Geplante Anschaffung von Roboterhunden für US-Behörde
Quick Look
- Die US-Einwanderungsbehörde ICE plant den Einsatz von ferngesteuerten Roboterhunden für gefährliche Einsätze.
- Die umstrittene Behörde steht wegen früherer Vorfälle und geplanter Ausrüstungen in der Kritik.
AI-generated summary
Why It Matters
ICE-Abschieberazzien sind Teil der Migrationspolitik unter Donald Trump. Die Behörde stand zuvor wegen tödlicher Einsätze in der Kritik.
Die ferngesteuerten Roboter seien für Lageerfassungen und Gefahrenbewertungen gedacht, hieß es zur Begründung des geplanten Geschäfts. Roboterhunde könnten bei Einsätzen in besonders gefährlichen, instabilen oder schwer zugänglichen Umgebungen eingesetzt werden. Über eine mögliche Angriffsfunktion ist nichts bekannt.
Abschieberazzien von ICE-Beamten sind Teil der strikten Migrationspolitik von Präsident Donald Trump. Anfang des Jahres war die Behörde stark in die Kritik geraten, nachdem Bundesbeamte die US-Bürger Renée Good und Alex Pretti auf offener Straße erschossen hatten. In den vergangenen Monaten kamen tödliche Einsätze etwa in Houston und im Bundesstaat Maine hinzu. Zuletzt sorgte die Behörde zudem mit der geplanten Anschaffung von Elektroschock-Handschuhen für Aufsehen.
Dass Behörden und Sicherheitskräfte auf vierbeinige Roboter zurückgreifen, ist nicht ungewöhnlich. Hundeähnliche Roboter derselben Firma wurden bereits am Hamburger Hafen eingesetzt, um die Sicherheit von Brücken zu überprüfen. Auch in Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg sowie von der Deutschen Bahn wird »Spot« bereits genutzt. Die Roboter können auch bei Bombendrohungen und anderen Gefahrensituationen eingesetzt werden.
Open Questions
- Welches Unternehmen liefert die Roboterhunde?
- Wie hoch sind die Kosten für die Anschaffung?




