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In Le Porge brannten Ende Juli 183 von 250 Häusern bei einem schweren Flächenbrand ab.
Frankreichs Premierminister Sébastien Lecornu hat das Vorgehen der Behörden nach dem Ende des größten Flächenbrands in Frankreich seit Jahrzehnten verteidigt »Wir haben nichts zu verbergen«, sagte er in Mérignac bei Bordeaux. Die Entscheidungen zu den Lösch- und Rettungsarbeiten seien nicht in Paris, sondern überwiegend vor Ort getroffen worden, erklärte er.
Zuvor war Lecornu in dem besonders betroffenen Ort Le Porge mit Betroffenen zusammengekommen, Medien waren nicht dabei. In dem Ort an der Atlantikküste westlich von Bordeaux waren Ende Juli 183 von 250 Häusern abgebrannt. Als er daraufhin erneut nach Le Porge kam, wurde er von etwa 200 Bewohnern des Ortes ausgebuht, die sich in Schwarz gekleidet vor dem Rathaus versammelt hatten.

Beim zweiten Trans-Pride-Festival 'Transilience' in Chicago demonstrieren Transpersonen für Sichtbarkeit. Das Event findet vor dem Hintergrund zunehmender staatlicher Einschränkungen für Transmenschen in den USA statt, darunter neue Medicaid-Regelungen.
Vier Wochen vor der Berliner Abgeordnetenhauswahl führt die Linkspartei mit 22 Prozent in einer Forsa-Umfrage vor CDU und AfD (je 18 Prozent). Die SPD fällt mit zwölf Prozent deutlich zurück.

Auf dem CDU-Landesparteitag in Eisenach wurde Mario Voigt mit 82,4 Prozent als Landesvorsitzender bestätigt. Trotz Plagiatsvorwürfen und eines von der AfD angekündigten Misstrauensvotums demonstrierte die Partei Geschlossenheit hinter ihrem Vorsitzenden.
Bundeskanzler Friedrich Merz besuchte die Gemeinde Hürtgenwald, um Einsatzkräften nach einem schweren Waldbrand zu danken. Trotz eines Pfeifkonzerts betonte er die Notwendigkeit besserer Vorbereitungen auf Großschadenereignisse angesichts des Klimawandels.

Itamar Ben-Gvirs radikale Forderungen im Gazastreifen werden als Wahlkampfstrategie eingeordnet. Während internationale Kritik wächst, bleibt die EU-Politik gegenüber Siedlungsprojekten wie E1 trotz scharfer Rhetorik weitgehend folgenlos.

Russland hat ein Strafverfahren gegen den FAZ-Journalisten Michael Martens eingeleitet. Grund ist eine Frage an Wolodymyr Selenskyj über die Tötung russischer Soldaten. Die FAZ weist die Vorwürfe zurück und spricht von einem Einschüchterungsversuch gegen die Pressefreiheit.