Gericht verlängert Untersuchungshaft von Marius Borg Høiby um vier Wochen
Quick Look
- Ein Gericht in Oslo hat die Untersuchungshaft des ältesten Sohns der norwegischen Königin Mette-Marit, Marius Borg Høiby, um vier Wochen verlängert.
- Høiby wurde im Juni wegen Vergewaltigung in zwei Fällen zu vier Jahren Haft verurteilt und will das Urteil anfechten.
- Er befindet sich weiterhin unter elektronischer Überwachung im Gut Skaugum.
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Why It Matters
Marius Borg Høiby ist der älteste Sohn der norwegischen Königin Mette-Marit aus ihrer früheren Beziehung. Er wurde im Juni 2024 wegen mehrerer Anklagepunkte, darunter Vergewaltigung in zwei Fällen, schuldig gesprochen und zu vier Jahren Haft verurteilt. Seit Februar 2024 befindet er sich in Untersuchungshaft, die regelmäßig verlängert werden muss.
Ein Gericht in der norwegischen Hauptstadt Oslo hat die Untersuchungshaft des ältesten Sohns der neuen norwegischen Königin Mette-Marit, Marius Borg Høiby, um weitere vier Wochen verlängert. Høiby verbringt den Arrest mit elektronischer Fußfessel weiterhin im Zuhause des norwegischen Königspaares, Gut Skaugum, berichtete die Nachrichtenagentur NTB. Nach dem Tod seines Zieh-Opas, König Harald V. von Norwegen, hatte der 29-Jährige einer Verlängerung diesmal bereits vorab zugestimmt.
Høiby war im Juni in 34 von 40 Anklagepunkten schuldig gesprochen worden. Unter anderem wegen Vergewaltigung in zwei Fällen verurteilten die Richter ihn nach norwegischem Recht zu vier Jahren Haft. Bereits seit Februar sitzt er in Untersuchungshaft, die regelmäßig verlängert werden muss. Der Norweger will das Urteil anfechten, ein Berufungsprozess könnte im kommenden Jahr starten. Die Polizei sieht eine Wiederholungsgefahr und will ihn deshalb in Untersuchungshaft behalten.
Im Zusammenhang mit dem Tod von König Harald V. Ende August hatte Høiby zuletzt mehrfach Ausgang bekommen, unter anderem um sich im Krankenhaus von dem Monarchen verabschieden zu können. Bei Haralds Begräbnis am Mittwoch wird er ebenfalls dabei sein.
Anträge auf Freilassung bereits mehrfach abgelehnt
Høiby war am 4. August 2024 erstmals festgenommen worden, weil er seiner Ex-Freundin gegenüber gewalttätig geworden sein und in ihrer Wohnung randaliert haben soll. In einer öffentlichen Erklärung gab er damals zu, »nach einem Streit und unter dem Einfluss von Alkohol und Kokain« gehandelt zu haben.
Die Höchststrafe für Vergewaltigung in Norwegen beträgt zehn Jahre Haft. Die Staatsanwaltschaft hatte dafür plädiert, dass Høiby für sieben Jahre und sieben Monate ins Gefängnis muss. Seine Verteidigung hatte eineinhalb Jahre vorgeschlagen. Sie wollte, dass er von den Vergewaltigungsvorwürfen freigesprochen wird, weil Aussage gegen Aussage stehe.
What to Watch
AI outlook — possibilities, not facts
Der Berufungsprozess gegen das Urteil von Marius Borg Høiby wird im kommenden Jahr starten.
Likely · Within months
Open Questions
- Wann genau wird der Berufungsprozess gegen das Urteil starten?
- Welche genauen Bedingungen gelten für die elektronische Fußfessel im Gut Skaugum?
- Wie wird die Öffentlichkeit in Norwegen auf die weiterhin gewährten Ausgänge im Zusammenhang mit dem Tod von König Harald V. reagieren?

