Schwere Krawalle, Plünderungen und Angriffe auf Polizisten in deutschen Innenstädten. Politiker fordern harte Strafen und kündigen Konsequenzen an.
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In mehreren deutschen Städten kam es im Rahmen von Versammlungen und Demonstrationen zu schweren Ausschreitungen, Angriffen auf Einsatzkräfte sowie Plünderungen von Geschäften.
Innenminister Alexander Dobrindt (CSU) macht „gewaltbereite linke Gruppen und Chaoten aus dem migrantischen Milieu“ für die Ausschreitungen verantwortlich. Diese hätten die friedlichen Demonstrationen vom Nachmittag gekapert, sagte Dobrindt der „Bild“. Die Randalierer und Plünderer seien identifiziert und würden zur Verantwortung gezogen. „Auf diesen Landfriedensbruch müssen harte Strafen folgen“, sagte der Minister. Das Einsatzkonzept der Polizei mit massiver Präsenz und dezentral aufgestellten Kräften sei aufgegangen, „Gewaltexzesse wie in Paris“ seien so verhindert worden.
Es waren schockierende Szenen, die am Samstagabend in Frankfurt zu beobachten waren. Immer mehr Videos von roher Gewalt fluten das Netz. Besonders verheerend die Szenen, die der TikTok-Kanal „Sehe ich anders“ von einer Snipes-Filiale in Frankfurt veröffentlichte. In dem Video sieht man zahlreiche Personen, die das Sportschuh-Geschäft plünderten. Sein Statement: „So sehen Leute aus, die aus dem Zoo ausgebrochen sind“, sagt der Creator und brüllt einem Plünderer dann hinterher: „Was willst du damit erreichen, Bruder?“
Nach den Krawallen in Frankfurt ist die Polizei weiter in der Stadt im Einsatz. Jetzt müssten erst einmal die Schäden begutachtet werden, die „erheblich“ seien, aber noch nicht beziffert werden könnten, sagte ein Polizeisprecher. Auch die Geschäfte müssten geschützt werden, die am Samstagabend bei den Ausschreitungen geplündert worden waren.
Nach den Protesten in Stuttgart kündigt auch die Landeshauptstadt Konsequenzen an. „Die erheblichen Verstöße gegen die Auflagen und das Verhalten gegenüber der Polizei können wir (...) nicht einfach hinnehmen“, sagte Ordnungsbürgermeister Clemens Maier nach Angaben der Stadt. „Das wird ordnungsrechtliche Konsequenzen haben.“
Nach den schweren nächtlichen Ausschreitungen in Frankfurt hat sich die Lage auch dort nach Angaben der Polizei beruhigt. Die Polizei blieb die gesamte Nacht mit starken Kräften in der Innenstadt präsent, sagte ein Sprecher. Ein Teil der Innenstadt war am Samstagabend gesperrt worden, um die Ausschreitungen zu stoppen.
Gegen 1.00 Uhr setzten die Beamten laut Polizei eine rund 100-köpfige Personengruppe fest, um deren Identitäten festzustellen. Ob es Festnahmen gab, war zunächst nicht bekannt. Die Polizei war mit mehr als 1000 Kräften im Einsatz gewesen.
Hessens Ministerpräsident Boris Rhein (CDU) zeigt sich „schockiert von den Gewaltexzessen“ in Frankfurt. Sie würden nicht ohne Konsequenzen bleiben, sagte er. Es wurden Polizisten angegriffen, Scheiben eingeschlagen und Geschäfte geplündert. „Wer sich so verhält wie die Angreifer in der Frankfurter Innenstadt, stellt sich außerhalb unserer Gesellschaft“, sagte Rhein. „Wir werden Aggressoren, Tätergruppen und Hergang genau bewerten und unsere Schlüsse ziehen.“
Der Ministerpräsident dankte den Polizistinnen und Polizisten. Sie hätten sich „mit aller Kraft und unter hohem persönlichen Einsatz“ den Gewalttätern entgegengestellt, um Bürger, Recht und Ordnung zu schützen.
Die erste Bilanz der Berliner Polizei nach Ausschreitungen im Rahmen der Jugendproteste der bundesweiten Initiative „GenZ regelt“: 27 Beamte wurden nach Polizeiangaben leicht verletzt. Ein Polizeisprecher sagte am späten Samstagabend, bei einer Versammlung mit bis zu 3500 Teilnehmern, die am Rosenthaler Platz in Berlin-Mitte begonnen hatte, sei es zu „zahlreichen Straftaten“ gekommen. Darunter seien Sachbeschädigung, Körperverletzung sowie Verstöße gegen das Waffen- und Sprengstoffgesetz.
27 Polizisten seien leicht verletzt worden, hätten ihren Dienst aber fortsetzen können. 56 Menschen seien festgenommen worden. Die Polizei war in Berlin – auch mit Blick auf die Halloween-Nacht – mit 1500 Beamten im Einsatz.
Bei Ausschreitungen sind in der Innenstadt von Frankfurt am Main Fensterscheiben mehrerer Geschäfte eingeschlagen worden. Darunter war auch ein Waffenladen, wie die Polizei am Samstagabend mitteilte. Ein Verdächtiger sei festgenommen, zwei Waffen seien sichergestellt worden. Die Waffen im Geschäft würden durch Einsatzkräfte gesichert. Gegen 22 Uhr erklärte die Polizei, „aufgrund der gewalttätigen Ausschreitungen“ einen Teil der Einkaufsstraße Zeil gesperrt zu haben.
Unbeteiligte könnten die Straße noch verlassen, ein Zutritt sei nun nicht mehr möglich, fuhr die Polizei fort. Sie hatte zuvor auch mitgeteilt, dass Molotowcocktails auf Beamte geworfen worden seien.
Hessens Innenminister Roman Poseck (CDU) hatte gegen 18.30 Uhr in einem Videostatement gesagt, es habe sich in Frankfurt „leider die Gefahr realisiert, vor der wir gewarnt haben“. „Es haben sich ungefähr hundert längst linksextremistische Gewalttäter unter die Versammlung gemischt“, fuhr Poseck fort. Es sei zu massiven Angriffen auf Polizeibeamte gekommen. „Es ist beschämend, wie diese Veranstaltung hier in Frankfurt zu Ende gegangen ist.“
Nach einer Attacke von Randalierern auf ein Waffengeschäft in der Frankfurter Innenstadt sind mehrere Personen festgenommen worden. Das sagte ein Polizeisprecher am Abend. Beamte seien schnell vor Ort gewesen und hätten zwei Waffen sichergestellt. Um was für Waffen es sich handelte, sagte er nicht.
Die Frankfurter Polizei hat die Einkaufsstraße Zeil in der Frankfurter Innenstadt wegen gewalttätiger Ausschreitungen und Plünderungen abgesperrt. „Alle unbeteiligten Personen, welche sich noch auf der Zeil befinden, können die Zeil verlassen. Ein Zutritt der Zeil ist ab jetzt nicht mehr möglich“, teilte die Polizei mit. Zuvor hatten Randalierer an mehreren Geschäften die Schaufensterscheiben eingeschlagen, es kam zu Plünderungen.
Auf der Zeil zwischen Hauptwache und Konstablerwache kam es zu chaotischen Szenen und Tumulten. Die Zeil ist eine der meistbesuchten Einkaufsstraßen in Deutschland und insgesamt mehr als einen Kilometer lang.
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Ordnungsrechtliche Konsequenzen und härtere Strafen nach den Ausschreitungen
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After the end of the "Gen Z rules" demonstrations, there were riots in Frankfurt am Main with injured police officers and looted shops. City officials begin assessing the damage as a debate about the violence begins.

Massive riots broke out after a demonstration for social justice in Frankfurt. Rioters looted shops on the Zeil, attacked police officers and caused extensive property damage. 54 people were arrested.

After a disbanded demonstration in Frankfurt, operations manager Erik Hessenmüller reported a new quality of violence. According to the police, people from the left-wing extremist spectrum as well as violent young people with a migration background were involved.
After serious riots in Frankfurt am Main with 54 arrests and 100 injured police officers, Interior Minister Roman Poseck announced a special commission and tough prosecution. The perpetrators are predominantly assigned to the migrant milieu.
After serious riots in Frankfurt am Main with 54 arrests and 100 injured police officers, Interior Minister Roman Poseck announced a special commission and consistent prosecution. The perpetrators are predominantly assigned to the migrant milieu.

There were serious riots during protests in Frankfurt am Main on Saturday evening. Left-wing extremist groups and violent youth looted shops and attacked police officers. Around 30 people were arrested.