlass zur Sorge.
Die 75-jährige US-Amerikanerin Sunny Graff lehrt Frauen in Frankfurt Selbstverteidigung und betont dabei die Bedeutung der richtigen Einstellung, Körpersprache und frühzeitiges Handeln. Sie gründete 1985 den Verein „Frauen in Bewegung“, der über 400 Mädchen und Frauen trainiert und auf präventive Arbeit setzt, nachdem sie persönliche Erfahrungen mit Gewalt gemacht hat.

Der ehemalige Obdachlose "Velho" Senkel schildert seinen Weg aus der Obdachlosigkeit dank des "Housing First"-Ansatzes in Finnland, während die Regierung aufgrund wirtschaftlicher Stagnation und gespannter Beziehungen zu Russland Sozialleistungen kürzt und die Zahl der Wohnungslosen wieder ansteigen lässt.
Eine Forsa-Umfrage im Auftrag von Save the Children zeigt, dass 27 Prozent der Eltern minderjähriger Kinder in Deutschland sich Sorgen machen, Grundbedürfnisse wie Heizen, Kleidung oder Essen in den nächsten zwölf Monaten nicht decken zu können. Besonders betroffen sind Alleinerziehende und Familien mit geringem Einkommen. 83 Prozent zweifeln daran, dass die Pläne der Bundesregierung ausreichen, um Kinderarmut wirksam zu bekämpfen.
In Nordrhein-Westfalen gibt es mittlerweile 93 Schulstraßen zur Erhöhung der Kindersicherheit. Rund 60 weitere Kommunen zeigen Interesse. Verkehrsminister Oliver Krischer hob zudem drei Modellprojekte mit technischen Zufahrtskontrollen hervor.
Neue Zahlen des Statistischen Bundesamtes zeigen: Auf 1.000 Männer kommen in Deutschland 1.027 Frauen. Während in jüngeren Altersgruppen Männer dominieren, sind Frauen ab 50 Jahren und in allen Bundesländern insgesamt in der Überzahl.
Ein Rückblick auf die Partykultur der 2010er Jahre zeigt, dass junge Menschen damals mehr Risiko eingingen und weniger Einsamkeit empfanden. Heute sind sie vorsichtiger, einsamer und zeigen deutlich weniger körperliche Nähe wie Küssen, was auf einen tiefgreifenden Wandel im Sozialverhalten hindeutet.