
BAMF-Programm unterstützt Rückkehr in Heimatländer
Im ersten Halbjahr 2026 kehrten 9.276 Migranten freiwillig in ihre Heimat zurück, unterstützt durch das BAMF-Rückkehrprogramm, was einen Anstieg gegenüber dem Vorjahr zeigt.
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Das BAMF unterstützt seit Jahren freiwillige Rückkehrprogramme für Migranten.
Die Zahl der freiwilligen Ausreisen von Migranten und abgelehnten Asylsuchenden ist einem Medienbericht zufolge gestiegen. Im ersten Halbjahr des laufenden Jahres seien 9.276 Menschen im Rahmen von Rückkehrprogrammen des Bundes in ihre Heimat zurückgekehrt, berichteten die Zeitungen der Funke Mediengruppe unter Berufung auf das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF). Im ersten Halbjahr 2025 seien es zum Vergleich knapp 7.300 Menschen gewesen, die freiwillig über das humanitäre Rückkehrförderprogramm ausgereist waren. Schon 2025 war die geförderte freiwillige Rückkehr von ausreisepflichtigen Ausländern dem Bericht zufolge deutlich angestiegen. Im gesamten Jahr 2025 hätten die Bundesbehörden etwa 16.600 Menschen bei der geförderten Rückkehr in ihr Herkunftsland oder einen aufnahmebereiten Drittstaat unterstützt. 2024 waren es den Angaben zufolge noch 10.358 Menschen. Fast 200.000 Asylsuchende geduldet Wie die Funke-Zeitungen weiter berichteten, waren laut Ausländerzentralregister Ende Juni 2026 insgesamt 258.845 Menschen ausreisepflichtig. Davon waren demnach 199.271 geduldet. Insgesamt hätten die Behörden in Bund und Ländern laut Bundesinnenministerium zwischen Januar und Ende Juni 18.939 Menschen aus Deutschland abgeschoben, einen Teil mit Zwang durch die Polizei, einen anderen Teil mit Anreizen und Förderung durch den Bund. Das BAMF fördert die freiwillige Rückkehr von Flüchtlingen in ihre Herkunftsländer oder in Drittstaaten. Das Bundesamt übernimmt Flugkosten für die Ausreise und zahlt eine "Starthilfe" von 1.000 Euro pro Erwachsenem sowie 500 Euro für Kinder und Jugendliche. Seit Januar 2025 bietet das BAMF wieder die geförderte Ausreise nach Syrien an, zuvor war das Programm aufgrund des Krieges in dem Land ausgesetzt.
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Erhöhte Anzahl an freiwilligen Rückkehrern im zweiten Halbjahr
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