Einsatzkräfte kämpfen die Nacht hindurch gegen Flammen in Produktionshalle. Ammoniakwerte erhöht, Millionenschaden.
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In einer Fleischfabrik in Osnabrück kam es am Mittwochnachmittag zu einem Brand in einer Zerlegungshalle, der sich auf das Dach ausweitete.
Die ganze Nacht hindurch haben Einsatzkräfte der Feuerwehr in Osnabrück gegen die Flammen in der Produktionshalle einer Fleischfabrik gekämpft. Es werde damit gerechnet, dass die Löscharbeiten noch einige Stunden andauern, teilte ein Sprecher der Polizei mit. Bereits am Mittwochnachmittag war eine Maschine in einer Zerlegungshalle in Brand geraten. Verletzt wurde niemand, die Ursache des Feuers war zunächst unklar.
Rund 90 Beschäftigte mussten ebenso wie etwa 60 Mitarbeiter eines benachbarten Betriebs ihre Arbeitsplätze und die Gebäude verlassen. Die Zufahrt zum Betriebsgelände wurde gesperrt. Wegen der starken Rauchentwicklung sollten Anwohner Fenster und Türen geschlossen halten.
Die Flammen griffen schließlich auf das Hallendach über, zeitweise wurden erhöhte Ammoniakwerte in der Umgebungsluft festgestellt. Der entstandene Schaden liegt laut Schätzungen der Polizei in Millionenhöhe. Die Ermittlungen zur Brandursache dauern an.
Bei dem Einsatz soll ein 34-Jähriger mehrere Fensterscheiben eines benachbarten Betriebs mit Steinen beworfen und beschädigt haben. Gegen ihn wurde ein Strafverfahren wegen Sachbeschädigung eingeleitet.
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Ermittlung der Brandursache durch die Polizei
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