Nach gescheiterter Übernahme will das britische Unternehmen die Marke von 50 Prozent knacken.
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Die Frasers Group versucht seit Mitte Juni, das Ruder bei Hugo Boss zu übernehmen. Die zusätzliche Annahmefrist des Übernahmeangebots endete am 13. August.
Die Frasers Group will nach der gescheiterten Übernahme von Hugo Boss weiter Aktien des deutschen Modekonzerns kaufen. Ziel sei, die Schwelle von 50 Prozent der Anteile und Stimmrechte zu überschreiten, teilte das britische Unternehmen mit. Zuletzt war Frasers' Beteiligung an Hugo Boss auf 47,89 Prozent gewachsen, sodass für eine Übernahme der Mehrheit nicht mehr viel fehlt.
Derzeit prüft die Frasers Group nach eigenen Angaben, ob sie Hugo Boss' Aufsichtsratschef Stephan Sturm weiterhin unterstützen soll. Sollte Frasers seine Unterstützung einstellen, werde dies schriftlich mitgeteilt.
Die Briten versuchen bereits seit Mitte Juni, das Ruder bei Hugo Boss zu übernehmen. Die zusätzliche Annahmefrist des freiwilligen öffentlichen Übernahmeangebots war am 13. August ausgelaufen.
Eine Sprecherin von Hugo Boss bekräftigte auf Anfrage in Metzingen frühere Aussagen. «Wir begrüßen allgemein das anhaltende langfristige Engagement der Frasers Group für Hugo Boss sowie die konstruktive Zusammenarbeit mit ihr als unserem größten Einzelaktionär.»
Die Frasers Group gehört mehrheitlich dem britischen Milliardär Mike Ashley. Die wichtigste und bekannteste Marke des Unternehmens ist die Einzelhandelskette Sports Direct. Darüber hinaus hält das Unternehmen zahlreiche Beteiligungen - etwa am Onlineshop Asos.
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Frasers Group überschreitet 50 Prozent der Stimmrechte
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