
Demonstrationen gegen hohe Lebenshaltungskosten und Missstände im Bildungswesen
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Es war der vierte Samstag in Folge mit landesweiten Protesten gegen hohe Lebenshaltungskosten und Missstände im Bildungswesen. Der französische Innenminister Laurent Nuñez hatte ein großes Polizeiaufgebot von 70.000 Sicherheitskräften angekündigt, zudem gepanzerte Fahrzeuge und Wasserwerfer. Am Montag beginnen Verhandlungen, und Gewerkschaften aus dem Bildungsbereich haben für Dienstag zu einem weiteren Streik- und Protesttag aufgerufen.
Die Demonstrationen verliefen insgesamt weitgehend friedlich, allerdings warfen einige Demonstranten Gegenstände auf die Einsatzkräfte, die Tränengas einsetzten. Dem Innenministerium zufolge gab es mindestens 360 Festnahmen.
In Paris zogen die Demonstrierenden weitgehend friedlich von der Place de la République zur Place de la Nation. Unter ihnen waren zahlreiche Schüler und Studenten. »Heute geht es darum, den Druck aufrechtzuerhalten«, sagte die Studierendenvertreterin Sabrine Kharbach der Nachrichtenagentur AFP. Es war der vierte Samstag in Folge mit landesweiten Protesten gegen hohe Lebenshaltungskosten und Missstände im Bildungswesen.
In der Hauptstadt verhinderte ein großes Polizeiaufgebot eine verbotene Kundgebung der Gelbwestenbewegung nahe dem Präsidentenpalast. Auf der Place de la Concorde nahe dem Élysée-Palast versuchten sich rund hundert Anhänger der Gelbwestenbewegung zu versammeln. Die Polizei hatte die Kundgebung verboten und umstellte die Demonstrierenden. Zwei Vertreter der Bewegung wurden festgenommen. Mehrere Dutzend Menschen mussten jeweils 135 Euro Strafe zahlen.
Landesweit 360 Festnahmen
»Wie erwartet waren die Demonstrationszüge weniger von den Gewerkschaftsorganisationen begleitet, und viele waren nicht angemeldet«, heißt es aus dem Innenministerium. Bis 19 Uhr gab es demnach landesweit 360 Festnahmen.
Der französische Innenminister Laurent Nuñez hatte wieder ein großes Polizeiaufgebot von 70.000 Sicherheitskräften angekündigt, zudem gepanzerte Fahrzeuge und Wasserwerfer. Man wolle hart gegen Randalierer und Plünderer vorgehen.
»Die Tatsache, dass am Montag Verhandlungen beginnen, bedeutet nicht, dass die Mobilisierung enden muss«, sagte der CGT-Gewerkschafter Vincent Gautheron. Gewerkschaften aus dem Bildungsbereich haben bereits für Dienstag zu einem weiteren Streik- und Protesttag aufgerufen. Die acht größten Gewerkschaften wollen am Montagabend über ihr weiteres Vorgehen entscheiden.
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Am Dienstag findet ein weiterer Streik- und Protesttag statt.
Very likely · Within days
Die acht größten Gewerkschaften entscheiden am Montagabend über ihr weiteres Vorgehen.
Very likely · Within days
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The Berlin Left MP Vanessa Emde refuses to give up her mandate despite a request from the state executive committee. Emde came under criticism for statements about Israel's right to exist and pro-Palestinian positions.
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