+++ Geschäftszahlen +++: Strafe für Geldwäsche-Verstöße drückt Gewinn der Bank of America
Übersicht zu den jüngsten Geschäftszahlen, Gewinnprognosen und Markt reaktionen zahlreicher internationaler Konzerne.
Quick Look
- Zahlreiche internationale Großkonzerne und Banken wie die Bank of America, Blackrock, ASML und JP Morgan haben ihre Quartalszahlen vorgelegt.
- Während einige Unternehmen dank starker Nachfrage und Börsenbooms Rekordgewinne verzeichneten, drücken Strafzahlungen, geopolitische Konflikte und schwächelnde Teilmärkte bei anderen auf die Bilanz.
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Why It Matters
Zahlreiche multinationale Unternehmen und Banken berichten im dritten Quartal über ihre geschäftliche Entwicklung.
Strafe für Geldwäsche-Verstöße drückt Gewinn der Bank of America
Eine milliardenschwere Strafzahlung wegen Mängeln bei der Geldwäschebekämpfung hat den Gewinn der US-Großbank Bank of America im dritten Quartal spürbar gedrückt. Der Überschuss in den drei Monaten bis Ende September sank um 17 Prozent auf 6,9 Milliarden Dollar, wie das zweitgrößte US-Geldhaus am Mittwoch mitteilte.
Im Vorjahreszeitraum hatte die Bank noch 8,3 Milliarden Dollar verdient. Der Gewinn je Aktie ging von 1,04 Dollar auf 91 Cent zurück. Das Institut stellte 1,2 Milliarden Dollar für Strafen von US-Behörden zurück. Die Aufseher ahnden damit weitreichende Versäumnisse der Bank beim Erkennen möglicher Geldwäsche und anderer illegaler Aktivitäten.
Börsen-Boom und ETF-Nachfrage spülen Blackrock Milliardengewinn in die Kasse
Der weltgrößte Vermögensverwalter Blackrock hat dank hoher Mittelzuflüsse und gestiegener Börsenkurse im dritten Quartal einen Gewinnsprung verzeichnet. Der Gewinn kletterte in den drei Monaten bis Ende September auf 1,66 Milliarden Dollar nach 1,32 Milliarden im Vorjahr, wie das US-Unternehmen am Mittwoch mitteilte. Das verwaltete Vermögen, eine entscheidende Größe für die Erträge, sei binnen eines Jahres auf 15,49 Billionen Dollar gewachsen. Angetrieben worden sei dies durch neue Gelder in Höhe von 134,5 Milliarden Dollar, die vor allem in die börsengehandelten Indexfonds (ETFs) der Marke iShares flossen. „Die fundamentalen Marktbedingungen sind stark und gut untermauert“, erklärte Konzernchef Larry Fink.
Die Ergebnisse wurden durch eine Rally an den Aktienmärkten begünstigt, die von KI-Fantasie angetrieben wurde. Gleichzeitig wächst unter Anlegern jedoch die Sorge, ob dieser Aufschwung angesichts steigender Anleiherenditen und der jüngsten Zinserhöhung der US-Notenbank Fed nachhaltig ist. Trotz dieser Bedenken verzeichnete Blackrock auch in seinen Anleiheprodukten mit 78,2 Milliarden Dollar starke Nettozuflüsse. Um die Erträge weiter zu steigern, treibt der Konzern sein Geschäft in den sogenannten privaten Märkten voran, etwa mit Privatkrediten. Diese Anlageklasse wirft in der Regel höhere Gebühren ab als das ETF-Geschäft. In diesem Segment sammelte Blackrock im abgelaufenen Quartal netto 15,31 Milliarden Dollar ein.
Bei den Anlegern kamen die Nachrichtengut an: Die Aktie legte im vorbörslichen Handel um fast vier Prozent zu.
Pharma-Auftragsfertiger Lonza setzt Mittelfristziele
Der Schweizer Pharma-Auftragsfertiger Lonza hat konkrete mittelfristige Ziele festgelegt und seinen Ausblick für 2026 bestätigt. Lonza strebt mittelfristig eine bereinigte Ebitda-Marge im oberen 30-Prozent-Bereich an, wie das Unternehmen am Mittwoch im Vorfeld seines Kapitalmarkttages mitteilte. Das währungsbereinigte organische Umsatzwachstum soll bei zehn bis 13 Prozent liegen und das bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) dabei stärker wachsen als der Umsatz. Die Entwicklung im dritten Quartal entsprach in allen Geschäftsbereichen den Erwartungen, erklärte der Konzern. Lonza rechnet für 2026 somit weiterhin mit einer bereinigten Ebitda-Marge von 33 bis 34 Prozent, nachdem diese Prognose im Juli angehoben worden war.
ASML mit Rekordumsatz und optimistischem Ausblick
Eine unverändert robuste Nachfrage verhilft ASML zu einem erneuten Umsatz- und Gewinnsprung. Daraufhin legte der weltgrößte Anbieter von Halbleiter-Produktionsanlagen am Mittwoch einen überraschend optimistischen Ausblick für das laufende Quartal vor.
Das wertvollste börsennotierte Unternehmen Europas steigerte den Umsatz im dritten Quartal um mehr als die Hälfte auf 11,66 Milliarden Euro. Der Reingewinn verdoppelte sich nahezu auf 4,96 Milliarden Euro und lag deutlich über den Markterwartungen. Auf Grundlage dieser Zahlen kündigte der niederländische Konzern eine Zwischendividende von 1,88 Euro je Aktie an.
Für das laufende Quartal stellte ASML Erlöse zwischen 14,2 und 15,2 Milliarden Euro sowie eine Bruttomarge von 57 Prozent in Aussicht. Analysten hatten mit 14,19 Milliarden Euro beziehungsweise 55,4 Prozent gerechnet. Das Unternehmen präzisierte darüber hinaus sein Wachstumsziel für 2026. Es erwartet nun einen Umsatz zwischen 44 und 45 Milliarden Euro. Bislang hatte es eine Spanne von 43 bis 45 Milliarden Euro prognostiziert.
Evotec: Ergebnisse nach neun Monaten über Markterwartungen
Das Hamburger Biotech-Unternehmen Evotec hat sich nach eigenen Angaben in den ersten neun Monaten des laufenden Jahres besser entwickelt als erwartet. Auf Basis vorläufiger Ergebnisse werde für den Zeitraum ein Konzernumsatz von rund 465 Millionen Euro und ein bereinigter Konzern-Verlust (Ebitda) von rund 42,8 Millionen Euro erwartet, teilte das im SDax notierte Unternehmen am Dienstagabend mit. „Diese Zahlen liegen über den aktuellen Markterwartungen, wobei die Abweichung im Wesentlichen auf die zeitliche Verteilung der Konsensschätzungen zurückzuführen ist“, hieß es.
Für das Gesamtjahr 2026 bestätigte Evotec die Prognose eines Konzernumsatzes zwischen 570 und 610 Millionen Euro (595 bis 635 Millionen bei konstanten Wechselkursen) und eines bereinigten Konzern-EBITDA von rund minus 70 bis minus 105 Millionen Euro (minus 60 bis minus 90 Millionen Euro bei konstanten Wechselkursen). Mitte Juli hatte Evotec seine Jahresziele drastisch gesenkt. Als Hauptgründe waren verzögerte Meilensteinzahlungen und später als geplante Abschlüsse neuer Partnerschaften genannt worden.
Windkraftentwickler PNE senkt Gewinnprognose wegen Projektverschiebungen
Der Windkraft- und Solarparkentwickler PNE schraubt seine Gewinnerwartungen für das laufende Jahr wegen Projektverzögerungen zurück. Das bereinigte operative Ergebnis (Ebitda) werde 2026 voraussichtlich bei 65 bis 80 Millionen Euro liegen, teilte das Unternehmen aus Cuxhaven am Dienstag in einer Pflichtmitteilung nach Börsenschluss mit. Zuvor hatte die Prognose bei 110 bis 140 Millionen Euro gelegen. Hintergrund der Anpassung seien sich abzeichnende Verschiebungen einzelner Projekte in das kommende Jahr, da Verkaufsprozesse länger dauerten und sich Genehmigungsverfahren verzögerten, hieß es zur Begründung. Zudem habe sich PNE entschieden, einige ursprünglich zum Verkauf stehende Windparks zu behalten. PNE-Aktien gerieten nach der Mitteilung nachbörslich unter Druck und notierten rund neun Prozent tiefer bei 6,60 Euro.
Goldman Sachs meldet gutes Quartal
Brummende Geschäfte mit Aktienhandel und Börsengängen haben der Investmentbank Goldman Sachs im Sommer glänzende Ergebnisse beschert. Im dritten Quartal verdiente das US-Geldhaus rund 5,3 Milliarden US-Dollar (4,7 Mrd Euro) und damit 29 Prozent mehr als ein Jahr zuvor, wie es am Dienstag in New York mitteilte. Das war deutlich mehr als von Analysten im Schnitt erwartet. Am Finanzmarkt kam dies gut an: Im vorbörslichen US-Handel gewann die Goldman-Aktie zuletzt mehr als drei Prozent an Wert.
Obwohl die Erträge aus dem Handel mit Anleihen, Währungen und Rohstoffen minimal zurückgingen, sprangen die gesamten Erträge von Goldman Sachs um fast ein Viertel auf nahezu 18,7 Milliarden Dollar nach oben. Auch hier hatten Experten im Schnitt mit deutlich weniger gerechnet. Das Wachstum lag vor allem am Aktienhandel: Hier wuchsen die Erträge um mehr als 70 Prozent auf 6,4 Milliarden Dollar. Auch die Gebühren der Investmentbank und die Erträge im Fondsgeschäft und der Vermögensverwaltung legten zu.
Johnson & Johnson spürt Folgen des Irankriegs
Der US-Pharmakonzern Johnson & Johnson bekommt die Folgen geopolitischer Krisen zu spüren. Zwar übertraf das Unternehmen im dritten Quartal bei Umsatz und Gewinn leicht die Erwartungen der Analysten, doch das Geschäft mit der Medizintechnik schwächelte. Grund dafür seien unter anderem der Nahost-Konflikt und Sparmaßnahmen in Europa, teilte J&J am Dienstag mit. Die Aktie gab vorbörslich um mehr als zwei Prozent nach.
Finanzchef Joe Wolk erklärte, dass Länder im Nahen Osten wie Kuwait, die Vereinigten Arabischen Emirate und Saudi-Arabien ihre Budgets nun von der Gesundheitsversorgung auf die Verteidigung umschichteten. Der Umsatz der Medizintechnik-Sparte sei daher insgesamt nur um 2,5 Prozent gestiegen, außerhalb der USA habe er sogar stagniert. Getragen wurde das Geschäft hingegen von der Pharmasparte. Vor allem das Mittel Tremfya gegen Immunerkrankungen verkaufte sich mit einem Umsatzplus von 68 Prozent auf 2,4 Milliarden Dollar glänzend.
JP Morgan verdient weniger als gedacht
Bei der größten US-Bank JP Morgan sind die Geschäfte im dritten Quartal nicht so stark zugelegt wie gedacht. Zwar wuchsen die bereinigten Erträge im Jahresvergleich um acht Prozent auf 50,9 Milliarden US-Dollar (45,5 Mrd. Euro), und der Gewinn kletterte um sechs Prozent auf 15,3 Milliarden Dollar, wie das Geldhaus am Dienstag in New York mitteilte. Analysten hatten jedoch im Schnitt noch mehr erwartet. Am Finanzmarkt kamen die Neuigkeiten zunächst schlecht an: Die JP Morgan-Aktie verlor im vorbörslichen US-Handel rund dreieinhalb Prozent an Wert.
Während die Erträge der Bank im Aktienhandel um fast die Hälfte stiegen, warf der Handel mit Anleihen, Währungen und Rohstoffen im Sommer weniger ab als ein Jahr zuvor.
Bankchef Jamie Dimon berichtete von hohen Investitionen der Unternehmen und anhaltenden Konsumausgaben in den USA. Diese hätten die Wirtschaft des Landes angekurbelt. Allerdings warnte er vor den anhaltend hohen Haushaltsdefiziten, einer hartnäckigen Inflation, hohen Vermögenspreisen, steigenden Zinsen und den schwierigen weltpolitischen Rahmenbedingungen. JP Morgan sei daher „auf eine Vielzahl von Szenarien vorbereitet“.
Starkes Kreditgeschäft beschert Wells Fargo Gewinnplus
Die US-Großbank Wells Fargo hat im dritten Quartal dank eines florierenden Kreditgeschäfts und höherer Zinseinnahmen mehr verdient. Wie das viertgrößte US-Geldhaus am Dienstag mitteilte, stieg der Nettogewinn in den drei Monaten bis Ende September auf 5,95 Milliarden Dollar von 5,59 Milliarden Dollar im Vorjahreszeitraum. Der Zinsüberschuss kletterte um fünf Prozent auf 12,52 Milliarden Dollar.
Das Institut profitiert davon, dass die US-Notenbank Fed eine regulatorische Obergrenze für die Bilanzsumme aufgehoben hat. Dadurch hat Wells Fargo mehr Spielraum, um Kredite zu vergeben. Vor allem bei Kreditkarten und Autokrediten verzeichnete die Bank Zuwächse infolge einer hohen Ausgabenbereitschaft der Verbraucher.
Schaeffler: Umsatz stagniert – Abschreibungen bei E-Mobilität
Der Umsatz der Schaeffler-Gruppe hat im dritten Quartal stagniert. Er betrug wie im Vorjahreszeitraum 5,8 Milliarden Euro, wie das Unternehmen am Dienstag anhand vorläufiger Berechnungen mitteilte. Die bereinigte Marge auf das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) sank hingegen um 0,3 Prozentpunkte auf 4,2 Prozent. Den Mittelzufluss konnte das Unternehmen hingegen verbessern. Die Prognose für das laufende Jahr sowie die Mittelfristziele für 2028 wurden bestätigt. Die Aktie verlor daraufhin git 3 Prozent.
Im verlustreichen Geschäft mit der E-Mobilität entschied sich Schaeffler, Sonderabschreibungen und Rückstellungen von insgesamt rund 240 Millionen Euro vorzunehmen, davon etwa 220 Millionen Euro im dritten Quartal. Der Konzern begründete dies mit der anhaltender Volumenreduzierungen für Projekte europäischer Automobilhersteller vor allem in China. Die daraus resultierenden finanziellen Effekte wirkten sich positiv auf die Profitabilität der Sparte E-Mobility in den Folgejahren aus, hieß es.
Duftstoffhersteller Givaudan wächst stärker als erwartet
Der Schweizer Duftstoff- und Aromenhersteller Givaudan hat im dritten Quartal die Markterwartungen deutlich übertroffen. Angetrieben von einem florierenden Duftstoffgeschäft und einer anhaltenden Erholung bei Aromen stieg der organische Umsatz um 8,6 Prozent, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte. Von Givaudan befragte Analysten hatten im Schnitt mit einem Plus von 4,7 Prozent gerechnet. Die Zahlen des Genfer Konzerns gelten als früher Indikator für die Nachfrage bei den belieferten Lebensmittel- und Kosmetikherstellern.
LVMH verzeichnet niedrigere Umsätze
Der Luxusgüterkonzern LVMH ist beim Quartalsumsatz hinter den Erwartungen zurückgeblieben. Weniger gefragt waren unter anderem die Mode- und Lederwarenmarken wie Louis Vuitton und Dior, wie das französische Unternehmen am Montag mitteilte.
Der um Währungsschwankungen bereinigte Umsatz wuchs im dritten Quartal im Jahresvergleich um ein Prozent auf 18,5 Milliarden Euro. Analysten hatten im Schnitt mit einem Anstieg von 1,3 Prozent gerechnet. Der Geschäftsbereich Mode und Leder, der fast die Hälfte des Konzernumsatzes erwirtschaftet, verzeichnete einen organischen Umsatzrückgang von fünf Prozent, nachdem die Experten einen Rückgang von 1,8 Prozent erwartet hatten. Das Geschäft in China sei weniger dynamisch, während die USA, Europa und Japan weiterhin „gutes Wachstum“ verzeichneten.
Die Zahlen dürften die Sorge am Markt verstärken, dass der 350 Milliarden Dollar schwere Luxussektor nach drei Jahren des Abschwungs Schwierigkeiten haben wird, seine frühere Dynamik bald wiederzuerlangen.
Pepsi senkt Gewinnziel – Steigende Kosten und schwache Nachfrage
Ein schwächelndes Nordamerika-Geschäft und steigende Kosten trüben die Bilanz von PepsiCo. Der Getränke- und Knabberartikel-Hersteller senkte daher am Donnerstag sein Gewinnziel für das Gesamtjahr. Er rechne nur noch mit einem Anstieg des währungsbereinigten Nettoergebnisses um ein bis zwei Prozent. Bislang hatte er ein Plus am unteren Ende einer Spanne von vier bis sechs Prozent in Aussicht gestellt. Der organische Umsatz werde voraussichtlich um etwa drei statt um zwei bis vier Prozent wachsen. Konzernchef Ramon Laguarta kündigte zusätzliche Sparmaßnahmen an, um die höheren Kosten abzufedern.
Im dritten Quartal lief es für Pepsi jedoch besser als erwartet. Dies verdanke sein Unternehmen der Widerstandsfähigkeit des internationalen Geschäfts, betonte Laguarta. Die Erlöse stiegen den Angaben zufolge um 5,6 Prozent auf 25,27 Milliarden Dollar. Weil sich die operative Gewinnmarge um 0,35 Prozentpunkte auf 16,9 Prozent verschlechterte, legte der Reingewinn nur um unterdurchschnittliche zwei Prozent zu und lag bei 2,34 Dollar je Aktie. Analysten hatten jedoch ein stagnierendes Ergebnis befürchtet.
Tesco hebt Gewinnziel an – weitere Aktienrückkäufe
Ein robustes Wachstum stimmt Tesco optimistischer. Der größte britische Lebensmitteleinzelhändler hob am Donnerstag sein Gewinnziel an. Für das Gesamtjahr 2026/2027 erwartet das Unternehmen ein operatives Ergebnis von umgerechnet 3,7 bis 3,9 Milliarden Euro, nachdem es in der ersten Hälfte 2,1 Milliarden Euro erwirtschaftet hatte. Tesco stockt zudem sein Aktienrückkaufprogramm um 236 Millionen auf 1,12 Milliarden Euro auf. Die Aktien der Supermarktkette stiegen daraufhin in London um b
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PNE erwartet bereinigtes Ebitda 2026 von 65 bis 80 Millionen Euro.
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