
An Conghui übernimmt den Vorsitz des Verwaltungsrats, Jerry Gan wird neuer CEO des chinesischen Autokonzerns.
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Li Shufu zieht sich von der Spitze der börsennotierten Autosparte von Geely zurück, bleibt jedoch kontrollierender Anteilseigner.
Düsseldorf. Der chinesische Autounternehmer Li Shufu gibt den Vorsitz des Verwaltungsrats von Geely ab. Der Gründer des chinesischen Autoherstellers tritt mit Wirkung zum 18. August als Chairman und Executive Director der börsennotierten Autosparte zurück, wie das Unternehmen am Montag mitteilte. Zugleich wird Li zum Ehrenvorsitzenden auf Lebenszeit ernannt.
Neuer Chairman von Geely Automobile wird An Conghui, auch bekannt als Andy An. Er gehört seit Langem zum Führungskreis des Konzerns und soll die strategische Ausrichtung der Autosparte enger mit dem Großaktionär verzahnen.
Auch operativ ordnet Geely die Spitze neu. Gui Shengyue scheidet als CEO aus und wechselt auf den Posten des Vice Chairman. Neuer Vorstandschef wird Jerry Gan, der künftig das Tagesgeschäft und die Umsetzung der langfristigen Strategie verantwortet.
Li bleibt trotz seines Rückzugs aus dem Verwaltungsrat eine zentrale Figur im Konzerngeflecht. Er ist weiterhin maßgeblicher und kontrollierender Anteilseigner von Geely Automobile und bleibt Chairman der Zhejiang Geely Holding, zu der neben Geely auch Beteiligungen an internationalen Automarken wie Volvo und Smart gehören.
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Inkrafttreten des Rücktritts zum 18. August
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