
Landesweite Demonstrationen mit 166 Festnahmen und gewaltsamen Ausschreitungen in mehreren Städten.
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Die Gelbwestenbewegung von 2019 entstand aus Protesten gegen Kraftstoffsteuern und weitete sich zu einer landesweiten Bewegung gegen soziale Ungerechtigkeit aus.
Paris. An einem frankreichweiten Protesttag gegen hohe Lebenshaltungskosten ist es zu ersten Zusammenstößen zwischen Demonstranten und der Polizei gekommen. In Paris, Lyon und Straßburg ging die Polizei mit Tränengas und Schlagstöcken gegen Protestierende vor, wie das Innenministerium in Paris mitteilte.
In Marseille versuchten Demonstranten demnach, in eine Polizeiwache einzudringen, und plünderten Geschäfte. Rund 100 Menschen wurden nach Angaben der Pariser Polizeipräfektur festgenommen, weil sie Waffen und andere verbotene Gegenstände dabeihatten. Präsident Emmanuel Macron hatte die Menschen am Vorabend ermahnt, friedlich zu protestieren.
Das Innenministerium verzeichnete am Mittag landesweit 140 Protestaktionen mit 32.800 Beteiligten. Landesweit seien bislang 166 Menschen festgenommen worden. Am frühen Nachmittag waren in Paris und vielen anderen Städten Demonstrationszüge geplant. Frankreichweit wurde mit bis zu 170.000 Protestierenden gerechnet, davon zwischen 30.000 und 60.000 allein in Paris.
Wie es aus dem Innenministerium hieß, gebe es bei den Protesten eine sehr starke Mobilisierung der ultralinken Szene, die einzig und allein darauf aus sei, Unruhe zu stiften. Es gebe gezielte, gewalttätige Übergriffe durch zu schwarzen Blöcken zusammengeschlossene vermummte Personen, insbesondere in Paris, Marseille, Rennes, Toulouse und Angers.
Das Ministerium berichtete von Plünderungsversuchen, Angriffen auf Ordnungskräfte, Brandstiftungen im öffentlichen Raum und gezielten Angriffe auf Behörden und Medien. Rund 100 Vermummte blockierten in Paris den Zugang zum rechten TV-Sender CNews, wie Medien berichteten. In dem Gebäude befindet sich auch der Radiosender Europe1.
Dem schon seit längerem angekündigten Protesttag wollten sich auch Schüler und Studenten anschließen, die seit Wochen für bessere Lernbedingungen und eine bessere Ausstattung von Schulen demonstrieren. Bei dem Protestaufruf, der keiner Organisation klar zuzuordnen ist und der über die sozialen Medien verbreitet wurde, geht es auch um hohe Spritpreise, niedrige Löhne, die große Zahl von zu Niedriglöhnen Beschäftigten sowie Probleme der Landwirtschaft und der Feuerwehr.
Außerdem gab es einen Aufruf zu einer Neuauflage der Gelbwestenbewegung. Die Sorge der Regierung ist, dass die Demonstrationen am Samstag tatsächlich zu einem zündenden Funken für solche breiteren Proteste werden.
Der Gelbwestenprotest hatte Frankreich 2019 längere Zeit in Atem gehalten und sich quasi wie ein Flächenbrand aus dem Nichts verbreitet. Auslöser war damals eine geplante Erhöhung der Steuern auf Kraftstoffe. Daraus entstand rasch eine breitere Bewegung gegen hohe Lebenshaltungskosten und soziale Ungerechtigkeit, die Macron während seiner ersten Amtszeit schwer zu schaffen machte.

After four weeks of exploration, the Left, the Greens and the SPD have reached an agreement in Berlin. The party committees should now decide on whether to start official coalition negotiations, which could probably begin in November.

In Berlin, the Left, the Greens and the SPD are about to conclude their exploratory talks for a possible coalition. At the same time, the Left Party leadership distances itself from MP Vanessa Emde due to her stance on Israel's right to exist.
Nationwide protests against high living costs and poor education led to riots in Paris. The police arrested 166 people after demonstrators attacked, among other things, the building of the CNews broadcaster.

After the Berlin House of Representatives election, the SPD, the Left and the Greens agreed on exploratory results. The party committees must now decide on the start of official coalition negotiations, which are planned for the beginning of November.
The Left, Green and SPD parties are ending their exploratory talks in Berlin. A joint press statement in the House of Statistics should provide information about the exploratory paper and further steps before the party committees decide on coalition negotiations.

The Berlin party leaders of the Left, Greens and SPD will announce the results of their exploratory talks today at 5 p.m. in the House of Statistics. After an agreement, the party committees must decide on the start of coalition negotiations.